Baubericht mit OCDAY-Frame

    • Baubericht mit OCDAY-Frame

      Hallo zusammen,

      vorab, Bilder folgen wenn ich mein letztes Teil bekommen habe. Sollte wohl Dienstag soweit sein.
      Einen kleinen Vorgeschmack gibt's schon mal mit der Stücklist:

      Frame: Hier werde ich mal den OCDAY Frame Testen, da er recht leicht ist ohne am Material zu sparen. Gewichtsvorteil kommt mitunter daher, dass er allgemein etwas "kleiner" gebaut ist. Gesamt wiegt der Bausatz mit allen Zubehörteilen 111g. Davon werde ich aber sicherlich nicht alles verwenden bzw. original lassen.
      Motoren: Qual der Wahl, Cobra 2206 sind es geworden. Ob die jetzt einen Hauch besser sind wie T-Motoren oder Graupner (Bane ;) ) kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall sind sie schon irgend wo an der Spitze mit dabei und Youtube gab mir dann den Rest. Also musste ich zuschlagen. Z.Z. habe ich HK Multistar 220x V2 Motoren. Kann also nur besser werden :D
      Regler: Da habe bin ich mir auch nach dem Kauf noch nicht ganz sicher ob das richtig war. :/ Es sind die Kiss 18A . Ich habe auch schon gelesen, dass diese gerne mal abrauchen. Habe auf der anderen Seite aber auch schon sooo viele gesehen, die besonders in der kombi mit den Cobra Motoren zufrieden wahren oder es noch sind. Auch sind ja jetzt die V1.2 auf dem Markt. Ein weiterer ESC Vergleich auf Youtube hat auch gezeigt, dass die Kiss richtig Power haben. Daher bin ich mal guter Dinge und werde mein Glück versuchen.
      Akku: Nach dem ersten 2..3.. mal laden war ich mit meinen bisherigen SLS Akkus unzufrieden. Immer wieder große Differenzen in den einzelnen Zellen. Das ging dann doch schnell vorbei, und alle waren immer gleich auf und brachten ordentlichen Druck im vergleich zu den Nano-Tech Akkus... Daher werde ich zuerst mal bei den SLS bleiben. Diesmal ne Zelle mehr und nur noch einheitliche Größen der Akkupacks. 3x SLS Xtron 1600mAh 4S wurden bestellt.
      Als FPV System habe ich diesmal die pz0420m mit IR-Blocker bestellt. Der Flugplatz auf dem ich fliege ist auf einer Kuppe gelegen. D.h. die Sonne steht besonders am Abend tief über dem Horizont und ich fliege häufiger in Richtung Sonne. Mit der jetzigen Kamera werde ich doch relativ stark geblendet, was die neue (zumindest in der Werkstatt) nicht mehr macht. Sie blendet relativ Konturnah das starke Licht aus. Mal schauen was die Praxistests so bringen.
      Videosender habe ich mir auch einen neuen bestellt... Aber darauf brauch ich nicht tiefer eingehen.
      FlightController: Darauf habe ich diesmal verzichtet, da ich mit Graupner System fliege und der GR-18 Empfänger nach dem Firmwareupdate das auch können soll. Und so wie man in den Foren liest, macht der kleine das sogar richtig gut. Ich freue mich schon darauf alles mit der Funke (MC-20) einstellen zu können und auf den Kabelsalatschnickschnack zu verzichten.
    • So, jetzt gibt es mal ein paar Bilder.
      Im Moment wenig Zeit, heute Abend mehr dazu. Leider ist mein Video Sender nicht mehr Lieferbar, was mich doch sehr geärgert hat. Es stand ja auch "Lieferbar" auf der Seite... Aber gut.
      Jetzt habe ich einen Ersatz bekommen und einen Lipo Checker als Entschädigung...

      So 100%ig ist es noch nicht, aber die grobe Richtung passt schon mal.
      Ich wollte unbedingt nur eine "Ebene" benutzen was mir auch gelungen ist. Akku kommt oben drauf, dazu später mehr.



    • Jetzt das erste mal komplett aufgebaut.






      Und im Vergleich mit dem "alten" Frame

      Der neue wiegt komplett (ohne Akku und Antenne) 312g. Mit Akku (SLS 4S 1600mAh) 523g. Wobei da aber vielleicht noch kleine Füße drunter kommen.

      Der alte wiegt komplett (ohne Akku mit Antenne) 506g.



      Was wiegen denn eure Kopter so?
      Mich würde interessieren ob er jetzt leicht ist, oder doch ehr Mittelklasse!?
    • Also der GR-18 is echt der Hammer.
      Sicherlich noch nicht perfekt eingestellt, aber schon sehr gut.
      P-15
      I - min
      D-min

      Rastet sauber ein und fliegt sich dennoch ganz weich... also kein nachlaufen, driften, schwingen oder sonst was.
      Hat sicherlich auch mit den Reglern und den Motoren zu tun, dennoch bleibe ich vorerst sicherlich bei dieser Lösung.
      Das einstellen ist natürlich auch ne sehr feine Sache am Sender, da man ebnen keine Überschneidungen hat wie EXPO, RATE und das ganze zeug. Bislang konnte man ja im BASE/CLEANFLIGHT das ganze einstellen, und am Sender auch noch.

      Werde in 10..15... Akkuladungen weiter berichten.
    • Vielen Dank!

      Crashs hatte ich noch keine soo gravierenden. Die arme haben 3mm. Also die werden schon etwas weniger aushalten was mir aber recht egal ist. Dann gibt notfalls n neuen Arm.

      Gewicht macht sich natürlich bemerkbar. In der Beschleunigung, is klar, aber besonders in den Kurven. Du musst nicht viel gegenlenken/Roll geben, da kaum Masse nach außen drückt. Mit dem GR-18 sehr angenehm zu fliegen.
      Auch schwebt er gerade zu in der Luft ohne zu driften. Könnte natürlich auch an den (schlechten) Einstellungen vom NH liegen....

      Aber am meisten mag ich eigentlich, dass er so puristisch ist. Kein unnötiges Zeug wo kaputt gehen kann, der schwere Akku sehr nah am Schwerpunkt (eigenes Thema), Akku in die "Schale" legen und mit dem fixierten Band zuschnallen, Cameinstellungen von vorne ohne Ausbau... so zufrieden das ich nicht mal was neues möchte, und das passiert selten :)
      Nur eine Antenne brauche ich noch... die ist wirklich nicht so der Hit.

      "eigenes Thema" doch mal anschneiden.... Was ich immer wieder sehe, die Diskussion um "Wendigkeit", "Kurvenverhalten", "PID" beim Quad, auch unter Einbezug der kleineren Kopter (210, usw.). Der Akku macht in meinem Fall ca. 40% aus. Ich persönlich finde es sehr wichtig diesen auch nahe am Schwerpunkt zu haben. Wenn man die Massenträgheit auf den jeweiligen Achsen betrachtet, ist es doch schon ein großer Einflussfaktor.

      J=mr²

      J = Trägheitsmoment
      m = Masse
      r = Abstand zur Achse. Und ja, der Abstand geht Quadratisch ein.
    • Freut mich dass du so zufrieden bist !
      Bin gerade etwas am zweifeln ob ein zweiter NH die richtige Entscheidung war aber ich bin ja eigentlich auch absolut zufrieden damit und wollte ja nur die Option auf 4S .Ausserdem finde ich meinen ja schon recht gut gelungen :love: ,trotzdem möchte ich beim "Neuen" noch zwei ,drei Kleinigkeiten anders umsetzen .
      Beim Nighthawk hast halt aufgrund der Größe noch ein bisschen Flexibilität beim Bau .

      Über die Akkuposition bei (vielen) Racern habe ich mich schon sehr oft gewundert ,weil ich auch immer der Meinung war dass sich der Akku auf der Oberplatte à la ZMR oder Nighthawk doch nicht wirklich positiv auf das Flugverhalten auswirken kann !?
      ....dann bau ich lieber den FC ausserhalb des CG ein -denke dass das weniger (negative) Auswirkungen hat !?
      Hab auch mal irgendwo gelesen dass der Schwerpunkt bestenfalls auf Rotorebene liegen sollte -war auch ein Grund wieso ich meinen NH anders als üblicherweise empfohlen aufgebaut habe .

      ...aber das hast du ja schon allerbestens "formeliert" :D ... !

      Um das letzte Quentchen an Agilität rauszuholen ,könntest ja noch die Regler in Koptermitte verlagern 8) ... falls Platz ist
      Ihr seid neu hier? Hier könnt ihr euch vorstellen :
      Klick : Vorstellungsrunde
    • Weis gar nicht ob ich das vor längerem schon mal gelesen hatte hier :whistling:
      Aber gefällt mir!
      Schön gebaut und wie ich mittlerweile immer wieder lese wirst du so schnell auch keinen Grund finden den GR18 durch ne andere FlightControl zu ersetzen ^^

      Was mich an dem OCDAY sehr stört ist die Aufnahme der Arme. Fand den vor Monaten auch mal interessant hatte ihn deswegen aber schnell wieder ausm Kopf. Was kannst du dazu sagen? Finde halt das die Arme nur sehr wenig Verbindung zum Rahmen haben.

      Zum Thema Schwerpunkt, hmm, also genau aus dem Grund hatte ich auch meinen Chop ZMR gebaut vor längerem.



      Hier war der Akku schon mal 11,5mm weiter unten wie beim klassischen ZMR. Aber irgendwie habe ich bisher nicht den Eindruck das das einen merklichen Unterschied macht.
      Bei meinem derzeitigen Neuaufbau eines 210er's habe ich deswegen darauf verzichtet, wobei ich auch da schon wieder in Gedanken am Chopen bin :rolleyes:
      Habe gerade mal meinen 210er und auch meinen standard ZMR getestet und habe festgestellt das der Schwerpunkt beim standard ziemlich genau auf Propeller höhe liegt. Und beim 210er keine 5mm darüber. Also evtl. wird der 210er noch um 5mm gechopt ^^
      (Getestet habe ich mit 1550mAh von Tattu mit 45C und einem Gewicht von 172 Gramm)
      FPV360.de Bei uns dreht sich alles um FPV...
      Bane @Instagram
    • Lotto schrieb:

      .......

      Aber am meisten mag ich eigentlich, dass er so puristisch ist. Kein unnötiges Zeug wo kaputt gehen kann, der schwere Akku sehr nah am Schwerpunkt (eigenes Thema), Akku in die "Schale" legen und .....

      "eigenes Thema" doch mal anschneiden.... Was ich immer wieder sehe, die Diskussion um "Wendigkeit", "Kurvenverhalten", "PID" beim Quad, auch unter Einbezug der kleineren Kopter (210, usw.). Der Akku macht in meinem Fall ca. 40% aus. Ich persönlich finde es sehr wichtig diesen auch nahe am Schwerpunkt zu haben. Wenn man die Massenträgheit auf den jeweiligen Achsen betrachtet, ist es doch schon ein großer Einflussfaktor.

      J=mr²

      J = Trägheitsmoment
      m = Masse
      r = Abstand zur Achse. Und ja, der Abstand geht Quadratisch ein.

      Ich denke du meinst "Akku (bzw sein Schwerpunkt) nahe am Drehpunkt" und nicht am Schwerpunkt oder?

      Der Schwerpunkt ergibt sich aus der räumlichen Verteilung der Masse und liegt im Idealfall dort wo sich alle 3 Achsen Kreuzen, da unsere Copter aber nicht Kugelförmig sind ist das nicht mal theoretisch möglich ;)
      Auch der Akku bringt durch seine Rechteckform immer eine gewisse "Unwucht" mit sich.

      Trägheitsmoment ist also die Masse bezogen auf eine Achse (zB ideale Reifen oder Propeller haben ihren Schwerpunkt auf der Drehachse, Thema Wuchten) und durch die gängigen aufbauten kann man eh nur eine Achse völlig glücklich machen. Lotto hat natürlich recht das einze Vergößerung des Abstandes "schlimmer" ist. Man kann lieber die Maße als den Abstand verdoppeln ;)

      Angenommen wir bauen einen massetechnisch völlig symetrischen Copter, für die Arme gelingt das ja einigermaßen, aber angenommen auch Kamera etc gleichen sich aus bis auf eben der Akku wegen seines hohen Gewichts.

      Liegt der Akku oben mittig auf so liegt sein Schwerpunkt auf der Yaw-Achse und nicht weit entfernt von den anderen Achsen. Legt man den Akku hinter den FC liegt sein Schwerpunkt einigermaßen in der Roll-Achse aber durch die längliche Bauform sehr weit von den anderen Achsen. Denke das ist der Grund weshalb die meisten ihn eben oben drauf setzen.

      @Lotto sorry wollte nicht klugscheissen, aber das Thema kam ja schon mehrfach auf. Ich hoffe nur ich hab keinen Blödsinn verzapft. Ist alles schon so lange her :/
    • Mea culpa!!

      Kasi, du hast natürlich absolut recht. Kommt davon wenn es wieder schnell gehen muss, man lernen sollte und gleichzeitig telefoniert.....
      Der Schwerpunk der einzelnen Teilsysteme muss möglichst nahe an den Drehpunkt!

      Hast schon recht, immer verbessern. Sonst bleibt der Mist bis ans Ende des Internets stehen :)
    • Kasi schrieb:

      Der Schwerpunkt ergibt sich aus der räumlichen Verteilung der Masse und liegt im Idealfall dort wo sich alle 3 Achsen Kreuzen, da unsere Copter aber nicht Kugelförmig sind ist das nicht mal theoretisch möglich ;)
      Abgesehen davon, dass wir uns in den anderen Punkten halbwegs einig sind, kann ich mich mit dieser Aussage nicht anfreunden. Auch andere symmetrische Körper (außer der Kugel - da gehört das QC-Frame aber in der Regel nicht dazu) haben ihren Schwerpunkt in "der Mitte".

      Die einzige Motivation einen Akku möglichst nahe am Drehpunkt zu positionieren ist meiner Ansicht nach damit dieser möglichst geringe Zentrifugalkräfte entwickelt. Da das Gewicht ohne Akku aber schon nicht gleichverteilt ist (sprich Drehpunkt != Schwerpunkt) wird man den Akku versuchen so zu setzen, dass Schwerpunkt und Drehpunkt übereinander liegen.

      Wir sind uns aber einig, dass es besser ist, wenn der Akku näher am Drehpunkt (oder auch Schwerpunkt, da diese sehr nahe bei einander liegen) ist, als bei den Standardmontagemöglichkeiten. Leider möchten Akku und FC beide möglichst am COG positioniert sein aber dies schließt sich nun mal gegenseitig aus.

      Finde das aber ein sehr interessantes Thema, nur lässt es mich wieder realisieren, dass ich noch soooo weit davon entfernt bin, mich sinnvoll um solche Optimierungen zu kümmern. Aber gerade das macht das Hobby auch neben dem Fliegen so extrem interessant. Man hat so viele Freiheitsgrade an denen man schrauben kann und es ist einfach jedes mal ein Erfolgserlebnis, wenn man erfolgreich eine Optimierung durchführt, die auch wirklich zu merkbaren Verbesserungen im Flugverhalten führt.
      Alien 5" / ZMX 2206-2300 / KISS 24A / 5x4x3 / TBS PNP50 / KISS FC / X4R-SB / HS1177 / Unify Pro
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    • nimp0u schrieb:

      Leider möchten Akku und FC beide möglichst am COG positioniert
      Jain.
      Ich bin zwar auch der Meinung das der FC möglichst am Drehpunkt sein sollte, aber lt. Graupner kann der GR-18 z.B. auch deutlich weiter vorne positioniert werden. Lässt sich leicht über einen Parameter (Software) ausgleichen.
      Bei der Naze32 habe ich es auch schon mal gelesen, dass es an einer anderen Position sehr gut funktionieren soll wenn man sie anpasst.
      Aber weiter habe ich mich auch noch nicht damit beschäftigt.
      Wenn ich mal einen neuen Kopter bauen sollte, dann versuche ich es mit Akku am Drehpunkt.


      nimp0u schrieb:

      damit dieser möglichst geringe Zentrifugalkräfte entwickelt
      Ja, ich denke diesen Parameter wird man auch am deutlichsten spüren. Er sagt ja indirekt wie weit ich mich (über Roll) in eine Kurve lehnen muss, oder?
      Die Massenträgheit kann ja der FC in gewissen Grenzen kompensieren. Mein Gedanke ist bei einer Steuerbewegung, z.B. 20% der max. Geschwindigkeit Roll, muss der FC bei einem trägen System die Motoren stärker ansteuern als bei einem leichten Kopter. Der Verbrauch steigt, aber bemerken wird man vorerst nichts. Das würde auch Bane seine Beobachtungen erklären.

      Bane schrieb:

      Hier war der Akku schon mal 11,5mm weiter unten wie beim klassischen ZMR. Aber irgendwie habe ich bisher nicht den Eindruck das das einen merklichen Unterschied macht.
    • @Lotto jo war aber auch klar das du das Richtige meinst :)

      @Nimpou: Jain. Der Schwerpunkt liegt in der Mitte, das stimmt. In dem Beispiel des symmetrischen Aufbaus sogar in der YAW-Achse. Allerdings etwas, wenn auch nicht weit, von den anderen beiden Achsen. Verschiebungen entlang der Drehachse ändern ja nicht das Trägheitsmoment.

      Für das Flugverhalten des Copter muss man sich aber bewusst werden, dass man verschiedene Kreisbewegungen hat. Für die Drehung um die YAW-Achse müssen wir das Trägheitsmoment und damit die Position des Akkus berücksichtigen. Je nach Lage des Akkus kann man sich also vorstellen das der Copter mehr Energie benötigt sich einen bestimmten Winkel, in der gleichen Zeit, um die YAW-Achse zu drehen. Die auftretenden Fliehkräfte sind dabei relativ gering da gilt:

      F = m v² / r = m w² r (v = Geschw. / w = kreisfrequenz - bevorzuge w da man günstigerweise immer über einen Drehwinkel spricht)

      Drehradius und Kreisfrequenz sind nicht sehr groß. (Wer es genau nimmt, redet auch immer über die Zentripetalkraft, Zentrifugalkraft ist eine Scheinkraft, vom Betrag her allerdings gleich. Aber allg bekannter ist natürlich die Fliehkraft)
      Beispiel: Pirouetten sind recht einfach geschmeidig auszuführen, die erreichbaren Drehgeschwindigkeiten nicht sehr groß. (Es wird klar warum der Eisläufer sich schneller dreht, wenn er die Arme zusammen zieht - Kraft bleibt gleich, Radius wird kleiner.)

      Also Folge bleibt: Akku zentral = YAW-Bewegung schneller / benötigt weniger Energie.

      Beim Kurvenflug können wir den Copter ansich aber als Massepunkt betrachten der sich auf einer Kreisbahn bewegt. Das Trägheitsmoment (oder die benötigte Zentripetalkraft) für den Gesamten Körper ist dadurch weniger von der Postion des Akkus abhängig, sondern mehr vom Gesamtgewicht. Für eine Kurve benötigt man YAW und ROLL, ähnlich wie ein Motorradfahrer den Lenker einschlägt (yaw) und sich in die Kurve legt (roll), damit die resultierende Kraft (Zentripetalkraft) in Richtung des Drehpunktes zeigt. Nur YAW oder nur ROLL zeigt nicht auf den Drehpunkt, daher driftet der Copter.

      Viel Gerede aber was heisst das letztlich für den Copterbau? Interessant ist es immer Extremfälle zu betrachten also zB. einen 180° turn und eine lang gezogene Kurve. Für die lang gezogene Kurve ist klar das die Position des Akkus uninteressant ist, da die erforderliche YAW+ROLL Bewegung gering ist. Wichtig ist hier nur das Gesamtgewicht des Copters, das darüber entscheidet wieviel YAW und wieviel ROLL man braucht. Nur wieviel Energie man dafür benötigt wird u.a. durch die Akkuposition bestimmt.

      Bei einem 180° turn ist allerdings entscheidend (mal verschiedene Kurventechniken unberücksichtigt) wie schnell kann sich der Copter auf der YAW und auf der ROLL Achse drehen. Für die Rollachse ist nur entscheidend ob der Akku oben oder unten ist und für die YAW-Achse ob vorne oder hinten. Am besten wäre in der Tat die bereits erwähnte Position des FC.

      Die maximal Drehenergie ist durch Motoren und Props beschränkt, also können wir durch gute Akkuposition die Drehgeschwindigkeit erhöhen und damit engere Kurven bei gleicher Geschwindigkeit fliegen. Der Copter wird bei gleichem Gesamtgewicht wendiger, oder der Akku hält länger bei gleichen Kurven.

      Es ist alles sehr theoretisch, praktische Auswirkungen sind wirklich fraglich. Wir könnten ja mal ne Messreihe machen, wie lange der Copter fliegt in Abhängigkeit der Akkuposition :D
    • Der Thread wird immer interessanter (für mich) =) Ich glaube aber, wir sollten die Diskussion in einen anderen Thread verschieben, bevor wir hier komplett vom Thema abkommen :P
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