matze0089 - Neuling in der FPV-Szene möchte sich dem Hobby widmen

    • matze0089 - Neuling in der FPV-Szene möchte sich dem Hobby widmen

      RTF oder Selfmade? ​ 33
      1.  
        Selfmade (29) 88%
      2.  
        RTF Wizard (4) 12%
      Hallo liebe FPV Gemeinde,

      mein Name ist Matthias bin 29 Jahre jung und komme aus dem Südlichsten Teils Baden Württemberg :)
      Durch ein Bekannten bin ich auf die Fpv-Drohnen Racing / Freestyle gekommen und hat mich bis jetzt nicht mehr losgelassen. Durch viele Youtube Videos von Mr-Steele usw hab ich beschlossen das ganze selbst mal zu probieren und mich langsam mal in die Fpv - Szene reinzuschnuppern.
      Ich habe viele Foren durchgelesen und Homepages besucht um für Anfänger die Passende Drohne zu finden.
      Viele sagten es würde erstmal reichen sich die Eachine Wizard X220S zu kaufen das sie von Preis Leistung Verhältnis sehr gut sein sollte wiederum sagen die anderen Bau dir deine Drohne selbst dann weißt du welche Funktion welches Bauteil hat, was ich für eine gute Idee halte.
      Jetzt ist die Frage was würdet ihr einem Neuling Raten ? RTF oder Selfmade?

      Selfmade... Welche Bauteile sollte man nehmen ? möchte nicht 2-3 Neue Drohnen kaufen wenn ich aufrüsten möchte wie z.b 6s... wenn Selfmade dann einmal richtig machen ist denke für längere zeit besser gesehen.

      Könnten ihr mir Tipps geben welche Bauteile super wären ? Budget nur Drohne ca 200-250€ :)

      ich bedanke mich im Voraus :)

      liebe grüße Matthias

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von bind.ing ()

    • Ich habe auch mit dem wizard 220s angefangen.
      Preis Leistung ist meiner Meinung nach sehr gut.
      Du könntest natürlich auch den wizard 220hv kaufen der kann 6s.
      Ich würde dir trotzdem erst zum 220s raten. 4s reicht allemal.
      Und für den Anfang ist der auch mehr als ausreichend.
      Hast du gar keine Erfahrung was Modellbau angeht?
      Du solltest dir auf jeden Fall dich sehr mit dem Thema beschäftigen, bevor du etwas kaufst.
      Gibt es keinen in deiner Nähe? Siehe Karte....
      Grüße Torsten
      Mein Copter: Wizard 220s
    • Also wenn Du schon viele Foren "durch"gelesen hast dürfte doch schon alles klar sein :D
      Ne ernsthaft: Habe auch für Eigenbau gestimmt, denn es gibt ja dann immer wieder was zu reparieren, da weißt Du halt schon wie es geht.

      Du musst Dich am Anfang auch erstmal für das Equipment drumherum entscheiden:
      1. Funke (und damit gleich erstmal am Sim üben), welcher Hersteller? Denn dazu müssen später auch die Empfänger "Rx" im Copter passen
      2. Brille, gut und günstige Box- oder teurere FatSharkstyle-goggle
      3. Lipo Lader falls nicht schon vorhanden
      4. Anderes Zeuch! Also Lötkolben, Werkzeuge, Schrumpfschläuche, ...

      Dann gibts ja noch unterschiedliche Coptergrößen, eventuell fängst Du erstmal mit "Tiny-Whoops" an oder 2,3,4,5 Zoll, als Anfänger eher nicht zu empfehlen größer als 5" oder gar X-Class.
      Und bei all den Entscheidungen ist es immer wieder auch Dein persönlicher Geschmack :!:
      Hin und wieder mal in den Marktplatzbereich hier im Forum reinschnuppern ist auch nicht verkehrt!
    • Ich will nicht dazu raten erst n whoop oder nur n Sim zu nutzen. Dass das funktioniert ist nicht von der Hand zu weisen, aber wenn du was bestimmtes vor Augen hast dann mache das.
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • Baue dir direkt einen günstigen 5" und übe gleichzeitig am Simulator. Damit kannst du relativ preisgünstig einsteigen und ein 5" lässt sich ziemlich einfach und kostengünstig wieder reparieren wenn mal was passiert. Ich habe anfangs nur Propeller und Kleinigkeiten zerstört, die Gefahr irgendwas teureres zu zerstören stieg aber erst als ich "sicher" war und anfangen habe irgendwelche Tricks aus dem Simulator in die Wirklichkeit zu übertragen. Dabei hat sich letztens meine Kamera zerlegt (genauer gesagt das Objektiv) weil ich nach einem Powerloop direkt mittig gegen einen Metallpoller geflogen bin.

      Direkt was "Richtiges" bauen ist so eine Sache. Ich habe direkt "was Richtiges" gebaut aber den Unterschied zur "Holzklasse" bemerke ich jetzt noch nicht richtig. Es gibt Unterschiede im Flugverhalten aber das stört anfangs nicht. Dazu kommt dass es selten bei einem Kopter bleibt. Der "Richtige" kommt also früher oder später wenn man weiß was man möchte. Verabschiede dich von dem Gedanken dass es bei einem bleibt. Spätestens wenn du an einem Flugtag nach 5min einpacken darfst weil dein Kopter wegen irgendeiner Kleinigkeit nicht fliegt ist ein Ersatz in Planung. Ich wollte einen und habe nun drei 5", zwei 3" und einen Whoop.
    • Ich würde an deiner Stelle erst einmal einen ARF oder RTF nehmen. Dabei sollte man aber darauf achten, das die Kiste aus Standardteilen besteht, da das spätere Umbauten und Reparaturen sehr erleichtert. Der Wizzard X220s ist da nicht die schlechteste Wahl. Ein Training am Simulator ist auch eine gute Idee, das würde ich aber parallel machen.
      Der Vorteil eines ARF, RTF gegenüber dem Eigenbau ist, dass der normalerweise ersteinmal fliegt. Tut der das nicht, liegt der Fehler vermutlich am Piloten. Beim Eigenbau muss man bei den ersten Flügen Tests durchführen, die ohne Übung riskant sein können. Wenn nicht klappt ist dann auch die Frage: Pilotenfehler oder Problem im Aufbau. Bei einem Kopter bleibt es eh nicht.
      6S halte ich, wenn man keine Rennen fliegt, für Unsinn, da das die Betriebskosten (Akkupreise) erhöht.
      An deiner stelle würde ich auch mal über die 3" Klasse nachdenken. Da sind die Betriebskosten geringer und man hat es rechtlich etwas einfacher:
      https://www.banggood.com/Diatone-2018-GT-M3-Normal-X-130mm-RC-Drone-FPV-Racing-F4-OSD-TBS-VTX-Runcam-Micro-Swift-Cam-25A-PNP-p-1240960.html?rmmds=search&cur_warehouse=CN
    • hey @matze0089 o/

      mit nem 5" wizzard anzufangen bringt nur was, wenn du nen kumpanen hast welcher dir die hand hält. der wizzard kann zwar gut sein, aber bei dem modell ist es pure glückssache. die kamera ist schrott von vorne rein, zudem hat er grobe desynch probleme. jemand der schon lange am selbstbauen und fpv fliegen ist, wird dir da direkt weiterhelfen können. falls du aber eher "selbst" einsteigen willst ins hobby, ist selbstbauen ein muss.

      es gibt rtf bundles die auch gut funktionieren, kosten aber eher das doppelte. damit könnteste dann fliegen bis zum ersten harten crash. das könnte ne ne woche, nen monat, nen tag oder ne stunde nach dem ersten abheben sein.

      es gibt brushless whoops und 2"-3" die kosten um die 100€ und funktionieren top out-of-the-box. spitze zum "ins hobby schnuppern".

      solltest du aber nie alleine fliegen und ne enthusiastische truppe um dich rum haben, dann klar: kauf den wizzard -die werden den dann schon zu pimpen wissen bevor zu loslegen kannst.
    • hi zusammen,

      da strömen viele Meinungen auf mich ein :) Da meine kollegen im RC bereich nur Autos fahren und ich am Fpv alleine momentan das Interesse geschnuppert habe stehe ich wohl alleine da.
      Der bekannte den ich erwähnt hatte kaufte sich damals auch selbst die Teile und baute sich das ding selbst zusammen ob es was gutes ist weiß ich selbst nicht so recht.

      Ich denke ich werde mich dem Selbstbau entscheiden.

      Brille werde ich mir gleich eine gescheite holen, gedacht hatte ich an eine FatShark Dominator V3 da ich wen kenne der die Gebraucht verkauft.
      zur Funkte dachte ich an FrSky Taranis Q X7.

      werde mich heute mal bisschen mit den Bauteilen der Drohne beschäftigen welche Combi gut hamoniert:)
    • Ich finde niemand verteufelt den wizard. Der ist garantiert echt gut. Es ist nur ne andere Beziehung, wenn man den copter selbst baut. Auch hat man sofort ein gutes Verständnis wie die Teile im Copter zusammenspielen.

      Das Zusammenbauen ist kein hexenwerk. Es gibt zwei-drei Dinge die man können (oder lernen) und gut is.
      • Löten
      • Einschrumpfen und mit Klebeband+Kabelbinder befestigen
      • Ein klein wenig Verständnis für die Konfiguration
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • Ich bin auch noch nicht lange dabei und habe mich unter anderem auch für den Wizard entschieden.
      Basteln wirst du garantiert auch an dem :) zb. andere Cam und VTX
      Der Vorteil ist, wenn du dir den Wizard holst, das du relativ schnell fliegen kannst und nicht lange Komponenten
      sammeln must bis es los geht. Ausserdem finde ich es schwer für einen Newbie zu wissen was man will.
      Das findet man erst nach und nach heraus.. ist zumindest bei mir so.
      Ich habe meine Entscheidung den Wizard zu kaufen nicht bereut und würde das auch immer wieder so machen.
      Und bei einem Copter bleibt das so wie so nicht :D
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    • Du solltest auf jeden Fall selber was aufbauen, kauf keine fertigen Kopter. Nicht das die schlecht wären, allerdings lernst Du dich nur in das Hobby ein wenn du DIY auf die spitze treibst.Ob du nun mit 3 Zoll ,4 Zoll oder 5 Zoll anfängst ist erstmal egal, aber tue dir die Tinywhoop flitzer nicht an,das hat fliegerisch nicht viel mit den grösseren zu tun.
      Leg Dich am besten früh fest was Du machen willst (Racing oder Freestyle) denn das hängt von deinen zu wählenden Komponenten ab.wie z.b Lipos/Motoren /Kamera (cmos oder ccd)/Vtx usw.
      Für 200-250€ stell ich Dir ein Freestyle oder Racing set zusammen was ordentlich ist.
      Und egal was andere sagen, spare nicht am VTX ,Kamera und Brille. Das sind die Teile die das FPV ausmachen.
      Da du Komponenten ansprichst die 4s und bis 6s können, ist ja klar welche ESC FC kombo du wählen musst,eine die das kann. Bei den Motoren sieht es schon anders aus,die musst du zwingend anhand der KV auf 4s oder 6s abstimmen.
      Wenns um Racing geht kann ich Dir da helfen, bei Freestyle baumgeglotze eher weniger
    • Vorteile von einem RTF wie dem Wizard: Du kannst pratisch sofort losfliegen. Mit der Konfiguration (Buzzer und Failsave!) musst du dich aber vorher auseinander setzen.
      Nachteile von einem RTF wie dem Wizard: Meist sind Kamera und VTX nicht so das gelbe vom Ei. Über kurz oder lang tauscht du das aus.

      Beim selbstbau hast du volle Kontrolle über die einzelnen Komponenten was ein Vor- aber auch Nachteil ist: Zu viel Auswahl. Auf der anderen Seite sind hier im Forum genug Threads wo am Ende eine Teileliste die man ja einfach mal übernehmen kann. Und man muss erstmal basteln und wenn es dann nicht geht kann ganz schön schnell Frust aufkommen.

      Ich selbst habe mit einem Wizard x220 (ohne s) angefangen. Selbst das ging mit Basteln und Frust einher: Die erste Woche mit meinem Wizard

      Den Wizard x220 würde ich jetzt nicht mehr wählen. Das fehlende OSD ist/war echt nervig. Inzwischen habe ich bis auf die Motoren alles ausgetauscht. Der Wizard x200s hat ein OSD und wurde ich jetzt nochmal anfangen käme der in die engere Auswahl.