Videoeditor gesucht

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    • Videoeditor gesucht

      Ich bin auf der Suche nach einem Programm, daß zu meinem Workflow passt.
      Ausgangslage sind einige Aufnahmen von mehreren Flügen. Die möchte ich importieren, grob in Clips schneiden (und am besten auch benennen) und diese dann anordnen und mit Feinschnitt und Effekten/Übergängen versehen.
      Das mit dem Grobschnitt und dem (benannten) Zwischenspeichern scheint irgendwie kein Programm zu unterstützen oder bin ich einfach nur zu blöd? Davinci scheint das zu können, läuft aber aud meinem schwachen Rechner nicht so gut.
      Oder muss ich mit einem Zwischenschritt leben und z.B. Avidemux den Grobschnitt machen?
    • Meine Empfehlung wäre jetzt auch DaVinci Resolve gewesen, das ist aber sehr leistungsintensiv. Ich habe es schon auf meinem Rechner, hatte in den vergangenen Monaten aber keine Zeit zur Einarbeitung gefunden. Daher nutze ich immer noch eine relativ alte Fassung von Sony Movie Studio Platinum (von meiner Frau :) ). Ist so nicht mehr erhältlich, aber ggfs. bekommst du sehr billig die Fassung noch bei eBay. Hätte den Vorteil, dass es auch auf älteren Rechnern läuft. Damit schneide, vertone und komplementiere ich aktuell alle Videos meines YouTube-Channels, und bin soweit zufrieden. Auf Dauer möchte ich zwar trotzdem zu DaVinci Resolve, um noch die eine oder andere Funktion mehr zu haben. Aber bis dato leistet mir das genannte Programm - nunmehr seit über einem Jahr - sehr gute Dienste
      Kamera-Copter: Parrot ANAFI
      FPV: FrSky Taranis Q X7 + R9M | DJI Controller | DJI FPV Brille | Emax Tinyhawk S | Flywoo Explorer LR (preorder) | GepRC Mark4 HD5 | iFlight Titan DC3 HD | iFlight Titan DC7 HD | TBS Source One
      Sim: LiftOff

      Mein YouTube Kanal zu FPV-Themen
    • Ich nutze Magix Video Deluxe. Zur Zeit in der Premium Version und bin damit bisher wirklich zufrieden. Mein Workflow sieht dann so aus:
      1. Projekt eröffnen
      2. Clips in die Timeline importieren, dabei kann man diese schon grob schneiden (also nur den Teil den man haben möchte importieren) dabei lege ich meist schon die Reihenfolge der Clips fest.
      3. Musik einfügen
      4. Übergangseffekte anwenden, Schnitt auf Musik anpassen
      5. Videoeffekte, Farbe, Schärfe anpassen und Titel einfügen
      5. Exportieren

      Zwischendrin kann man das Projekt für spätere Weiterbearbeitung zwischenspeichern.

      Dieser Workflow hat aber keine Auswirkung auf das Ausgangsmaterial. Du kannst die Dateien zwar, wie in Windows normal auch, umbenennen, sie werden aber nicht geschnitten neu einzeln abgespeichert. (Falls dies dein Ziel ist, habe ich jedenfalls so verstanden)

      Vorteil, aber das können andere Programme sicher ebenso: Magix Video Deluxe bietet die Möglichkeit mit Proxi-Dateien zu arbeiten. D.h. im Schnitt werden kleinere Versionen des Ausgangsmaterial erstellt die dein PC leichter abspielen und bearbeiten kann. Im Export werden diese jedoch wieder mit dem originalen HD Material ersetzt. Somit kann ich mit meinem 8 Jahre alten Rechner noch sehr gut arbeiten. Nur der Export dauert dann halt auch mal 2 Stunden für ein 4K 5 Minuten Video :rolleyes:
      Magix bietet eine Testversion an falls du es mal ausprobieren möchtest.
      MVD Ist sicher nicht so leistungsstark wie Adobe oder DaVinci, aber ich empfand nach relativ kurzer Einarbeitung die Bedienung recht leicht und intuitiv. Die damit erhielten Ergebnisse reichen für meine Ansprüche:)
    • Ich würde Grobschnitt immer mit einer Lösung machen wo ich das Ergebnis ohne neu zurendern ausgeben kann.
      Einmal geht es schneller und jeder neu encoden mindert im Prinzip die Qualität.

      Ich hab immer AviDemux unter Linux Mint verwendet um Anfang und Ende zu kürzen. Sparrt massiv Platz, wenn man nur noch Aufnahmen während des Fluges hat und nicht 1-2min vom Boden nach einer unbeabsichtigten Landung.
      Oder 30sek Himmel bevor man abhebt.
    • @Hazzahfpv Mit Proxy-Clips habe ich auch schon rumgespielt. Damit funktioniert Resolve auch ganz gut. Dauert hat nur etwas bis die erzeugt sind. Schön wäre es, wenn die Proxies die von der GoPro sowieso erzeugt werden benutzen könnte.
      Allerdings habe ich festgestellt, das Resolve meinen oben beschriebenen Workflow unterstützt: Man kann Timelines erstellen und aus diesen dann wieder Timelines zusammenstellen.
      Ich werde mal sehen wie das funktioniert mit AviDemux Anfang/Ende weg zu schneiden wie @tobs87 sagt und dann muss der Rechner halt mal 1-2 Stunden Proxy-Files erstellen...
    • silbaer schrieb:

      @Hazzahfpv Mit Proxy-Clips habe ich auch schon rumgespielt. Damit funktioniert Resolve auch ganz gut. Dauert hat nur etwas bis die erzeugt sind. Schön wäre es, wenn die Proxies die von der GoPro sowieso erzeugt werden benutzen könnte.
      Die GoPro erzeugt keine Proxies, sondern speichert ausschließlich im stark komprimierten (und rechenintensivem) H264 bzw. H265 Codec.

      Proxies im DNxHR Format erzeuge ich daher aus den GoPro Daten zunächst mit FFMpeg in der Kommandozeile.

      ffmpeg -i GoPro_input.mp4 -c:v dnxhd -profile:v dnxhr_hq output.mov

      Das lässt sich mit einer Batch-Datei auch gut automatisieren für einen ganzen Ordner voll GoPro-MP4 Dateien.

      Das ist wesentlich schneller, als in Resolve. Erst dann importiere ich die Videofiles in Resolve zur weiteren Bearbeitung.
      Einziger Nachteil sind die riesigen Datenmengen.
      Eine 4K Aufnahme im DNxHR HQ Format hat 111,10 Megabyte/s bei 30fps bzw. 222.20 Megabyte/s bei 60fps - also 5 Sekunden in 4K/60fps entsprechen 1 Gigabyte.
      1080p hat immernoch 25,99MB/s (30fps) bzw. 51,98MB/s (60fps) - also 20 Sekunden = 1 Gigabyte.
      avid.force.com/pkb/articles/en…-Bandwidth-Specifications

      Dafür ist der Workflow damit dann seeehr smooth und angenehm, selbst auf dem Laptop.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von bronwitt ()

    • Ich werf noch shotcut dazu. Kostet nichts und ich persönlich komm damit gut zurecht. Ist nur mein Geschmack, andere schwören auf DaVinci (hab ich auch), aber für "nur mal eben schnell" finde ich shotcut sehr angenehm.
      MfG, Elias

      Alle Angaben ohne Gewähr
      ;)

      maggo schrieb:

      Diese Erfahrungen und Entdeckungen die man macht aus irgendner Scheiße was fliegendes hinzubekommen - unbeschreiblich.
    • @bronwitt Die LRV-Dateien die meine Session 5 erstellt sind MP4-Dateien mit ~3000kBit/s und ~1/4 der Auflösung. Die kann bzw. könnte man als Proxy-Dateien benutzen.
      Und erzeugst du wirklich Proxy-Dateien? Das hört sich an als wenn du deine Importdateien recodierst und nicht nach Proxy. Proxy-Dateien sind LowRes/LowBandwidth Dateien die statt dem Original im Editor angezeigt werden. Bei Export/Rendern später wird dann das hochaufgelöste Original genommen.
    • Ja im Grunde hast du wahrscheinlich Recht.

      Blackmagic schreibt dazu:
      "Proxies in Resolve is something else. Enabling Proxy mode lets Davinci Resolve drop the resolution of clips during playback, on-the-fly, in an effort to maintain real time playback, This may or may not work. A codec like ProRes or DNxHR can be scaled on the fly pretty easily. It's efficient that way. But if you have high resolution h.264 or h.265 your computer still might not be able to handle it in Proxy mode."