Resolve und Nicht-Lineares 4:3 auf 16:9 (aka GoPxx SuperVxxx)

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    • Resolve und Nicht-Lineares 4:3 auf 16:9 (aka GoPxx SuperVxxx)

      Hat jemand einen guten Trick um in daVinci Resolve 4:3 nicht-linear auf 16:9 zu zerren. In etwa so wie eine bekannte Actioncam, bei der der Hersteller immer alle Anleitungen dazu vom Netz zu sehen möchte. Letztlich steckt da ja nicht viel dahinter. Statt das FoV linear zu verzerren, wird in der Mitte 1:1 abgebildet und zum Rand hin immer mehr verzerrt.
      Ich habe in Resolve die Warp Funktion gefunden. Algorithmisch tut es das. Aber man muss die Kontrollpunkte eines Meshes mit der Hand setzen. Das ist natürlich nervig. Kann man zB in der Horizontalen exponentiell oder quadratisch von der Bildmitte aus verzerren?
    • Hab's ausprobiert. Das ist schon mal gut und über das go File kann man auch recht simpel am Algo drehen. Das ist schon mal top und dürfte bis zu einer besseren Lösung auch mein default werden.

      Inhaltlich nicht gefällt mir nicht, dass die Bildinformation nicht interpoliert wird. Die Remap Dateien definieren eine Kopie eines Pixels zu einem anderen Ort. Es werden keine Zwischengitterpunkte errechnet. Das erzeugt den typischen Nearest Neighbor Interpolation Eindruck in der Peripherie. Das geht eigentlich besser. Da sich das Bild hier aber eh stark ändert, fällt es auch nicht so arg auf.
      Und die Rechenzeit ist sehr lang, weil alles Input Material komplett rekodiert wird. Es wäre natürlich effizienter das im Videoschnitt mitzurechnen - da wird eh rekodiert. Der eigentliche Superview Algo ist ja ein piece of cake.


    • Ist zwar für Adobe Premiere, lässt sich aber sicher irgendwie auf Resolve übertragen.

      Alternativ kannat du natürlich oben oder unten wegschneiden, mach ich z.B. wenn ich Autos filme und ein wenig zu hoch/niedrig bin, dadurch hab ich beim Framing ein wenig mehr Spielraum.

      bind.ing schrieb:

      is immer zwiespältig mit dir Fliegen gehn, mei soziale Ader freut si, mei Fliegerego geht in a Ecke weinen :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Baufritz ()

    • So, hier ist das vorläufige Ergebnis. Ein Macro und eine Gruppe für Resolve. Beide tun das selbe. Macro ist einfacher zu bedienen; die Gruppe ist für Leute, die reinschauen wollen.
      Was macht's: Es vergrößert das Bild über Crop und wendet dann eine Linsenkorrektur. Letztere ist so konfiguriert, dass stark horizontal und kaum vertikal gezerrt wird. Die Einstellungen sind ein Kompromiss. Etwas vertikales FoV geht verloren. Und wenn man es zu arg treibt, läuft der Horizont in Wellen. Die Korrektur wird mit linearer Interpolation gerechnet und läuft dann beim Rendering des Films einfach mit. Kostet kaum Rechenzeit mehr und ist im Ergebnis m.E. deutlich besser als der Ansatz von Niek.

      Bin mal gespannt, ob das Anwendung findet :)

      Anwendung:
      Macro (SuperView_V03M.setting) nach AppData\Roaming\Blackmagic Design\DaVinci Resolve\Fusion\Macros kopieren.
      Gruppe (SuperView_V03G.setting) falls nötig nach AppData\Roaming\Blackmagic Design\DaVinci Resolve\Fusion\Settings kopieren.

      Dann einen 4:3 Clip in Fusion einfügen und in die Zeitleiste werfen. Die Projektsettings auf das passende 16:9 Format stellen.
      In Resolve in der unteren Leiste das Symbol "Fusion" (der Zauerstab) wählen. Dort das Macro einfügen (Rechtsklick - Tools - Macro -> Superview). Und die Linie zwischen Input und Output auftrennen und über das Macro verkabeln. Das muss man für jeden verwendeten Clip machen.
      Das sollte es eigentlich schon gewesen sein. Das Macro ist nicht sonderlich clever. Es kann nur 4:3 Clips auf 16:9. Wer was anderes reinsteckt wird irgendwelche sinnlosen Bildverformungen erzielen.

      Dateien
      • SuperView_V0.3.zip

        (1,56 kB, 39 mal heruntergeladen, zuletzt: )