Vom Jäger verjagt ;)

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    • Vom Jäger verjagt ;)

      Moin

      Wollte mal fragen wie oft und ob überhaupt ihr schon von einem Spot verjagt wurdet?

      Ich war gerade auf einem Acker schön abseits. Da kamen 2 Jäger und und haben die übelste Szene gemacht von wegen das wäre ihr Jagdgebiet und ich müsste verschwinden weil ich die Tiere verscheuche.
      Letztes Jahr um diese Zeit genau dieselbe Szenerie. :D
    • Ich bin noch nie verjagt worden. Selten kam mal ein Bauer und fragte, was ich/wir da machen. Wenn man die Jungs freundlich nimmt, klappt es. Bisher zumindest.
      Da Du von Acker sprichst: Im Naturschutzgesetz des jeweiligen Landes ist immer irgendwo das sog Betretungsrecht festgelegt. Hier für Bayern.
      https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-27
      Wenn man die Wiesen / Acker / Pflanzungen nicht platt latscht und beispielsweise auf der Traktorspur steht, hat man gute Argumente. Der Jäger hat dann imho wenig zu sagen. Der könnte sich auch über die Lufthansa beschweren. Voraussetzung ist natürlich, dass man nicht in Naturschutz oder Landschaftschutzgebieten unterwegs ist.
    • Hab in letzter Zeit nur positive Gespräche gehabt, da immer mal jemand vorbei kommt... bin ja laut wie eine Kettensäge mit dem 5er ^^
      Ich fange dann als erstes sofort über die Filmdrohnen und den verrückten Piloten, die immer mal wieder in den Schlagzeilen landen zu schimpfen an und das wir "Modellflieger" dadurch abgestraft werden... bekomme dann sofort positives Feedback und nehme dann auch den Leuten die Angst daran mit Erklärungen und Vorführungen ;)
      Aber auf den Jäger warte ich noch, der kommt bestimmt bald mal um die Ecke... deren Saison fängt ja erst später an und die sind halt eine eigene Rasse... da wird mir mein gelabere auch sicher nicht helfen :D
    • Mir kommt es immer mehr so vor das man überall unerwünscht ist. Nur negative Erlebnisse die letzte Zeit. Das trübt auf jeden Fall den Spaß am Hobby.

      Letztens durfte ich mir anhören ob es denn sein müsste so nah am Flughafen (kleiner Flughafen mit privat Maschinen) zu fliegen..... Der aber luftlinie 6km entfernt ist.
      Dabei brettert man nur harmlos um ein paar Bäume herum... Ätzend.
    • das mit jägern ist ne ausnahme, auf die sollte man einfach hören. die sind tagsüber eigentlich nie "zum spass" unterwegs. sind ja eigentlich nur im dunklen, oder sehr sehr früh unterwegs. tagsüber sind die jungs wahrscheinlich auf ner "mission" - damit mein ich zB: falls wild so nah an wohngebiete herankommt, sodass es für menschen gefährlich werden kann, müssen die sich drum kümmern. dann müssen die auch mal tagsüber - selbst wenn sie eigentlich nicht wollen stunden rumstapfen. von daher kanns sein, dass sie dann etwas ruppiger sind.


      bin auch schon 2 mal jägern und nem förster begegnet. die jäger wollten lediglich dass ich nicht direkt bei ihnen am waldrand fliege und der förster hat nur gelacht als ich ihn gefragt hab, ob ich dort wo ich fliege tiere stören/verjagen würde bzw er was dagegen habe.

      @rambus123 du darfst dort ja aber fliegen. wenn dich jemand fragt ob das sein müsste, kannste einfach freundlich antworten: "ja klar, ist ja alles genau geregelt - wenn ein flieger nah kommt, dann lande ich und warte nen moment - wäre auch ohne mich wirklich schlecht fürs flugzeug direkt über diese bäume zu fliegen wenn der flughafen ja 6km weiter ist."

      meistens geben sich die leute dann sofort geschlagen wenn man nen verständnisvollen bis freundlichen ton anschlägt. genervt geht aber auch :D klappt ebenso, hehe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von drifter ()

    • Zu Anfang war mir mal ein Förster unangenehm aufgefallen, was von wegen Futterwiese und so, aber der ist dann irgendwann verschwunden....
      Und eines Tages kam auch mal ein Bauer der sich beschwert hat; "Was, wenn das meine Wiese wäre?"
      Ich denke der hatte schlechte Laune oder sowas, aber rein rechtlich, sofern man von öffentlichen Grund startet und sich an die Regeln hält können die einem nicht so einfach verbieten über eine Wiese zu fliegen. Ich denke das wissen die Meisten auch.

      Hab zwei mal mitbekommen, dass sich Leute bei Kollegen beschwert hatten, das war ne freie Wiese von der Stadt nahe eines Sportplatzes, aber waren auch nur Ältere die sich gerne beschweren wollten, über den Lärm und so, die gibts wohl immer......


      Dann hatte ich noch zwei Begegnungen während ich vom Institut aus zu Forschungszwecken unterwegs war, jeweils im Auftrag der Stadt, Überwachung von Renaturierungsprojekten.
      Erste mal kam eine anwohnende Bäuerin, erst sehr empört, was ich denn da machen würde, aber dann doch sofort einsichtig und freundlich.

      Ein zweites mal etwas weiter flussaufwärts kam dann auch mal die Polizei, reichlich unwissend zur "Kontrolle". Naja die waren nicht grade höflich oder respektvoll, sind dann aber auch wieder verschwunden. Hatten wohl auch nen schlechten Tag.


      Ansonsten immer nur positive Begegnungen, oft auch Interessierte :)
      Ich denke bei mir sind es über 95% positives Feedback und das während sich vielleicht 15-20% überhaupt dazu äußern.
    • Bei uns ist es ziemlich gekippt von den "Boah ist das 'ne Drohne?! Darf ich auch mal?!" über die "Was ist, wenn die Signale nach China sendet?!" hin zu den "Hier ist Naturschutzgebiet! Ihr dürft hier nicht fliegen! - was, ist keins? ... ähm, dann eben die Fasane! Und und die Rehkitze!" Beschwerern.

      Kürzlich wurde einer aus der Gegend hier mit Pfefferspray angegriffen, weil sich zwei junge Damen belästigt gefühlt haben(Ich war nicht dabei, aber wohl unbegründet).


      Vielleicht ist das aber auch ne ostwestfälische Eigenheit, hier häufiger auf so viel Unverständnis zu treffen.


      Ich handhabe es immer so, dass ich auf Bedenken und Wünsche von Anwohnern, oder besser Indernähewohnern gerne eingehe. Erst recht, wenn die sich lärmbelästigt fühlen.
      Hobbyornitologenrentner, die mir unterstellen, ich würde ständig seine geliebten Bussarde und Falken schreddern und würde das im Naturschutzgebiet tun bringen mich aber echt zum Stöhnen.


      Edit: Zu der Geschichte mit den Jägern: Naja, ich würde sagen, sich mit denen nicht ungut zu stellen ist sicherlich nicht verkehrt. Ist denke ich ähnlich wie mit den lärmbelästigten. Du bist zwar im Recht, wenn du weiter machst, aber nen Arsch. Und keiner mag Ärsche.
      Ironie ist wie dieser Smiley:
      °.-/)
    • Vorausgesetzt er hat Zeugen für die Aktion. Ansonsten geht man da alleine gegen zwei Leute ziemlich unter und kann sich dann ggf. noch mit der Gegenklage auseinandersetzen...

      Thema Jäger:
      Auf die sollte man hören bzw. sich zumindest nicht mit denen anlegen wenn es sich vermeiden lässt.
      Zum einen, weil die im näheren Umfeld oftmals Gott und die Welt kennen und man dann möglicherweise später noch mit anderen Leuten Probleme bekommt, die man hätte vermeiden können und zum anderen, weil die tlw. tatsächlich weisungsbefugt sind und einem bspw. im Wald das Fliegen wegen unnötigem Lärm verbieten können.
    • Bis auf eine sagen wir "Person", die der Meinung war, sie müsste mich beim Fliegen von der Seite anstoßen, damit ich sie hören kann, nur um dann schnell weiterzugehen, bevor ich landen konnte, hatte ich bisher eigentlich auch nur interessierte Bürger.
      Erklär denen dann, was ich damit so anstelle, dass das ja alles ganz klar geregelt ist und ich mit solch einem Modell niemanden wirklich ausspionieren könnte bei dem Lärm und der Videoqualität.
      Skeptikern hilft meistens ein Blick auf die Karte. Wenn die dann sehen wie wenig Platz in so einer Großstadt eigentlich ist, haben die manchmal sogar Mitleid :D

      Zum Thema Jäger: Mein Opa ist Jäger und hat bei mir schon Aufklärungsflüge bestellt, wenn der Mais hier hoch genug steht. Eine Infrarotkamera wollte er aber leider nicht spendieren :D
      Ihm ist es egal, wenn da jemand fliegt, da wie schon erwähnt die Schweine nachts unterwegs sind. Desweiteren würden die auf ein lautes Surren in der Luft vermutlich eher gelangweilt mit Desinteresse reagieren, weil sie es mit keiner bekannten Gefahr verbinden. Andere Jäger können also beruhigt sein.

      Neurogenyx schrieb:

      Gegen dich überlebt eh nix...
      1t Startmasse und kein Erbarmen am Throttle :D
    • Ich hatte bisher fast ausschließlich positives Feedback.
      Die meisten sind interessiert und wenn man auf die Leute zugeht die zuschauen, wird man eigentlich immer freundlich behandelt.

      Ich wurde nur einmal vertrieben und das auch zurecht, da ich ungewollt ein Grundstück betreten habe, auf dem Betreten verboten war.
      Das konnte man dann aber auch schnell klären.
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    • Wir hatten das Thema mit den Jägern auch oft gehabt in der Vergangenheit. Es gab immer wieder Diskussionen, obwohl wir auf einer Wiese mit genehmigung geflogen sind in direkter Nähe zu einer viel befahrenen Straße und einem Grillplatz der quasi schon im Wald liegt an dessen Grenze wir immer geflogen sind...

      Das Thema von deren Seite ist einfach, dass das Wild früh morgens und abends aus dem Wald austritt. Wenn man da zeit mäßig zu nahe dran fliegt, dann kommt das Wild eben nicht, oder sehr viel später aus dem Wald, zumindest so die Befürchtung. Dann habe ich gelernt, dass die Jäger ein wenig unter Druck stehen und das Wild quasi schießen MÜSSEN ob Sie wollen oder nicht, weil Sie für Flurschäden welches die Tiere in ihrer Pacht anrichten und z.B. für verwüstete Felder persönlich haften. Wenn also ne Rotte Wildschweine dem Bauern die Ernte zerstört, was durchaus im Bereich des möglich liegt dann zahlt das u.U. der Jäger. Wir haben uns daher mit den beiden Herren die das bei uns gestört hat letztes Jahr darauf geeinigt, dass wir wir mindestens 2h vor einsetzen der Dämmerung wieder verschwinden. Dieses Jahr kam dann ein anderer Kollege von denen vorbei und meinte, das wäre quatsch und er sieht da gar keine Probleme. Einige Tage später standen dann die beiden ersten Herren aus dem letzten Jahr wieder da mit denen wir uns geeinigt hatten und haben doch gleich jemanden vom Forstamt mitgebracht der uns doch einen verweis erteilen möge, weil Sie ja vorrechte haben und so weiter und so fort... Die haben sich aufgeführt.. Diesem Herren habe ich klar und Sachlich dargelegt was abgeht und wie die Rechtslage ist, wobei er sehr unvoreingenommen war. Er wollte sich dann nach eigener Recherche zum Thema bei mir melden, was jetzt bald ein halbes Jahr her ist... Glücklicherweise haben wir seit diesem Jahr einen Verein der uns aufgenommen hat und das Thema hat sich erledigt.

      Ich sehe es so, dass man sich von diesen Herren sicher nicht blöd anmachen lassen muss, vor allem wenn man dann auch noch im Recht ist. Diesen Punkt sollte man sich natürlich gut überlegen, denn das kann nach hinten los gehen, wenn man z.B. keine Genehmigung hat für das Grundstück oder tatsächlich im Naturschutzgebiet fliegt. Ich denke man sollte das Gespräch suchen und offen sein. Sollten die wirklich am Tage unterwegs sein, weil es Probleme mit dem Wild gibt, dann habe ich da absolut Verständnis dafür. Dann will ich aber auch eine entsprechende Erklärung warum, wie und was. Wenn das nur Platzhirschgehabe ist so nach dem Motto, das ist meins, Du darfst hier aber nicht, denn die führen sich dann gerne mal so auf als gehört Ihnen das ganze Pacht Gebiet, dann mach ich sicher auch Stur und lass es drauf ankommen. Sollen Sie doch die Polizei rufen, dann bekommen Sie es wenigstens gleich von offizieller Seite erklärt.. ACHTUNG: Sicherstellen, dass Ihr Regelkonform unterwegs seit.
    • Als mich ein Bauer angesprochen hat, weil ich über sein Feld geflogen bin, habe ich ihm versichert das ich nicht sein Feld beschädig(dickrüben) und ihm meine 2te Brille in die Hand gedrückt.
      Nach den 3 Minuten um Bäume fliegen meiner er : „des isch geil, mach widder, des basst schu“
      Seither alles Save...

      Wenn man bei einem Bauer gut da steht, steht man mit den restlichen auch gut weil die sich ja alle kenne untereinander ...
    • Ich sehe das Problem eher in der Frage, bin ich überhaupt im Recht.
      Überflug kann erst einmal keiner verbieten, sofern es nicht ein NSG oder durch andere Dinge verboten ist.
      Start und Landung kann dir aber ein Grundstücks-Eigentümer oder Pächter verbieten.
      Wälder und auch viele Feldwege sind zwar meistens öffentlich zugänglich, aber eben oft in privaten Besitz.
      Für uns ist das in der Regel kaum nachvollziehbar, wie die Besitzverhältnisse sind.
      Nur weil es öffentlich zugänglich ist, heißt das nicht das es öffentlicher Besitz ist.
      --
      Hier wird man immer wieder mal angesprochen,
      meistens eher freundlich, doch zumindest auf einige Dinge zu achten.
      Oft sind es bei mir Reiter, die berechtigt einfach Angst haben, das denen die Pferde durch gehen.
      Wenn ich ein Pferd sehe, halte ich aber eigentlich immer Abstand.
      Wenn ich dort fliege, wo Lautstärke ein Problem ist, nehme ich halt einen leisen Kopter.
      Hundebesitzer sind auch immer mal ein Thema, die bewegen sich rechtlich aber meist selber auf dünnen Eis,
      in der Regel dürften die an den selben Stellen auch nicht Ihre Hunde frei laufen lassen.
      Wirklich verjagt wurde ich bisher nur einmal von einer Wiese, die für mich nicht erkennbar der Heugewinnung dient.
      Der Bauer war aber schon vorher auf 180, da er sich vorher schon über freilaufende Hunde aufregte, und deren Besitzer angeschnauzt hat.
      Irgendwie verständlich, Hundescheiße und anderes Zeug, will er halt nicht im Futter seiner Tiere, er argumentierte aber auch über Schäden an seinen Geräten.
      Wenn der weniger aufgebracht gewesen wäre, hätte ich ihn wohl um Erlaubnis gefragt, öfter dort fliegen zu dürfen,
      und im Gegenzug mich um die Hunde zu kümmern, ich denke das wäre im beidseitigen Interesse, aber der hatte eben sehr schlechte Laune.
    • wenn die Nachbarkinder deren Ball auf mein Grundstück schießen ist es immer noch deren Ball und ich muss es wieder geben.
      Wenn ein Auto von der Straße abkommt und auf den Feld liegt gehört er auch nicht zu den Bauer.

      Ich darf zwar nicht von sein Grundstück los fliegen, aber wohl drüber und wenn ich da drauf abstürze , dann muss er es mir sogar wieder geben.
      Vorausgesetzt ich dürfte da fliegen.

      Der Ton macht es halt.
      Wir fliegen auch auf einen Grundstück der jemanden gehört und der hat uns seine Erlaubnis mündlich gegeben.

      Warum? weil wir nett waren, haben angeboten weg zu gehen falls ihn das stört, versprochen kein Müll da zu lassen.
      Deswegen ist es uns egal was die ganze genervte und schlechtgelaunte Hundebesitzer dazu sagen.

      Wenn man nett zu unz kommt dann lassen wir die Leute in der Brille schauen, erklären das ganze.
      Wenn einer aber brüllend ankommt dann habe ich keine Lust mit ihn zu reden.
      Denn bitte ich zu gehen oder die Polizei zu rufen.
      Schließlich darf ich da fliegen.
    • Ich wurde auch schon belehrt vom Jäger das ich da am Waldrand nicht fliegen dürfe und eine Erlaubnis brauche!

      Nur blöd wenn der ganze Grund um den Wald in Familien Besitz ist! :D :D

      Hab ihn gefragt was er den für eine Befugnis hat mein Eigentum zu betreten. ^^ 8)

      Tja man sollte sich nicht immer auf das Autokennzeichen verlassen wenn man jemanden anpöbeln möchte. :D
      24/7 Progressiv Goa
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