FullSpeed 4K TurboWhoop

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    • FullSpeed 4K TurboWhoop

      Hallo zusammen,

      wie ich schon vor einiger Zeit im Thread zum GEPRC Cinepro 4k berichtet habe, habe ich mir als Nachfolger für meinen leider entflogenen Cinepro 4K nun einen „ Fullspeed 4k TurboWhoop“ zugelegt. Wichtig war mir unter anderem, dass auch der Neue eine Caddx Trasier Kamera hat, da mich die Videoqualität und vielfache Einstellbarkeit der Trasier schon im Cinepro sehr begeistert hat. Mit ausschlaggebend für die Kaufentscheidung waren auch die recht positiven Reviews in Youtube von Just Davis (Drone Camps RC) und Albert Kim. Zudem haben mich rein technisch auch die Ducts gereizt, in denen die Motoren bzw. die Props ihren Dienst verrichten und die den Schub und den Wirkungsgrad der 1.9 inch 3 Blatt- Props verbessern sollen (siehe Foto 1). Justin bemängelte allerdings die geringe Haltbarkeit und mechanische Robustheit, so dass ich mir gleich 2 Satz Reserve-Ducts mitbestellt habe. Lt. Justin soll der 4K TurboWhoop auch sehr gut mit frei laufenden 2inch Gemfan Props und somit ohne diese optisch doch recht eigenwilligen Dinger funktionieren. Dies werde ich zu gegebener Zeit sicher mal testen, da ich noch mehere, verschiedene Satz 2inch Ersatzprops vom Cinepro 4k hier liegen habe...

      Nachfolgend möchte ich euch den TruboWhoop etwas näher vorstellen und später auch über meine praktischen Erfahrungen damit berichten:

      Der 4k TurboWhoop wird in einem schmucklosen Karton und nur mit den nötigsten Teilen geliefert. Es lag lediglich 1 Satz Props mit Schrauben (+ 1 Ersatzschraube), ein stabiler Akkustrap und eine dünne Gummi-Klebeauflage für den Akku bei. Bei den Props handelt es sich um 3-Blatt Ausführungen (wie auch in den Youtube Reviews zu sehen) und nicht um die auf der Homepage abgebildeten 5 Blatt-Props. Ich habe mir diese aber auch bestellt und werde damit vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt ein paar Schub- und Strom- Messungen im Vergleich zu den 3 Blatt-Props in den Ducts und den frei laufenden 2inch 3Blatt Gemfan Props durchzuführen.

      Die Verarbeitungsqualtität des TurboWhoop liegt meiner Meinung nach nicht ganz auf dem Niveau des Cinepro 4k, was man z.B. an der Schraubenwahl (Rundkopf Kreuzschlitz für dem FC/ESC Stack) oder auch daran erkenn kann, dass die Schrauben für den Trasier + VTX Stack von oben eingeführt sind und die Schraubenenden nebst Mutter auf der Unterseite des Frame ein Stück heraus stehen (siehe Foto 2). Insgesamt macht der TruboWhoop aber einen stabilen, robusten Eindruck, die seitlichen Carbonteile der Kamerahalterung sitzen präzise und spielfrei in den entsprechenden Aussparungen der oberen und unteren Frameplatte und alle Schrauben waren fest angezogen (was bei meinem Cinepro nicht der Fall war).

      Der 4k TurboWhoop wird von 1104er Motoren mit 5500 kV angetrieben. Als Akkus werden 4s 450 – 850mAh empfohlen, so dass ich meine 3s und 4s Akkus des Cinepro weiter verwenden kann.

      Leider hat der TurboWhoop im Gegensatz zum Cinepro 4k keinen eingebauten Buzzer, so dass ich diesen nachgerüstet habe (siehe Foto 3). Ich hab mich dabei für den“autarken“ Fullspeed Lucky Box Buzzer entschieden, der trotz seines geringen Gewichts von nur 2,3 Gramm einen eingebauten Akku hat. Daduch kann er im Notfall auch dann piepen, wenn der Antriebsakku bei einem Absturz weggeflogen ist (wie bei meinem Cinepro 4k leider passiert). Der Buzzer lässt sich aber auch wie ein „normaler“ Buzzer an den FC anschließen und nutzen. Bei meinem TurboWhoop war der 5V zund der GND Anschluss des Buzzer Ports auf dem FC schon belegt (vermutlich zur Versorung des VTX) so dass ich beim Anlöten des Buzzerkabels etwas „basteln“ musste...

      Der VTX des TruboWhoop liegt vorne unter den beiden Caddx Boards. Der Taster zum manuellen Einstellen von Kanal, Frequenzband und Leistung (25mW – 600 mW) lässt sich durch eine Öffnung in der Bodenplatte des Frame erreichen (siehe Foto 4). Die Möglichkeit der Leistungseinstellung ist serienmäßig gesperrt und die Senderleistung fest auf 25mW eingestellt. Der VTX lässt sich aber bei Bedarf zur Einstellung höherer Senderleistungen (z.B. im Ausland) durch einen entsprechenden Tasterdruck entriegeln. Der TurboWhoop hat im Vergleich zum Cinepro eine bessere VTX-Antenne (Pagoda?) die in einem elastischen TPU Halter steckt. Ich bin schon gespannt darauf, wie gut diese funktioniert...

      Nun noch ein paar Infos und Eindrücke zur Bedienbarkeit der verschiedenen Taster und der Erreichbarkeit von USB- Buchsen und Speicherkarte. Die Speicherkarte der Caddx lässt sich im Gegensatz zum Cinepro problemlos und ohne Behinderung durch den Ducts entnehmen. Die USB Buchse auf der darunter liegenden Platine wird allerdings durch den Duct verdeckt (sieht Foto 5), so dass man diese nicht nutzen kann und zum Übertragen der Videos die Speicherkarte entnehmen muss. Die beiden seitlichen Bedientaster der Trasier sind beim Turbowhoop durch die im Vergleich zum Cinepro breitere, obere Frameplatte schlechter zu drücken als beim Cinepro. Hier muss man schon sehr spitze Finger habe oder sich eines Hilfmittels, z.B. ein Stift oder ein Schraubenzieher, bedienen.

      Dagegen ist die USB Buchse des FC im Heck des TurboWhoop sehr gut und besser zu erreichen als beim Cinepro (Foto 6).

      Ich habe mir den TurboWhoop passend zu meinem Sender direkt mit vorinstalliertem Crossfire Nano Empfänger bestellt. Dieser ist mit doppelseitigklebendem Schaumtape oben auf dem FC fixiert (Foto 7). Die Antenne ist hinten waagerecht zwischen den beiden hinteren Ducts angeklebt, was mir allerdings nicht so gut gefällt, weil sie so z.B. bei Baumberührungen sehr schnell abreißen kann. Dazu habe ich aber schon eine „Verbesserungsidee“...

      Ok, soweit meine ersten Eindrücke vom Fullspeed 4k TurboWhoop. Ich hoffe, dass ich nicht zu ausführlich war, aber vielleicht interessiert sich der eine oder andere ja für diesen Copter, über den man leider in Netz oder in Youtube nur recht wenig finden kann..

      Sobald ich ihn mal mit Betaflight eingestellt und meine ersten Flüge hinter mir habe, werde ich weiter berichten...

      Gruß Peter

      Tyro 129 -- 3 inch Eigenbau IH3 "Longrange" -- Happymodel Lavra X
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      Simulator: Velocidrone
    • So, hier nun gleich mein zweiter Beitrag zu diesem Thema... ;)

      Wie oben schon erwähnt, hat mir die serienmäßige Verlegung der Crossfire Antenne nicht gefallen. Zum Schutz habe ich diese in ein Stück Bowdenzug-Außenhülle verlegt, das ich hinten ebenfalls waagerecht hinter den Ducts fixiert und zusätzlich in der Mitte noch mit einem Kabelbinder zugentlastet habe. So dürfte die Antenne genügend gegen Abreißen gesichert sein...

      Als Bumper habe ich unter dem Frame noch ein Stück Schaumstoff angebracht, so dass nun auch die aus der Bodenplatte herausragenden Schraubenenden verdeckt sind.. Derzeit bin ich noch dabei, ein paar Feinabstimmungen des FC bzw. der Rates in Betaflight vorzunehmen. Vor meinem Erstflug habe ich sicherheitshalber die Rates etwas zurück genommen und etwas Expo programmiert. Die PIDs werde ich erst mal unverändert lassen..

      Nun dürfte der TurboWhoop bereit für seinen Jungfernflug sein... :D

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      Hab mir auch den iflight gekauft.
      Erst mal alles wirklich top top.
      Kann es sein das er so ziemlich wind empfindlich ist?
      Hab das Gefühl das er nich so sauber fliegt.
      Hmm, komisch.
    • Hallo,

      schön, dass jetzt noch jemand hier so ein Teil fliegt... :thumbsup: .

      Ich bin den Turbowhoop bisher nur 2x geflogen, einmal für die ersten Tests kurz "LOS" im Garten und einmal auch im Feld auch FPV mäßig.. Meine ersten Eindrücke decken sich aber mit deinen... er ist zumindest deutlich windanfälliger als der GEPRC Cinepro 4k, den ich davor geflogen bin. Zudem hatte ich bei hoher Beladung (3s 850 mAh) ein paar mal kräftige Propwashs höhren können, da haben die Motoren ordentlich "gezwischert"... Das muss ich aber noch genauer austesten, gefühlsmäßig sind die Stock-PIDs von Fullspeed nicht ganz so gut abgestimmt wie die beim Cinepro von GEPRC... Sobald das Wetter mal passt, werde ich weitertesten und dann hier auch mal ausführlicher berichten... :D
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    • Naja, wir haben nicht genau den selben aber beide sind ja fast gleich.
      Daher sind vermutlich auch die Flugeigenschaften von so einem großen Whoop auch Identisch.
      Muss sagen ich war echt überrascht das er so leicht wegdriftet.
      Da sehen die Videos ganz anders aus.
      Werde jetzt aber noch weiter mal ein Windstillen Tag abwarten.
      Ich Fliege ihn mit 4S 1300mah
    • miro1971 schrieb:

      Naja, wir haben nicht genau den selben aber beide sind ja fast gleich.....
      sorry, hatte nicht so genau hingeschaut... :saint: Aber vom Konzept sind sie mit den hohen Ducts ja sehr ähnlich und die dürften m.M.n. auch für die Windempfindlichkeit sein... Dein iFlight Megabee ist halt eine Nummer größer und natürlich mit der DJI Ausstattung bezüglich FPV deutlich besser ausgestattet... :thumbsup:

      Ich wollte als Nachfolger für meinen entflogenen Cinepro aber wieder was ebenso kleines mit Caddx Tarsier Kamera. Von den verschiedenen Frames bzw. Modellen in dieser Art, die derzeit auf dem Markt angeboten werden, gefiel mir der Fullspeed Turbowhoop am besten. Wenn ich auf 3inch oder evtl. 5 inch mit guter Video/FPV Qualtität gehen würde, gefallen mir die Iflight DC3 und DC5 Copter sehr gut, die ja auch wie bei dir mit den DJI Komponenten ausgestattet sind. Nur bräuchte ich dann auch noch die DJI Goggle, was den Preis dann nochmal nach oben treiben würde... :/ . Daher beleibe ich erst mal bei meiner analogen Ausrüstung, denn auch die Caddx Trasier liefert in meiner EV200D schon ein recht ordentliches FPV Bild. Aber irgendwann werde ich sicher auch auf ein digitales HD FPV-System umsteigen... :D
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    • Nachdem ich inzwischen einige Flüge mit dem TruboWhoop hinter mir habe, wollte ich mich noch mal melden und kurz über meine Erfahrungen berichten.

      Der TurboWhoop fliegt mit den Stock-PIDs schon recht ordentlich. Ich habe lediglich die Rates etwas zurück genommen, da ich etwas niedrigere Dreh/Rollraten persönlich angenehmer und weniger "stressig" empfinde. So abgestimmt liegt der Turbowhoop recht stabil und gut kontrollierbar in der Luft. Man merkt allerdings das für die 1104er Motoren relativ hohe Gewicht, aber das man so einen "Cinecopter" eher smooth durch die Luft bewegt, reicht die Leistung der Motoren doch aus. Verglichen mit dem GEPRC Cinepro empfinde ich das Flugverhalten als etwas agiler und direkter. Der Cinepro lag noch ruhiger in der Luft, was vermutlich an den Doppelgyros des F7 FC liegt und wohl auch etwas an der geringeren Windangriffsfläche der GEPRC Propguards im Vergleich zu den höheren Ducts des TurboWhoop. Durch letztere ist der Fullspeed TurboWhoop nämlich, wie weiter oben auch schon mal erwähnt, recht windempfindlich. Schon leichter Wind lässt ihn entsprechend stark abdriften und wenn man dann dagegen hält, stellt sich der kleine Copter ganz schön schräg in den Wind. Weitere negativer Effekt der Ducts sind recht deutlich spür- und hörbare Propwash Effekte, insbesondere bei höherer Beladung. Mit leichten Akkus, bei mir die 3s 650mAh und 4s 650mAh, fliegt der Turbowhoop am besten und man merkt nur ganz selten mal einen Propwash. Bei höherer Beladung, bei mir mit 3s 850 mAh und besonders mit 4s 850 mAh, hört man in engeren Kurven und beim Beenden von Sinkflügen aber schon sehr deutliche und kräftige Propwash Effekte mit lautem "Motorzwitschern" und Schütteln des Copters. Wenn man aber smooth durch die Gegend "cruised", kann mit auch mit den dickeren Akkus recht gut und entspannt fliegen...

      Bei meinen Flügen ist mir auch aufgefallen, dass die Linkquality meines Crossfire Systems deutlich früher abnahm wie damals beim Cinepro. Ein paar Versuche und Tests haben dann gezeigt, dass offensichtlich der VTX in die Crossfire-Antenne strahlt, da bei Antennen im Auslieferungszustand sehr dicht zusammen liegen und vielleicht auch die Ducts etwas abschirmen. Ich habe dann die wie oben beschrieben in einem Schutzrohr verlegte Antenne mittels Kabelbinder mit etwas mehr Abstand zum Frame und zur VTX Antenne verlegt (siehe Fotos). Nun bleibt der LQ Wert auch bei größeren Entfernungen recht konstant, wenn auch nicht ganz so stabil wie beim Cinerpro 4k...

      Probleme bereitet mir derzeit noch die FPV Funkverbindung. Solange der TurboWhoop von mir wegfliegt, ist das FPV Signal stabil und die Qualität des FPV-Videobilds der Trasier Kamera sehr gut. Wende ich den Copter aber und fliege wieder auf mich zu, nimmt die Qualtität rapide ab bis hin zu kurzzeitigen, kompletten FPV Bildausfällen und das schon bei noch recht geringen Entfernungen von 100-200m. Auch eine testweise Erhöhung der VTX Leistung brachte keine nennenswerte Verbesserung. Wie auf den Bildern zu sehen ist die VTX Antenne mittels eines flexiblen Halters aus TPU relativ tief und nahe am Frame moniert. Solange man freie Sicht auf das Heck bzw. die Antenne hat, funktioniert die FPV Verbindung problemlos. Da aber die Vebindungsqulität sofort schlechter wird, sobald der Copter auf mich zu fliegt, man ihn also von vorne sieht, vermute ich, dass der Frame und insbesondere der top monierte Akku die VTX Antenne stark abschirmen. Ich werde daher als nächstes den originalen Antennehalten entfernen und die VTX Antenne senkrecht seitlich montieren. Dank der recht langen Zuleitung dürfte die Antenne selber dann über den Akku heraus ragen und ich hoffe, dass damit dann auch die FPV Verbindung stabiler wird und ich die gute Reichweite meines Crossfire Systems besser nutzen kann..

      Ok, soweit meine bisherigen Eindrücke und Erkenntnisse aus den ersten Flügen mit dem Fullspeed 4k Turbowhoop. Wenn`s was neues gibt, melde mich wieder... ;) :saint:

      Tyro 129 -- 3 inch Eigenbau IH3 "Longrange" -- Happymodel Lavra X
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    • Da heute bei uns bis auf einen deutlich spürbaren Wind tollstes Wetter herrschte, musste ich den TurboWhoop auspacken und ein paar Akkus fliegen. Dabei konnte ich dann auch gleich meine nach oben verlegte VTX Antenne testen, die nun seitlich aus dem Frame nach oben bis über den Akku ragt. Als Props hatte ich heute die originalen 1.9 inch 3Blatt HQProps montiert (siehe Foto unten.

      Erkenntnisse: die FPV Verbindung funktioniert nun perfekt. Unabhängig von der Flugrichtung bzw. der Ausrichtung zu mir hatte ich ein konstant gutes FPV Bild in meiner EV200D. Die bestätigte damit auch meine Vermutung, dass die VTX Antenne in der Originalhalterung teilweise vom Akku abgeschirmt wird. Ich habe hier auch schon gelesen, dass u.U. auch die TPU Halterung selber den Wirkungsgrad der Antenne beeinträchtigen soll, da die Antenne ja fast komplett mit TPU umhüllt ist. Wie dem auch sei, seitlich frei montiert funktioniert sie nun einwandfrei.

      Die heute verwendeten 3Blatt Props von HQ funktionieren m.E. etwas besser als die 5Blatt Kingkong/LDARC. Sie liefern gefühlsmäßig etwas mehr Schub / Punch und produzieren auch deutlich weniger Propwash Effekte, so dass man damit auch sehr gut mit den o.g. 3s 850 mAh und 4s 850mAh fliegen kann. Ich habe heute 3 Akkus gestestet. Bei den recht tiefen Temperaturen von ca. 5 Grad konnte ich mit 4s 650 mAh ca. 4 Minuten Flugzeit erzielen. Mit dem 3s 850 mAh und dem 4s 850 mAh Akku schaffte ich interessanterweise die gleiche maximale Flugzeit von ca. 6:30 Minuten bei ruhiger "Cruising" Flugweise (sieh Video)

      Insgesamt flog der Fullspeed 4k TurboWhoop heute richtig gut, meine kleinen Optimierungen haben sich bewährt und ich konnte das erste mal völlig entspannt die Landschaft und Aussicht von oben genießen... :D :thumbsup:




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    • Hallo zusammen,

      ich wollte nochmal kurz den aktuellen Stand meiner "Weiterentwicklung" und meine Flugversuche mit dem Fullspeed 4K TurbWhoop kund tun.. ^^

      Nachdem ich wie oben beschrieben durch eine verbesserte Anbringung der VTX Antenne die Stabilität des FPV Signals deutlich verbessern und aucghg flugrichtungsunabhängig machen konnte, habe ich nun noch die Antenne des TBS Crossfire Nano Empfängers optimiert. Ich habe die originale, einfache Crossfire Dipol-Anntenne gegen eine "Immortal T" Antenne ausgetascht und die heute testweise vertikal ausgerichtet. Mit ebenfalls vertikal ausgerichtete Senderantenne konnte ich so bis in ca. 1km Enfernung ein sehr stabiles Crossfire Signal feststellenm bei dem ich absolut keine Probleme mit dem Rssi und LQ Werten hatte. Auch der Signal/Rausch Abstand (SNR), den man sich beim Crossfire-System anzeigen und auch ansagen lassen kann, blieb weit von kritischen Werten entfernt. Die maximale Reichweite wäre sicher noch deutlich größer gewesen, aber weiter weg habe ich mich mit dem kleinen Copter aber noch nicht getraut... :saint:

      Bei den letzten Flügen bin ich den TurboWhoop mal ohne Ducts geflogen. Gefühlsmäßig fliegt er ohne die Ringe etwas wendiger, ist weniger windanfällig und auch schneller unterwegs. Allerding konnte ich ohne die Ducts nicht ganz die o.g. Flugzeiten von über 6 minuten (mit 850 mAh) erzielen. Die maximalen Flugzeiten (bei gemütlichem Cruisen) lagen mit 4 Blatt Dalprop 2035c bei ca. 4:30 Minuten und mit Avan Micro 2 4Blatt Props, die ich noch von meinem damaligen GEPRC Cinepro4k übrig hatte, konnte ich heute mit 3s 850mAh 4:55 Minunten und mit 4s 850 mAh 5:10 Minuten erreichen. Die Ducts scheinen wirklich , so wie man ihnen ja eigentlich auch nachsagt, den Wirkungsgrad der Props etwas zu verbessern. Beim nächsten mal werde ich nochmal die Originalprops und die Ducts wieder montieren und nochmal testen, ob ich damit wieder auf die o.g. über 6 Minuten Flugzeit komme...

      Nachdem ich den Fullspeed 4k TurboWhoop nun einige Akkuladungen geflogen bin, kann ich sagen, dass er wirklich super fliegt und ich mich beim Fliegen inzwischen richtig wohl mit ihm fühle. Er liegt sehr stabil und ruhig in der Luft und lässt sich so recht easy steuern. Die Caddx Trasier Kamera liefert ein sehr gutes FPV Bild und die auf der SD Karte aufgezeichneten 4k Videos sind sehr scharf und gut auflösend. Der Kleine macht richtig Spaß!

      Hier die Bilder des TurboWhoop ohne Ducts mit Crossfire T - Antenne und 4Blatt Props. Wie auf den Bildern zu sehen, habe ich die Enden der Motorarme seitlich jeweils mit einem kleinen Steg verbunden. Dies habe ich deshalb gemacht, weil die Arme im Orignalzustand ja durch die Ducts verbunden / stabilisert sind und mit diese ohne Ducts, auch weil sie dann sehr weit heraus ragen, doch etwas fragil vorkamen. Mit der Stegverbindung bilden sie wieder einen stabilen Rahmen / Verbund und sind bei eventuellen "Plumps"-Landungen einfach robuster...

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