Baubericht weiterer Higspeed-FPV-Jet SAB Tortuga

    • Baubericht weiterer Higspeed-FPV-Jet SAB Tortuga

      Da mein letztes Projekt so schnell gebaut war (Neues Projekt Vasa Fusion Highspeed Jet) und ich immer noch 2 Wochen Urlaub habe,
      habe ich nun nochmal ein weiteren Speedjet gekauft.

      SAB Tortuga.


      Werde die Tortuga dann auch auf FPV umbauen.

      Ausgestattet ist der die Tortuga aktuell mit folgenden Komponenten:

      ESC: Hobbywing V4 120 A
      Motor: Reisenauer Peggy Pepper Brushlessmotor
      Servos: Hacker Ditex Servos

      Von dem Aufbau habe ich Logdateien bekommen, beim Anstechen kommt der Jet mit den Komponenten auf über 380 km/h

      Als FC und FPV Austattung, kommt wie bei mir üblich und bis jetzt bewährt:
      - Matek F765 - WSE
      - Matek GPS
      - Caddx Vista
      - R9 SX Receiver

      Am Freitag wird die Tortuga geliefert und dann gehts los.
      Weitere Bilder folgen dann.

      Der innere Aufbau scheint dem Fusion recht ähnlich, weshalb ich die Komponenten wohl auch hier wieder in der Tragfläche montieren kann.
      Also Empfänger, GPS und die Antennen.
      Die Canards baue ich aus und fliege ihn ohne. Werden wohl auch nicht wirklich gebraucht, wenn man die Erfahrungsberichte auf RC Network und RCGroups durchliest.
      Damit hat er vorne dann weniger Gewicht, was natürlich ideal ist, um dann die Caddx Vista + Kamera einzubauen.

      Leider sind bei dem Wetter aktuell keine Testflüge drin, bin auch mit dem Fusion noch nicht geflogen.
      Wenn ich dann alle drei Jets mal getestet habe, dann wird bestimmt einer hier im Basar landen.

      Drei Stück von den Teilen sind wohl dann einer zuviel, zumal man dann sowieso ein Lieblingsmodell hat und die anderen stehen nur rum.
      Den Vasa Fusion werde ich wohl auf jeden Fall behalten, da der mit dem EDF Antrieb eine Besonderheit hat.

      Der Funjet und die Tortuga sind beides Pusher und einen werde ich dann wohl abgeben.
      Alleine die Optik macht halt bei der Tortuga einiges her. Da wirds der Funjet schon schwer haben.

      Der Funjet hat halt ein rießen Vorteil der beiden anderen Jets fehlt. Er ist günstig wenn er mal crashed und auch ansonsten sehr robust.
      Kein Lack oder sonstwas was zerkratzen kann.
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      Racequads, AR-Wing Pro, Funjet Ultra 2 FPV Mod alles mit DJI digital FPV
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von catdog79 ()

    • So die Tortuga ist heute bei mir angekommen.

      Das Teil ist optisch eine echte Augenweite.
      Innen ist verdammt viel Platz und alles super zugänglich, da die Kabinenhaube ewig lang ist und somit auch nahezu über den gesamten Rumpf Zugang zum Inneren besteht.

      Die Kabinenhaube könnte aber auch zum größten Problem werden, da sie komplett aus Carbon gefertigt ist und somit natürlich auch Funksignale abschwächt.
      Die Caddx Vista wird zusammen mit Kamera und Antenne wieder vorne in der Rumpfnase ihren Platz finden. Die Antenne der Vista wird dann wohl bis kurz vor die Kabinenhaube rausstehen.
      Nach unten dürfte das für den Empfang kaum eine Rolle spielen, allerdings weiß ich nicht, in wie weit die Carbonhaube das Signal dann nach oben blockiert oder abschwächt.

      Das könnte vor allem bei weit entfernten Kurven dann problematisch werden.
      Die Haube ist Gott sei dank nicht sonderlich dick und die Antenne wird auch nicht direkt darunter sein.
      Weshalb ich jetzt mal hoffe, dass dies nicht so viel Einfluss auf die Empfangsqualität der Caddx Vista hat.

      Hier mal ein paar Bilder für den Anfang:





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    • So mal die Komponenten für den ersten Trockentest angeschlossen.
      Soweit funktioniert alles.

      Morgen noch das GPS löten und testen, danach werden die Komponenten in die Tortuga eingebaut.

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    • Die Canards können hier tatsächlich aktiv steuern. Das Fluggefühl wird allerdings von den meisten Piloten als unangenehm empfunden. Ohne Canards fliegt er wie der Funjet oder der Fusion. Da ich ja bereits den Funjet fliege, kenne ich das Steuergefühl und bleibe erstmal dabei. Gleichzeitig reduziere ich das Gewicht, so dass die Caddx Vista praktisch gar nicht auffällt. Das ist ja bei den „nicht für FPV“ vorgesehenen Modellen immer das Problem. Die Caddx Vista + Cam verschiebt den Schwerpunkt zu stark nach vorne, so dass man bei der Lipogröße abstriche machen muss und hinten noch Trimmblei anbringen muss. Dies entfällt durch den Ausbau der Canards wahrscheinlich vollständig.

      Die ganze Servohalterung bleibt aber drin, so dass ich die Canards praktisch jeder Zeit einbauen könnte.
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    • Ja, ist aber unter der Haube weshalb man es nicht sieht.
      Werde da sowieso noch die Kanten etwas entgraten (sind teilweise sehr scharfkantig), dann ist da sowieso der Lack ab.

      Der Regler ist ca. 0,2mm zu breit um ihn sauber durch die Öffnung zu bekommen, und man muss ja auch noch mit den Wurstfingern in das gleiche Loch um die Kabel beim einfädeln entsprechend zu positionieren. :D

      Jetzt läuft gerade der 3D Drucker für die Halterung der Empfängerantennen + Lochverstärkung für die Lüftungsöffnung.

      Dann wird noch die Nase für die Kamera gedruckt und dann gehts ans Eingemachte. > Nasen OP wie beim Fusion.
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    • Und weiter gehts:

      Der FPV Schlitten ist wieder gebaut und an die Form der Rumpfnase angepasst. > Nur noch optisch etwas nacharbeiten, dann kann er eingebaut werden.



      Nase ist ebenfalls schon eingepasst und eingeharzt.
      Nach dem trocknen, habe ich sie etwas der Form der Rumpfnase angepasst und auch gleich noch Lüftungslöcher für die Vista reingefräßt.


      Nach dem Anpassen und schleifen, habe ich von außen nochmal eine ganz dünne Schicht Epoxy aufgetragen.
      Wenn der jetzt aushärtet wird er sehr dünnflüssig und füllt jede Unebenheit und Ritze auf.

      Nach dem Aushärten gibt das dann eine schöne glatte und glossy Oberfläche.
      Da der Jet aber matt ist, werde ich wohl mit ganz feinen Schmirkelpapier die Nase dann wieder etwas Matt machen.

      Die Innenseiten der Lüftungslöcher habe ich ebenfalls mit Epoxi eingerieben zur Versiegelung.
      Nach dem Aushärten werden ich die Innenkanten noch schwarz anmalen, so dass es dann einen schönen Übergang gibt.



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    • Neu

      So, nun ist der Bau soweit abgeschlossen und alle Komponenten sind verbaut.

      Erste Trockentests im Modell zeigen dass alles wie erwartet funktioniert.
      Abfluggewicht ist mit einem 3500mAh Lipo 1603g.

      Ist ca. 120g schwerer als der Fusion.
      Mit e-Calc berechnet sollte der Schub bei einem 7x7 Speedprop bei bis zu 3400g liegen.

      Hier mal noch ein paar Bilder vom fertigen Jet.






      Mal schauen wann es sich ergibt um mal alle Modelle ausgiebig zu testen und miteinander zu vergleichen.

      Mein aktuelles Gefühl sagt mir folgendes:

      Funjet Ultra = langsamstes Modell mit ca. 260km/h, dafür aber das Gutmütigste und mit einfachstem Startverhalten.
      Fusion = mittlere Geschwindigkeit mit ca. 300km/h, schwierig zu starten, da geringster Schub. Bester Sound, da er sich wie eine echte Turbine anhört.
      Tortuga = höchste Geschwindigkeit mit über 300km/h, Startverhalten könnte problematisch werden (Torque-Roll), werde versuchen ihn senkrecht zu starten. Und er wird von allen der Lauteste sein.

      Von der Optik gibt es ganz klar folgende Reihenfolge:
      Tortuga
      Fusion
      Funjet
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      Hoffe ich auch, das Problem ist ja bei den Modellen nur der Start. Wenn sie mal in der Luft sind, ist alles ok. ;)
      Der wohl sicherste Handstart scheint wohl der hier zu sein:
      youtu.be/H4T8IdtfIlI

      Sowohl der Tortuga als auch der Fusion lassen sich auf diese weise starten.

      Das Problem dabei ist nur, dass ich bis jetzt noch kein Flugzeug so gestartet habe. Werde es wohl zuerst mit dem Funjet trainieren. Ein Absturz beim start macht im Regelfall der Elektronik nichts aus, so dass dann im schlimmsten Fall nur ein neuer Rumpf notwendig wird und der ist beim Funjet halt am billigsten. Wenn es dann mit dem Funjet gut funktioniert, dann versuche ich es mit den beiden anderen Modellen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von catdog79 ()

    • Neu

      Wäre ne Lösung, allerdings mit zusätzlichem Aufwand. Ich bin ein Freund von einfach ausladen und loslegen. Da vorher ein Gummiseil zu verankern und eventuell noch ne Startrampe aufbauen, weil die Wildflugwiese nicht eben genug für ein Bodenstart ist, ist mir dann zuviel Aufwand.

      Wenn ich bei uns den ganzen Tag auf dem Flugplatz bin, wäre das ok, aber nicht für ein schnellen Feierabendflug.

      Werde ja mit dem Funjet sehen wie gut oder schlecht das geht und dann entscheiden.

      Im schlimmsten Fall läuft es darauf hinaus, dass ich alle Jets behalten muss. :D

      Funjet + AR-Wing Pro zum Wildfliegen
      Tortuga + Fusion für den Flugplatz
      Gatehunter 5“ + 7“ für überall.
      Dann habe ich da noch meine Helis, ja was mach ich mit denen? Hmmm irgendwie fehlt mir Zeit alles zu fliegen. :(
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      catdog79 schrieb:

      Da vorher ein Gummiseil zu verankern und eventuell noch ne Startrampe aufbauen, weil die Wildflugwiese nicht eben genug für ein Bodenstart ist, ist mir dann zuviel Aufwand.
      Ne, nur das Seil kurz verankern, keine Startrampe und auch kein Bodenstart. Den Flieger einfach einklinken, Seil ausziehen, Flieger gerade halten, los lassen ... Also sehr wenig Aufwand für ein optimales Startergebnis.

      Ich geb zu, dass die "Hochwerf-Methode" spektakulärer aussieht, die Bungee-Methode hat aber 100% Erfolgsaussicht.