Welcher Quadrocopter als Anfänger?

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    • Welcher Quadrocopter als Anfänger?

      1. Hallo,ich bin neu in diesem Hobby,habe aber schon Erfahrung im Rc und fpv Bereich.Ich bin auf der Suche nach meinem ersten racing oder Freestyle Quadrocopter. Am besten wäre bnf, da ich Funke,Brille und Ladegerät für 2-3s bereits habe.

      Antenne:
      https://www.amazon.de/st%C3%BCcke-Foxeer-Lollipop-Antenne-M%C3%A4nnlichen/dp/B07BGXVKT7/ref=mp_s_a_1_fkmr0_1?keywords=foxeer+lollipop+3&qid=1565724475&s=gateway&sprefix=foxeer+lollipop+&sr=8-1-fkmr

      Ich habe schon im Internet gesucht und habe diese drei Quadrocopter gefunden.

      1.Mabula 7 m.banggood.com/Happymodel-Mobu…1357971.html?rmmds=search

      Eachine Lizard 95
      m.banggood.com/Anniversary-Spe…1179558.html?rmmds=search

      Oder m.banggood.com/HGLRC-XJB-145-1…1375220.html?rmmds=search

      Ich hoffe Ihr könnt mir bei meiner Auswahl weiterhelfen.

      Lg lasse
      1. der lizard95 gibts den immernoch? etwas veraltet mit f3. es gab bereits eine neue version von eachine mit f4 und 28a(glaube ich? viel mehr als 10a auf jedenfall) 1-4s.
      aus deiner liste würde ich den xjb145 wählen, ist auch alt aber ich habe gutes darüber gehört. empfehlen würde ich aber eher einen hx100 von betafpv. bald kommt von betafpv der hx150 6s mit 3zoll props, der wäre konkurenz zum xjb145. diatone hat preiswerte pnps in vielen propgrössen oft gut ausgestattet mit tbs vtx... schau dich da mal um und frag nach wenn du was intressantes findest und unsicher bist.
    • Vielleicht nur als kleine Info, der Eachine Lizard und der HGLRC sind im Vergleich zum Mobula etwas anders in der Bauart.
      Beim Mobula spricht man von einem Whoop, diesen fliegt man hauptsächlich Indoor und wenn es nicht all zu windig ist auch outdoor.
      Die anderen beiden hingegen fliegt man ausschliesslich outdoor oder evtl. in einer grossen Halle.
      Was hoch geht kommt auch wieder runter.
    • ich habe den erst hier entdeckt, noch nicht verfügbar, da könnte man nachfragen:
      optimum-racing.ch/de/system-bn…ad.html#/27-empfanger-pnp
      etwas übertriebenes marketing, 6s 3zoll pnps gibts schon länger, bsp von diatone.

      beim hx100 würde ich dir 2s und (oder 3s) ein throttlelimit empfehlen, die sind sehr schnell, zum beginnen sollte dies mehr genuss sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von propassion ()

    • Ich denke,dass ich mir als erstes den hx 100 kaufe und übe.Wenns dann besser klappt würde ich den hx 150 in Anspruch nehmen.

      1. Frage:Muss man das throttlelimet an der Funke oder in Betaflight einstellen?

      2.Mit welchen Akkus bekommt man beim hx 100 die längste Flugzeit?

      3. Wie stellt man in Betaflight die Flugmodi an einen Schalter?

      Ps: Finde das Forum super
    • - das Throttlelimit geht an der funke sowie in betaflight. einfacher finde ich betflight, dort gehst dann ins pid tab, rechts unten hat throttle scale auf on und stellst daneben den max throttle in prozent ein.

      - das wüsste ich nicht, aber 2s ist leichter, ich nehme an 2s richtung 600mah, die form ware vermutlich wichtig. jedoch ehmpfehle ich dir eher das wechseln. die leistung voll geniessen, dann ist das erlebnis gross, eine winzige pause zum wechseln gut für den copter und nicht störend - meine devise. betafpv hx100, hat es da nichts spezifisches? der copter wäre vermutlich optimal dafür eingestellt.

      - im „modes tab“ (oder wie meinst du das?)
    • kannst du im Modes Tab einstellen.
      Zum Armen am besten 2 Schalter belegen, dann geht nichts ausversehen schief.
      Funke nicht vergessen zu konfigurieren. Am Besten schaust du dir eins der zig Youtubes Videos zur erst Konfiguration von Betaflight oder nem Copter an.

      Akkus:

      Fliege den kleinen mit 350mah 2s.
      Ansonsten schau mal in den Toothpick Thread rein, da steht ne Menge zum HX100.
    • Moin,

      vom Mobula7 rate ich persönlich definitiv ab. Vielleicht war es bei mir ein Einzelfall, aber ich hatte von Anfang an mit dem Teil nur Probleme. Ich habe ihn mir im Januar bestellt, er war mein erster FPV Copter, aber nicht mein erster Copter insgesamt - ich flog bis dahin (auch vollmanuelle Copter) schon seit einem Jahr. Die Probleme begannen u.a. damit, dass ich den eingebauten XM+ nicht mit meiner Taranis Q X7 binden konnte. Auch ein Bekannter mit viel Erfahrung hat das nicht geschafft. Um den Mobula7 dennoch nutzen zu können, haben wir den XM+ deaktiviert und per CLI-Befehle den auf dem Board eingebauten Receiver verwendet. Damit hat das Binden dann geklappt.

      Bei zahlreichen Flügen und Flugversuchen gelang es mir nicht, mit relativ wenig Throttle bis hin zu Halbgas den Mobula7 sauber schweben zu lassen, trotz wiederholter Kalibrierungen in BetaFlight. Wenn ich Throttle aufgenommen habe, schoss der Mobula7 wie ein Rennwagen über das Laminat, statt glatt nach oben zu gehen - das kenne ich von meinen 5" Coptern ganz anders. Erst mit beherztem Gasstoß bekam ich ihn grundsätzlich in die Luft. Mit ihm konnte ich dann, outdoor wie indoor, recht nett fliegen, aber bodennah schweben war mit ihm sehr schwierig, denn bei zu wenig Throttle wurde er wieder zum Rennwagen ohne Räder, und bei einem Tick mehr klebte er fast schon unter der Decke (etwas überspitzt ;) ).

      Die Reichweite des eingebauten und auf 25 mW festgelegten VTX ist sehr bescheiden. Outdoor wie Indoor gab es schon ab 50 Meter hohe Bildstörungen, spätestens bei geschätzt 100 Metern war definitiv Schluss mit lustig.

      Nachdem ich ihn ein Dutzend mal geflogen habe - ich hatte mit ihm also auch schon erste Erfahrungen - flog ich ihn draußen auf 2S über einem offenen, nackten Feld und völliger Windstille. Schon nach wenigen Sekunden Flug brach das Steuer- und das Videosignal fast völlig ab. Obwohl ich Throttle auf null nahm, konnte man in der DVR noch erkennen, dass der Copter steil nach oben schoss. Den Befehl zum Disarmen nahm er noch an, den für den Buzzer jedoch nicht mehr (obwohl vor dem Flug getestet). Er muss irgendwo auf dem Feld heruntergegangen sein; zu dem Zeitpunkt hatte ich schon kein Videosignal mehr. Trotz stunden- und tagelanger Suche am Boden und aus der Luft habe ich ihn nie wiedergefunden.

      Lange Rede, kurzer Sinn: für mich persönlich nie wieder einen Mobula7. Insgesamt hat mir die Erfahrung derart gereicht, dass Tiny Whoops insgesamt für mich nicht mehr in Frage kommen. Mein künftig kleinster Copter (auf dem Postweg) ist daher der GepRC CinePro 4K.

      Für einen Anfänger sehr gut geeignet soll - wenn man einen Tiny Whoop haben möchte - der Emax TinyHawk 2 sein. Wenn es größer sein soll, hat der Emax Babyhawk R Pro (4") sehr gute Kritiken bekommen (steht auf meiner Wunschliste), und im 5" Bereich gibt es erst recht tolle BnF Copter für einen Anfänger, wenn man nicht selbst bauen möchte, z.B. den Emax Buzz oder den GepRC GEP-Mark 2.
      Kamera Copter: Parrot ANAFI
      FPV: FrSky Taranis Q X7 | Aomway Commander V1S | GepRC CinePro 4K | Rooster 230 4S 5" Freestyle | TBS Source One V0.2 4S 5" Freestyle
      für schlechtes Wetter: LiftOff
    • Deine Mobula-Laminatprobleme waren vermutlich der Bodeneffekt.

      Ich muss sagen, mein Mobula war immer recht problemlos, abgesehen von Rahmenbrüchen des alten Frames. Motoren und FC alle noch Top in Schuss, auch nach vielen Akkus. Einfach nur fliegen, fliegen, fliegen. Über die Reichweite muss man sich im klaren sein, aber bei mir reichte das locker. Aus heutiger Sicht würde ich trotzdem keinen Mobula mehr holen, sondern einen Toothpick. Fliegt sich einfach 10x besser und ist deutlich weniger im Flugverhalten beschränkt als ein Mobula o.ä.
    • Hallo,
      das mit dem Mobula7 kann ich so nicht bestätigen. Bei mir fliegt das Teil eigentlich recht gut. Das man im Bodeneffekt mehr knüppeln muss, ist logisch.
      haben wir den XM+ deaktiviert und per CLI-Befehle den auf dem Board eingebauten Receiver verwendet. Damit hat das Binden dann geklappt.
      Verwendest du in deiner Taranis non EU Firmware? Man kann das auch direkt in Betaflight umschalten, "habe ein Multiprotocol Modul in meiner Taranis",
      verwende aber dem XM+ schon alleine wegen der Reichweite, man hat dann nur kein OSD mehr.
      Hier mal ein Video von meinem vierten FPV Flug überhaupt, an dem Tag war es schon recht windig, man sieht es am Gras, und wie das Teil in der Luft versetzt wird,
      die Firmware ist Betaflight 4.0.5 die Pid's habe ich aus dem Netz. Die Bildstörungen kommen durch die Antennen, habe das später noch mal mit TBS Triumph probiert,
      da gibt es dann kaum noch Bildstörungen.
      files.fm/u/kdj6awq4

      Quellcode

      1. set p_roll = 65
      2. set i_roll = 80
      3. set d_roll = 50
      4. set f_roll = 96
      5. set p_pitch = 65
      6. set i_pitch = 80
      7. set d_pitch = 50
      8. set f_pitch = 96
      9. set p_yaw = 65
      10. set i_yaw = 75
      11. set d_yaw = 0
      12. set f_yaw = 100
      Alles anzeigen

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von sc44 ()

    • copter im sinne vom mobula7 sind seht gut zum einsteigen ins hobby. bei toothpicks wär ich eher vorsichtig, die sind eigentlich ausschliesslich für piloten die schon viel erfahrung haben. mit beton/steine um sich herum, wird nen toothpick/hx100 bei nem anfänger womöglich keine 2 flüge überleben. etliche haben nicht verstellbare fpv-cam winkel von 30°+.
      solltest natürlich nur an wiesen oä fliegen gehts schon klar. aber sei dir bewusst, bei 2mm dicke reicht schon ne "schlechte landung" um nen arm zu brechen.

      hör bitte nicht auf trautmann... 4" wie 5" sind fliegende rasenmäher mit viel power - also ganz und garnicht geeignet für pure anfänger. es mag zwar leichter erscheinen nen "grossen" copter zu fliegen (ist es nicht), doch ists gefährlich, (bald) illegal und dreimal so teuer.

      solltest du jedoch jemand haben, der dich anner hand hält und alles erklärt, kann man natürlich auch mit nem 5" loslegen.
    • drifter schrieb:

      hör bitte nicht auf trautmann... 4" wie 5" sind fliegende rasenmäher mit viel power - also ganz und garnicht geeignet für pure anfänger. es mag zwar leichter erscheinen nen "grossen" copter zu fliegen (ist es nicht), doch ists gefährlich, (bald) illegal und dreimal so teuer.
      Also ich empfinde 3 Zoll und grösser schon als einfacher zu fliegen, da die ganzen Micros, Toothpicks und vor allem Whoops normalerweise doch noch ein paar Eigenheiten und Macken im Flugverhalten (wie z.B. Yaw Washouts, Propwash-Handling, etc.) aufweisen. Zusätzlich fehlt ihnen auch schlicht und einfach die (Schwung-)Masse für Hangtime-Tricks.
    • Ich stimme zu das ein kleiner Kopter mit Propguads für die Anfang vielleicht doch besser ist. Gerade wenn man mal etwas beengter fliegen möchte oder doch öfters irgendwo ran rungst.

      Ich stimme nicht zu, dass du beim Toothpick Probleme mit Washouts hast. Definitv hast du aber quasi keine Hangtime und es fehlt auch etwas Druck um irgendwo drüber zu schnipsen. Spaß machen die Dinger dennoch ungemein, weitaus mehr als Mobula und Co.

      ab 3 Zoll ist auch machbar, wenn man sich der Umstände bewusst ist. Aber die Micros verzeihen trotzdem mehr, da beißt die Maus keinen Faden ab.
    • Laetschi schrieb:

      @propassion da hast du meinen Satz wohl nicht so genau gelesen, ich sagte von Betafpv gibt es keinen hx150. Oder habe ich jetzt dein Satz nicht ganz verstanden? ;)
      ich nehme an ich verstehe es falsch :huh: die hx quads sind doch von betafpv?! ich verstehe es noch nicht ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von propassion ()

    • Whoops sind genial um ums Haus herum oder sogar in der Wohnung zu fliegen. Ich fliege meine häufig am Küchentisch sitzend ums Haus herum. ;)



      Toothpicks basieren auf der Technik von 2S Whoops, haben aber keine Propguards und grössere 65mm Zweiblatt-Propeller. Dadurch ist das Flugverhalten um Welten besser als bei Whoops. Toothpicks sind relativ ungefährlich, zumindest sofern man nicht gerade jemanden mit Vollgas am Kopf trifft.



      3 Zoll und grösser fliegt sich dann schon nochmals anders. Das Flugverhalten ist smoother und wirkt insgesamt einfach souveräner. Auch ist deutlich mehr Power vorhanden.