Freestyle-Copter unter 250 g mit Caddx Vista DJI FPV

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    • Freestyle-Copter unter 250 g mit Caddx Vista DJI FPV

      Hallo zusammen,

      ich möchte mir als Neuling gern einen Freestyle FPV-Copter bauen. Da ich ein paar Jahre RC-Heli geflogen bin, ist ein gewisses technisches Grundverständnis vorhanden. Nachdem ich mich ein bisschen eingelesen habe, dachte ich mir, ihr könntet mir hier bei den Details vielleicht ein bisschen weiterhelfen.

      Meine Anforderungen:
      • der Copter soll max. 250 g wiegen, damit ich keinen Spotter brauche
      • da ich mir als Einsteiger sowieso eine Brille kaufen muss, würde ich gern direkt auf digital gehen, deshalb habe ich mich für die DJI FPV entschieden
      • Kamera und VTX: Caddx Vista
      • die Flugzeit sollte mind. bei 4 min liegen, besser wären 5 min
      • vor allem bei der Elektronik und den Motoren wäre mir die Qualität wichtig
      • Empfänge: Crossfire Nano RX
      • wenn möglich, keine Propeller im Sichtfeld
      • ich würde lieber bei einem Shop in Deutschland bestellen und nicht aus China (Banggood etc.)
      Ich habe versucht die Sache beim Frame anzufangen, der sollte natürlich möglichst leicht sein, und das Ziel < 250 g zu erreichen, die passende Größe scheint mir hier 3 Zoll zu sein. Viele Frames scheinen aber nicht genügend Platz für den FC/ESC-Stack und die Air-Unit von der Caddx Vista zu haben, da meiner Einschätzung nach nicht alles übereinander passt sondern hintereinandern eingebaut werden muss.
      Genügend Platz, da etwas länger, scheint z.B. der Armattan Gecko 3 Zoll, der iFlight iH3 V3 3" Dual Split oder der Geprc Cygnet CX3 zu bieten.
      Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht auch einen kürzerer Frame, bei dem man dann doch alles übereinander stapelt und den Kamerahalter und die Spacer durch 3d gedruckte Teile ersetzt (ein Drucker wäre vorhanden).

      Nachdem ich beim Frame nicht wirklich weiter komme, habe ich mir überlegt, vielleicht erstmal die anderen Komponenten auszuwählen, diese zu besorgen und dann zu schauen, in welchen Frame sie passen.
      Und hier kommen auch meine eigentlichen Fragen:
      • welchen FC/ECS Stack würdet ihr mir für einen < 250 g Copter empfehlen (von der Software tendiere ich zu BetaFlight)
      • die Frage nach den passenden Motoren finde ich im Moment noch am schwierigsten, der Copter brauch nicht völlig überpowered zu sein, das Gewicht der Motoren und die erreichtbare Flugzeit ist mir wichtiger
      • welche Propeller?
      Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe :)
      Toni
    • Hi,
      Also den Iflight ih3 habe ich Mal auf Dji umgebaut. Der wiegt aber über 250g da mit 1408er Motoren und DJI-Airunit und dicke BN Props drauf sind.
      Wenn man runter auf 12er oder 13er Motoren geht und z.b. die Emax Avan 3 Zoll Props nimmt sowie die Caddx Unit, sollte es mit dem 250g passen. Platz ist genug im Frame für Stack + unit. Ansonsten habe ich auch noch nen 2,5 Inch Freestyler oder 2inch Cinewhoop auf dem iflight ih2 frame aufgebaut. Der ist dann unter 250g AUW. Auch mit kompletter Dji Airunit. Das dürfte mit dem Caddx System aber nicht klappen, da zu wenig Platz. Die Airunit konnte ich einfach Drunterschnallen da im Alucase.
      Siehe: 2-2,5 Inch sub 250g - DJI FPV Cinewhoop/Freestyler

      Als FC finde ich den Mamba F405 Mini vom PL Verhältnis echt absolut super. Der läuft halt und macht wenig Zicken auch wenn er jetzt nicht top of the Line ist. F7er FCs würde ich eher nicht nehmen - wird in den kleine Koptern zum Hitzkopf, da alles ziemlich eng zugeht.

      Motorenwahl hängt von den Props ab - also zuerst Props anpeilen und dann Motor wählen.

      Grobe Richtlinie:
      2-2,5 Zoll 1105-1106 ist deine Wahl.

      3 Zoll ab 12er oder mehr.
      3 Zoll mit breiten BN Props - eher 14er.
    • Hallo Toni,

      ich habe auch einen 3 Inch Copter auf Basis des Ifllight IH3 Frames gebaut, allerdings mit eine Ausrichtung auf "long range".

      Bei dem IH3 Frame sieht man die Props nicht im Bild. Mit einer auch nicht superleichten Caddx Turtle V2 Kamera, GEPRC 1206er Motoren, Iflight succex Mini F4 stack , GPS Modul und relativ schweren TPU 3D Druckteilen komme ich incl. eines 3s 850mAh Tattu Akkus auf 224g Abfluggewicht und schaffe damit ca. 5 Minuten Flugzeit. Durch Weglassen des GPS und der 3D Druckteile sowie leichten Antennen für RC und VTX könnte man sicher noch etwas Gewicht sparen und so auch mit dem Vista Moduzl knapp unter 250g bleiben. Bilder und eine genauere Beschreibung des Copters habe ich in dem Thread zu "langen Flugzeiten mit sub250g Coptern" gepostet (Link: Besonders lange Flugzeit mit einem sub250 racer ). Die 1206er GEPRC Motoren sind recht leicht und haben ordentlich Schub. Für Freestyle würde ich aber ein Version mit 4500 kV verwenden, die man dann auch gut mit 4s fliegen kann..

      Interessante Infos und Ideen findest du auch in Youtube und Instagramm beim User "Sub 250g FPV". Er hat auch leichhte Copter mit DJI Equipment gebaut, z.B. diesen hier :




      Gruß Peter
      Tyro 129 -- 3 inch Eigenbau IH3 "Longrange" -- Happymodel Lavra X
      Frsky Q X7 + TBS Crossfire I Eachine EV200D
      Simulator: Velocidrone
    • Hallo,

      danke für Eure Antworten und die Infos.

      Ich hatte mir zwischenzeitlich einfach mal ein paar Komponenten zugelegt und vorher anhand der Gewichtsangaben abgeschätzt, dass mit dem <250g passen müsste. Vor allem auf die Caddx Vista musste ich eine ganze Weile warten.

      Mein Teile-Liste:
      * Frame: ImpulseRC Micro Reverb 3"
      * Motoren: EMAX RS1306 II 4000KV
      * Propeller: HQ T3x3x3 Propeller
      * Kamera: Caddx Vista
      * FC: Aikon AK32PIN F7
      * ECS: Aikon 4in1 35A 6S
      * Empfänger: Crossfire Nano RX 
      * Akku: Tattu 650mAh 4S1P

      Das einzige Problem war eigentlich nur das ganze in den Micro Reverb Frame zu bekommen. Ich hatte zwar sogar auch rausgefunden, dass es von iFlight Frames gibt, die mehr Platz bieten, hatte aber keine Bezugsquelle in Deutschland gefunden.

      Am Ende sieht das ganze jetzt so aus:


      Ist halt schon alles sehr eng. Das Gewicht ohne Akku l liegt bei 160g. Inklusive dem 650mAh 4S Akku komme ich auf 228g.

      Die Flugzeit liegt beim gemütlichen rumcruisen bei ca. 6min. Mit ein paar Powerloops etc. (viel kann ich noch nicht, bin Anfänger) muss man so nach 4min bis 4:30min landen, wenn man ca. 20% Restladung in den Akkus behalten möchte.

      Vom Gewicht wäre also noch etwas Luft zu den 250g. Da die nächste größeren 4S Akkus (850mAh) zu schwer sind überlege ich im Moment, ob ich vielleicht mal 1000mAh 3S probieren sollte, die liegen, wenn sie leicht sind, bei ca.90g, könnte also genau passen. Wäre halt die Frage, wie es sich mit der geringeren Spannung fliegt.

      Viele Grüße
      Toni
    • Hmm also auf den ersten Blick dachte ich cool - aber ich bin mir jetzt nicht so sicher ob das ne gute Idee ist, die hinteren Framestandoffs als Stackhalter zu nutzen.

      Das wäre mir ehrlich gesagt zu heikel. Vor allem, weil da auch noch n Stück von der Platine hinten rausschaut... Also bei nem harten Crash verbiegen mir meistens als erstes die Standoffs vom Frame - bzw. die Schrauben. Weil ja der Akku oben beim Impact ne ganz schöne Wucht hat, vor allem wenn du noch 850er draufhauen willst. Und da du da wahrscheinlich nur M2 Schräubchen drinn hast, werden die bei einem härteren Crash richtig schnell rumbiegen. Kenn das von meinem IH3 - da hatte ich die Standoffs aus Höhe und Platzgründen von M3 auf M2 geändert. Aber wie gesagt - bei härteren Crashs biegen die halt - ist nicht schlimm wird getauscht.
      Wenn das jetzt bei dir passiert, dann bringst du ordentlich Bewegung in den Stack rein - besonders bei ESCs kann sowas böse enden. Ich meine, dass sowas nur geht, wenn da oben nichts weiter an Gewicht ist.
      Also wenn so, dann würde ich dir dringend empfehlen, den Akku nach unten zu legen. Auch das Lipokabel, was da hinten so frei aushängt würde ich noch irgendwie per Kabelbinder am Frame festmachen, bevor es in den Lipo geht. Auch hier wieder, im Falle des Crashs würde ich meinen, dass du so ein höheres Risiko hast, dass dir das Kabel irgendwas am 4in1 ESC rausreißt oder in die Props kommt.

      Da du ja schon was selbst gebastelt hast, ich würde ehrlich gesagt probieren, die vorderen Standoffs noch weiter nach vorne zu setzen, also fast ans Ende (sind da nicht auch Bohrungen?). Dann beide Stacks nach vorne nachrücken und hinten wieder die Standoffs ranbringen. Kannst ja die schmalen Standoffs für M2 Schrauben nehmen. Die nehmen weniger Platz weg. Bei der Gelegenheit - mach alles gleich nen Tacken höher, damit mehr Luft in den Frame kommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Onkel_Ho ()

    • Hallo,
      dank Dir für Deine Einschätzung und die Tipps. Die Schrauben hinten sind M3 und machen für mich eigentlich sogar einen stabileren Eindruck als die M2-Alu-Abstandhalter, die da normalerweise sitzen sollten.

      Aber dass der ECS nach hinter rausragt stört mich auch, das ist auf jeden Fall eine Schwachstelle. Im ersten Entwurf hatte ich hinten ein gedrucktes Teil als Schutzbügel verbaut, das war dann aber bei der Montage doch zu umständlich.
      Das spricht tatsächlich dafür, dass ich alles ein Stück nach vorn rutsche und dann eben die Kamera noch weiter nach vorn wandert. Mein Idee war halt, dass alles so möglichst zentral bleibt, also der Stack etwas nach hinten und die Kamera etwas nach vorn.

      Die Kabelbinder-Befestigung vom ECS-Kabel werde ich auf jeden Fall direkt mal umsetzten.
    • Nee, mach das ruhig mal mit dem nach vorne schieben. Ich würde wirklich nicht die Schrauben, die den Stack halten als Frame Standoffs nutzen. Lass die sich doch mal beim Crash ungünstig verbiegen... Muss ja nicht sein.
      Auch bekommst du ja deinen FC so eher nicht gesoftmountet.

      Die M2 Alu Standoffs sind zwar nicht top stabil - aber mehr als etwas biegen tun die auch nicht beim Crash - dann tauscht man die halt und fertig. Ich hab festgestellt, dass das bei mir sogar ne ganz gute Soll-Schwachstelle ist, die n bisschen Energie abfängt. Bevor irgendwas an Top oder Bottomplate bricht, biegt sich halt erstmal der Standoff etwas. Wenn man das nicht will, einfach dickere reinbauen ;)

      Edit: hier mal n Foto wie das dann aussieht, wenn die sich verbogen haben - Wenn ich mit vorstelle dass an einem von den Standoffs der ESC festgemacht wäre ... =O

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Onkel_Ho () aus folgendem Grund: Foto ergänzt

    • Spider 1210 schrieb:

      ....oder baust du dir einen Copter, um damit nur 8 Monate zu fliegen?
      Man kann ihn auch länger als 8 Monate fliegen - nur halt mit Spotter. Der Kopter wird ja nach der Neuregelung nicht unfliegbar - ist immer noch ein nettes wendiges kleines Fluggerät und für den Anfang auf jeden Fall sinnvoller, als mit 5 Zoll Full-Power loszulegen. Es sei denn, Geld spielt keine Rolle ;)

      @T0N1
      ich hab oben nochmal n Foto angehängt von den verbogenen Standoffs - hatte ich noch aufm Handy gefunden (irgendwann von 2019)
    • T0N1 schrieb:

      Hallo,

      danke für Eure Antworten und die Infos.

      Ich hatte mir zwischenzeitlich einfach mal ein paar Komponenten zugelegt und vorher anhand der Gewichtsangaben abgeschätzt, dass mit dem <250g passen müsste. Vor allem auf die Caddx Vista musste ich eine ganze Weile warten.

      Mein Teile-Liste:
      * Frame: ImpulseRC Micro Reverb 3"
      * Motoren: EMAX RS1306 II 4000KV
      * Propeller: HQ T3x3x3 Propeller
      * Kamera: Caddx Vista
      * FC: Aikon AK32PIN F7
      * ECS: Aikon 4in1 35A 6S
      * Empfänger: Crossfire Nano RX 
      * Akku: Tattu 650mAh 4S1P

      Das einzige Problem war eigentlich nur das ganze in den Micro Reverb Frame zu bekommen. Ich hatte zwar sogar auch rausgefunden, dass es von iFlight Frames gibt, die mehr Platz bieten, hatte aber keine Bezugsquelle in Deutschland gefunden.

      Am Ende sieht das ganze jetzt so aus:
      ...

      ... da sieht er ja fast so aus wie meiner.. :D . Da ich ihn (im Rahmen seiner Größe und der gesetzlichen Regelungen ;) ) auch gerne für etwas weitere Flüge einsetzen und auf die GPS-Rescue Funktion von Betaflight nicht verzichten wollte, war ein GPS und auch eine gute Kamera für mich wichtig. Meine Teileliste sah zum Schluss so aus:

      Frame: Iflight IH3
      Motoren: GEPRC GR 1206 / 6000 KV
      Props: Emax AVAN Mini 3x2.4x3
      Kamera: Caddx Turtle V2
      VTX: AKK FX3 Ultamat
      FC: Iflight succex mini F4 20x20 V1
      ESC.: Iflight succex 35A 2-6s 4in1 ESC
      Empfänger: Crossfire Nano RX mit selfmade T-Antenne, vertikal polarisiert
      GPS: BN - 180
      Akku: 3s 650mAh - 1300mAh

      Gewicht mit der etwas schweren "Huckepack" VTX Antenne (suieghe Bild2) ohne Akkus 168 g. Mit einem 3s 850 mAh Tattu Akku komme ich auf 245g Abfluggewicht und bleibe damit noch unter der (bisher wichtigen) 250g Grenze. Leider komme ich mit diesem Akku nur auf rd. 5 Minuten Flugzeit, d.h. bei größeren Akkus für längere Flugzeiten liege ich auf jeden Fall über 250g. Dies dürfte aber in Zukunft bei den angekündigten, neuen gesetzlichen Regelungen ohnehin nicht mehr so eine Rolle spielen, so dass ich mir hierzu inzwischen nicht mehr so viel Kopfzerbrechen mache..

      Dahher würde ich an deine Steller ruhig mal größere Akkus testen. Die Motoren werden das sicher schaffen. Ich war selber vor ein paar Tagen überrascht, wie gut mein Copter mit den 1206er Motoren selbst einen 3s 1800 mAh Akku getragen hat (siehe Foto 3), den ich testhalber mal provisorisch aufgeschnallt hatte. Flugzeitmäßig hat das zwar nichts gebracht, weil das noch ein alter, recht schlapper 25c Akku aus meiner Flächenfliegerzeit war, aber bezogen auf das Akku-Gewicht wars schon interessant und ermutigt mich, mit schweren Akkus (z.B. 3 18650er LiIon Zellen) weiter zu testen.. ^^

      Noch was zu Kamera: ein DJI System bzw. eine Caddx Vista ist natürlich mein Traum und wird irgendwann sicher auch bei mir kommen. Beim Vergleich des FPV Bildes in meiner EV200D zwischen meinem Fullspeed 4K Trubowhoop mit Caddx Tarsier Kamera und dem von der Caddx Turtle jetzt in meinem 3inch ist mir nämlich aufgefallen, wie wichtig für mich ein gutes, scharfes FPV Bild ist. Das FPV Bild der Tarsier ist eigentlich schon gar nicht so schlecht und auf jeden Fall um Welten besser als das der Turtle V2, aber an das Bild eines digitalen Systems reicht sie natürlich bei weitem noch nicht ran. Das FPV-Bild aus der Turtle empfand ich übrigens als so grottig, dass das Fliegen damit keinen Spaß gemacht hat und ich die Cam inzwischen wieder ausgebaut habe... An liebsten würde ich mir jetzt auch eine Vista einbauen, aber dann bräuchte ich ja auch noch ein DJI Goggle und das ist bei mir momentan nicht drin... :(

      Wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß mit deinem 3inch Vista/DJI Copter und zeige vielleicht mal bei Gelegenheit ein paare Videos davon.. :thumbsup:

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dog4fly ()

    • @dog4fly: Die Ähnlichkeit ist wirklich verblüffend. Cooles Teil
      Wegen GPS hatte ich auch überlegt, weil so viel wiegt das ja gar nicht, - ich hatte nur keine Idee, wohin damit, die Lösung am Heck gefällt mir.
      Wegen der Cam: Ich habe mit der FPV-Fliegerei gerade erst angefangen und brauchte daher sowieso einen Brille. Daher bin ich halt gleich mit dem digitalen System eingestiegen. Oldschool gefällt mir zwar normalerweise immer sehr gut, aber der Reiz ist für mich das Fliegen selbst und da ist halt nen besseres Bild besser.

      @Onkel_Ho: Das mit dem alles nach vorn rutschen klappt leider nicht. Ich müsste für die hinteren Stackhalteschrauben die Bodenplatte an einer Stelle anbohren, an der nur dünne Stege sind. Das wäre eine echte Sollbruchstelle. Zuerst war ich ein bisschen gefrustet, weil ich das erst gemerkt habe, nachdem ich alles auseinander gebaut hatte. Dann habe ich mir aber kurzentschlossen einen Frame bestellt, bei dem alles reinpasst (Gecko 3"). Der ist zwar 9g schwerer als mein Micro Reverb, aber dafür ist dann halt die Elektronik gut geschützt im Frame.
    • T0N1 schrieb:

      ...

      Wegen GPS hatte ich auch überlegt, weil so viel wiegt das ja gar nicht, - ich hatte nur keine Idee, wohin damit, die Lösung am Heck gefällt mir.
      ...
      ja, nachdem mein letzter Copter wegen eines FPV-Bild Verlustes und meiner falschen Reaktion darauf verloren ging und ich ihn trotz tagelanger Suche nicht mehr wiederfinden konnte, war ein GPS für mich ein "muss"... ;) :saint: . Allerdings war es wirklich nicht einfach das GPS Modul sowie die RC- und VTX Antennen halbwegs elegant an dem kleinen Copter anzubringen. Nach einigem Suchen habe ich dann aber bei "Thingiverse" diesen 3D Druck-Halter gefunden, der eigentlich lt Ersteller sogar alle 3 Komponenten aufnehmen sollte.

      Um eventuelle Beinträchtigungen durch gegenseitge Abschattung der parallel ausgerichteten Crossfire und VTX- Antennen zu vermeiden, habe ich dann aber an dem Halter nur das GPS und die Crossfire Antenne befestigt und die VTX Antenne möglichst weit vorne und räumlich entkoppelt montiert. Vielleicht bin ich ja diesbezüglich nach dem Verlust meines letzten Copters etwas übervorsichtig, aber mir kam es bei dem neuen nun auch auf eine maximale Reichweite und möglichst störungsfreien Empfang für die Crossfire Verbindung und das FPV Signal an. Und beides funktioniert nun absolut top und stabil :thumbsup: , so dass die maximale erfliegbare Entfernung mit dem Kleinen nun nur noch von der Akkukapazität / maximalen Fliugzeit und natürlich den gesetztlichen Bestimmungen abhängt.... :saint:
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    • Der Vollständigkeit halber hier noch ein Bildchen von meinem Umbau in den Armattan Gecko 3“ Frame.



      Ich hatte ja versucht die Caddx Vista in den Micro Reverb Frame zu quetschen, das hatte prinzipiell auch funktioniert.

      Onkel_Ho hatte mich aber netterweise darauf aufmerksam gemacht, dass die Idee, die hinteren Frame Standoffs gleichzeitig als Befestigung für den FC/ECS-Stack zu verwenden zumindest im Crashfall nicht so toll ist.

      Falls also mal jemand ein ähnliches Projekt plant, mit dem Gecko Frame funktioniert es recht problemlos. Ich musste nur die Befestigungslöcher für die Caddx-Lufteinheit ein paar Millimeter nach vorn verschieben.

      Das Gewicht ohne Akku liegt jetzt bei 168g, also 8g mehr als beim Micro Reverb, aber zumindest mit den 650mAh 4S Akkus noch locker unter 250g.
    • T0N1 schrieb:

      Das Gewicht ohne Akku liegt jetzt bei 168g, also 8g mehr als beim Micro Reverb, aber zumindest mit den 650mAh 4S Akkus noch locker unter 250g.
      das ist ja wieder witzig... genau das gleiche wiegt mein 3inch auch... :D

      vielleicht kannst du mal berichten, auf wellche Flugzeiten du mit den emx 1306b (wenn ich das auf dem Foto richtig erkannt habe) kommst.. Die hatte ich auch in Erwägung gezogen, mich aber dann für die GEPRC GR 1206 / 6000 kV entschieden, um evtl. auch mit 2S fliegen zu können. Daher würden mich deine Erfahrungen mit den 1306er bei gleichem Gewicht sehr interessieren... :)


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    • Hi,
      genau, hab´ die EMAX RS1306 II 4000KV montiert.

      Die Flugzeit hängt halt total vom Flugstil ab, bei gemütliche. Rumcruisen komme ich auf ca. 6min, und wenn ich etwas mehr Gas gebe, also Powerloops und so (bin Anfänger, viel mehr geht da noch nicht) dann sind es nur noch 4min. Beides, wenn beim Landen noch ca. 20% im Akku sein sollen.

      Allerdings habe ich solche Tattu 650mAh 4S1P, das sind glaube ich auch nicht die besten Zellen. Hab´ beim Laden zumindest den Eindruck, dass 100% nicht wirklich 650mAh entsprechen.