Angeschlossen aber Motoren drehen nicht

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    • Angeschlossen aber Motoren drehen nicht

      Moin,


      ich bin absolut neu im RC-Hobby, meine Sachen für das erste Build sind heute komplett und daher habe ich angefangen die Drohne zusammenzubauen. Ich habe einen Stack mit FC und ESC, Motoren und Stromleitung für den LiPo angebaut. Jetzt habe ich zum Testen den Akku angeschlossen, es gibt kein piepen und die Motoren drehen auch nicht, dafür gibt es leuchtende LED auf dem Stack und ein kleinen Knallen bzw. so ein Pengen (ich glaube aus einem Motor). Ich weiß nicht, ob das vielleicht so richtig ist, aber es scheint mir nicht so. :/

      Stack: MAMBA F405 MK2 Beta Flight Flight controller F40 40A 3-6S DSHOT600 FPV Racing Brushless ESC
      Motoren: Emax ECO Series 2306 6S 4S 1700KV 2400KV Brushless Motor for RC Drone FPV Racing - 2400KV (ich habe 1700K)
      LiPo: Tattu 1300mAh 22.2V 75C 6S1P
      Ich nutze übrigens auch ein Tutorial, alleine wäre es ja undenkbar. :D

      Ich hoffe ihr könnt mir helfen..
      Danke schon mal im voraus.


      JuLLz3
    • Bilder wären super, sonst können wir dir nicht wirklich helfen. Vom Stack, von dem was du so gelötet hast und vll. auch vom vermeintlich kaputten Motor. Sicher dass der Knall nicht vom Einstecken des Lipos kam? Bei 6s ist das jetzt nicht außergewöhnlich, wenn da mal n Funke überspringt :) Die Motoren piepen auch erst, sobald die Escs richtig konfiguriert sind in Betaflight, welches Protokoll haste da eingestellt? (DShot, Multishot, o.Ä.)

      Edit: Moment ich glaub ich red Müll, beepen die Dinger auch wenn man auf brushed oder so stellt?
      Edit2: Ja tun sie. Sry wegen der falschen Info.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kori ()

    • "Knall" klingt nicht gut.

      Schau dir mal einen Smokestopper an :)

      Ansonsten lass den FC und 3 Motoren erstmal weg und löte nur einen Motor an den ESC, dann mit Smokestopper einstecken. Der Motor sollte ein Geräusch machen.
      Wenn er das nicht tut stimmt schon was nicht...

      Wenn es klappt nach und nach alle 4 Motoren anlöten und nach jedem Motor einmal mit Smokestopper testen ob alles richtig ist.
      Dann merkst du sofort ob was nicht stimmt.


      Wahrscheinlich ist jetzt schon was sehr falsch gelaufen, vielleicht können wir auf den Fotos was erkennen
      Kopf nicht hängen lassen, passiert schnell mal und gehört dazu :)
    • Erstmal vielen Dank, für die schnellen Antworten.
      Ich will nur testen, ob das Konstrukt bis hierhin funktioniert, habe auch noch nicht ins Betaflight etc. konfiguriert.

      Hier auch dir Bilder. :D (Musste sie leider zuschneiden und die Qualität verringern, wegen der 1MB max Größe. Ich hoffe man erkennt trotzdem alles. ^^
      Entschuldigt bitte die Lötarbeiten, sind nicht sehr gut..
      Bilder
      • Unbenannt.jpg

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      • Unbenannt2.jpg

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      • Unbenannt3.jpg

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      • Unbenannt5.jpg

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    • Ok erst mal zur guten Nachricht: Die Fotos sind sehr aussagekräftig :D
      Ich hoff du nimmst mir das nicht böse, aber
      #1 die meisten Lötstellen sind ehrlich gesagt echt suboptimal :/ Sieht teilweise aus als hätte sich das Lot nie im ganzen verflüssigt und bei den Bildern von unten könnte ich mir auch vorstellen, dass du mit den überstehenden offenen verzinnten Kabeln was gebrückt hast oder da ist wo Lot, wo keins sein sollte. Selbst wenns elektrisch ok wäre, lange wird das whrs nicht halten. Evtl. auch n anderer Lötkolben, mehr Temperatur oder anderes Zinn, ich weiß jetzt auch nicht wies um deine Löterfahrung bestellt ist.
      #2 ist whrs nicht der Fall, aber berühren die nicht isolierten Motorkabel vll. den Frame? Carbon leitet...

      An deiner Stelle würde ich nochmal alles ablöten, und nach Yamies Vorschlag vorgehen. Gut möglich, dass der ESC was abbekommen hat, weiß jemand ob das Ding normalerweise leuchtet oder so? Hab den Stack leider noch nie in der Hand gehabt. Un untersuch dabei am besten die Teile mal auf Zinnspritzer, wenn du da dabei ist.

      Nachtrag: Zumindest sieht der Motor aber auf dem ersten Blick ok aus :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kori ()

    • Ok, also ich hatte beim Löten echt das Gefühl, dass es nicht besser geht.. Der Lötkolben ist schon ein guter, vielleicht teste ich mal anderes Lötzinn.

      Wo kann ich mir denn am besten einen Smokestopper besorgen? Gibt es den vielleicht auch in irgendeinem bekannten Laden, wegen der Versandkosten? Ist immer doof, wegen so einem kleinen Teil Versandkosten zu zahlen. ^^ Wenn's den aber nu online gibt, dann bei RCTech bestellen?
    • Wie gesagt, gefühlt schien das gar nicht "besser" zu gehen, evtl. ist der Lötzinn mist, natürlich sind meine Lötfähigkeiten auch noch nicht die besten, aber bisher war es besser die Arbeit. Ich werde den alten Lötzinn dann verwenden.
      Wie mache ich die Lötstellen denn am besten sauber? Reicht es, die Stellen zu erhitzen und dann mit der Entlötpumpe "absaugen"? Reicht das?
    • Ist es, da hat man dir Quatsch erzählt. Ich persönlich benutz kein bleifreies Lot, aber soweit ich weiß ist es gut möglich, dass 380° da nicht reichen, da es wohl höhere Temperaturen verlangt. Wenns nicht besser geht, dann liegts entweder an fehlender Leistung am Lötkolben (verrätst du mir jetzt endlich mal welcher das ist? :D) oder naja...an der Übung.

      Wenn dus mit der Enlötpumpe alles abbekommst, wäre das super. Aber mal ganz ehrlich, zum Löten gibts echt n Haufen Tutorials, da ist das Forum der falsche Ort. Vll. einfach mal an alter Elektronik üben und wenns das passt, hilft man dir hier sicher gerne weiter.
    • Also die Pads habe ich vorher verzinnt, ich bin kein absoluter Anfänger, was das Löten angeht, aber man sagte mir, beifreier Lötzinn sei besser. Ich mache dann alles fein sauber und Löte wieder mit meinem Qualitätszinn. Dann sollte das mit den Lötstellen auch gescheit werden, so war es bei meinen anderen kleineren Arbeiten ja auch, scheint dann wohl so, als sei der Lötzinn absoluter mist.. :/
    • Der Lötkolben ist der TS100 Lötkolben. :D

      Ich möchte jetzt auch kein Guide von euch zum Löten. Wollte lediglich wissen, wie man die Stellen denn gescheit sauber bekommt. :)
      Ist es denn mit Entlötpumpe ausreichend? Und falls es nicht gut genug sauber wird, was kann ich dann noch machen, um es sauber zu bekommen?


      Danke übrigens für die ganzen Antworten. :D Werde mich morgen direkt an die Arbeit machen und hoffen, dass es klappt. Falls nicht werde ich einen neuen Stack besorgen. Dann habe ich aber wenigstens gelernt, dass bleifreier Lötzinn für diesen Einsatz und diese Temperatur komplett ungeeignet ist, ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JuLLz3 ()

    • Guten Morgen :)

      Sorry erstmal, im ersten Moment wirkt es auf mich so, als sei der ESC tot.
      Die Kabel nach innen zu verlegen mag zwar schicker sein, aber ohne genug Übung ist das nicht einfach zu machen.

      Mir machen solche Stellen hier besonders Sorgen:


      Wenn du da was überbrückst, killst du wohl möglich die MCU oder andere Komponenten.
      Du solltest unbedingt das Kabel zum FC ziehen, nicht dass du nachher versehentlich VBAT über ein Motorkabel zum FC schickst.

      Kann sein, dass am ESC eine LED leuchten sollte, aber sobald ein Motor dran ist und du den LiPo ansteckst, solltest du schon was von dem Motor hören.
      Wenn der nix sagt stimmt wahrscheinlich schon was nicht

      Ansonsten is es auch richtig was die anderen schon gesagt haben. Pads vor verzinnen wäre wichtig.
      380°C ist schon recht viel, aber der TS100 hat nicht so extrem viel Leistung, an 6S gehts aber ganz gut. Hab auch immer einen im Rucksack.
      Mit welcher Spitze lötest du?
      Ich würde sowas beim TS100 mit der BC2 oder der D24 machen. Die reguläre Belistiftspitze mit der der immer kommt ist nicht geeignet für solche Arbeiten, damit macht man es sich nur unnötig schwer.
      Noch unnötig schwerer macht man es sich mit dem falschen Zinn :)
      Ich empfehle einen Lötzinn mit Sn60 Pb38 Cu2, also bleihaltig mit etwas Kupfer. Das legiert besser und durch den etwas höheren Schmelzpunkt kannst du wiederum kalte Lötstellen vermeiden.
      Der hat fast immer eine Seele, also ist mit Flussmittel. Guter Zinn macht dir das Löten viel einfacher :)
      Ich habe am liebsten den Fixpoint 51062, ist aber immer schwerer dran zu kommen.

      Reinigen der Pads... naja das bleifreie Zeug ist schon scheiße :P
      Am einfachsten mit bleihaltigen vermischen, mit der D24 Spitze kannst du dann einfach über das Pad streichen und das alles abnehmen.
      Die Spitze kann sehr viel Lot transportieren und mit genug Flußmittel lässt sie immer die richtige Menge auf dem Pad zurück.
      Ansonsten hilft nur Entlötlitze zum Reinigen, ne Pumpe ist dazu da um aus den Löchern das Lot zu saugen nicht um es von Pads zu entfernen.
      Aber auch bei der Litze ist eine passende Spitze wichtig!


      Ist leider oft so, dass man zu Anfang mal einen Fehler macht, das Hobby fordert noch viel Lehrgeld von dir, also nicht aufgeben :D