Frage zu "neuen" Regelungen in AT

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    • Frage zu "neuen" Regelungen in AT

      Hallo zusammen,

      ich bin gerade dabei herauszufinden, was ich tun muss um meinen Copter nicht nur drinnen, sondern auch draußen zu fliegen, und wie das evtl. mit größeren Coptern wäre. Ich wohne aber in Österreich, bin mir nicht sicher ob ich hier so richtig bin, da ich bisher hier nur sehr wenig über AT gelesen habe.

      Ich hab soweit mal verstanden dass man auf jeden Fall ne Haftpflicht braucht und irgend ne Registrierung bei der Austrocontrol, aber was ist das genau und kostet das etwas, wenn ja wie viel?
      Wenn ich <250g FPV fliegen will, brauche ich sonst nur einen Spotter richtig?
      Wenns aber über 250g werden brauche ich noch einen "Führerschein" richtig? Was ist das genau? Was kostet das? Wie kommt man dazu?

      Was wäre eigentlich wenn man das ganze Geehmigungs- und Versicherungszeug nicht macht? Juckt das letzten Endes überhaupt wen?

      Eine letzte Frage bleibt noch, die passt zwar nicht ganz dazu, aber wie schaut das mit Videotransmittern über 25mW aus? Interessiert das wen, fliegt ihr das regelmäßig und hattet jemals Probleme damit?

      Ich hoff dass mir wer weiterhelfen kann, ich blick echt nicht durch...
      MrX_FPV
      • Nach der EU-Richtlinie musst du dich als UAS-Betreiber registrieren: dronespace.at/
      • Für unter 250g, bzw. befristet bis zum 01.01.2023 unter 500g, brauchst du keinen Kenntnisnachweis. Machen schadet aber nix.
      • Du brauchst immer einen Spotter
      • Du brauchst immer eine Versicherung
      Auch in Österreich gibt es für Modelflugvereine abweichende Regelungen. Da kenne ich mich aber nicht aus.
      Wenn du den ganzen Kram nicht machst, fliegst du im Zweifel ohne Versicherungsschutz. Bußgelder gibt es sicher auch. Im besten Fall passiert gar nichts. Im schlimmsten Fall verursachst du ein Unglück und musst Schadenersatz aus deiner Tasche bezahlen.
      Was die Sendeleistung angeht: Das ist sicher etwas was sich nicht so leicht kontrollieren lässt die ein Kenntnisnachweis oder das Gewicht eines Quads. Ich bin mir sicher, dass jeder hier schon mal mehr als 25mW "ausprobiert" hat ;)
      TL;DR zur EU-Richtlinie: fpv2021.silbaer.de
      Kontakt: t.me/silbaer
    • Okay, danke für die Hilfe.
      Wie macht man das mit der Versicherung am besten? Wo zahlt man nicht all zu viel? Gibt's Scam-Anbieter die bereits bekannt sind? Muss man auf sonst irgendetwas achten?
      Und kostet der Leistungsnachweis etwas? oder ist der kostenlos?
      Ich glaub, dann werd ich das wohl doch machen... Weil irgendwie wird die Wohnung langsam etwas klein und ich würd gern mal ein bisschen was größeres fliegen.
      Das mit der Sendeleistung hab ich mir ja schon fast gedacht, gibt's da Bußgelder dafür, oder wie wird das gehandhabt? Wurde hier irgendwer schon mal damit erwischt?
      LG
      MrX_FPV
    • Hach Österreich, das Land der Extra-Regelungen :whistling:
      Leistungsnachweis kostet nix, bis auf Lernzeit.
      Anmeldung als Pilot bei der Austro Control kostet 30€ und es wird ein Versicherungsnachweis benötigt, als Modellflieger/Raver empfehl ich Aeroclub, für Filmer und professionelle Anwendungen Air&More.
      Falls du schon Modellflieger bist bzw. vor dem Inkrafttreten der neuen Regelungen schon geflogen bist, kannst du die Übergangszeit bis 2023 ausnutzen und darfst unter den alten Regeln fliegen.

      MrX_FPV schrieb:

      Was wäre eigentlich wenn man das ganze Geehmigungs- und Versicherungszeug nicht macht? Juckt das letzten Endes überhaupt wen?


      Eine letzte Frage bleibt noch, die passt zwar nicht ganz dazu, aber wie schaut das mit Videotransmittern über 25mW aus? Interessiert das wen, fliegt ihr das regelmäßig und hattet jemals Probleme damit?
      Zu beiden Fragen:

      Wenn du professionell unterwegs bist oder Rennen fliegst, halte dich an alle Regelungen die du nur finden kannst.

      Wenn du im hintersten Tal weitab von jeglicher Zivilisation einmal mit 200mW fliegst... wer soll das wissen? Im schlechtesten Fall steigt dir aber deine Versicherung aus.

      Wenn du erwischt wirst, drohen dir saftige Strafen und du musst mit dem Gedanken leben dass dich alle Piloten hassen, die dann wegen dir mit schärferen Regelungen rechnen müssen.

      Falls du in Österreich Gruppen suchst, PN an mich.

      bind.ing schrieb:

      is immer zwiespältig mit dir Fliegen gehn, mei soziale Ader freut si, mei Fliegerego geht in a Ecke weinen :thumbsup:

    • Hi,
      nachdem es hier ja schon um Österreich geht, habe ich beschlossen ich frage hier einfach einmal.

      Habt ihr Erfahrung, ob man sich auch als Betreiber registrieren kann wenn man noch nicht ganz 18 ist?
      Und wie ist das mit den Spottern genau, müssen die selbst fliegen können und im Notfall die Steuerung übernehmen können, oder muss der nur schreien können wenn ich irgendetwas nicht sehe, weil ich ja durch die Brille immer nur nach vorne sehe?

      LG
      MrX_FPV
    • in der Theorie

      muss der Spotter eine qualifizierte Person sein, welche die Überwachung des Luftraums und der Umgebung übernimmt. Er ist für die Sicherstellung des VLOS-Betriebes zuständig und übernimmt die entsprechenden Pflichten.
      Also in der Theorie muss er nur schreien können und "qualifiziert" sein. Eventuell reichen zwei funktionierende Augen um qualifiziert zu sein ^^ Aber wer weiß das schon :D
    • abgeschmiert schrieb:

      Wenn man nach den EU-Vorschriften fliegt, kann man nun auch ohne Genehmigung mit Kamera an Bord fliegen,
      Ja.

      abgeschmiert schrieb:

      muss dafür aber die strengeren Regeln hinsichtlich Abstand zu Wohngebieten einhalten?
      Nein.

      abgeschmiert schrieb:

      Oder gilt weiterhin der Teil mit Genemigung bei Kamera an Bord?
      Nein.

      Auch in Österreich gibt es eine Webseite für die Registrierung mit einer FAQ. Und auch da gibt es eine E-Mail-Adresse an die man schreiben kann wenn man weitere Fragen hat.
      TL;DR zur EU-Richtlinie: fpv2021.silbaer.de
      Kontakt: t.me/silbaer