Einblatt Props

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    • Auch wenn man diesem Piloten zutrauen könnte mit 1 Blatt Props so zu fliegen, mehr als das kurze Schweben am Anfang wo gleich ein Gegengewicht wegflog war's wohl nicht. Und auch wenn sie dauernd von der Effizienz reden, wie effizient es jetzt ist, sagen sie/sagt er nicht konkret oder hat es vielleicht auch noch nicht getestet. :(
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    • Jein. Blöd ist Matty ja nicht, so wie ich das sehe, hat er auf jeden Prop an die Gegenseite zum Ausbalancieren nahe der Nabe was Schweres geklebt (und genau das ist ihm bei einem weggeflogen, darum hat er dann nicht mehr weiterprobiert). Ohne Gegengewicht wird es wohl kaum vernünftig fliegen.
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    • Wenn das gewuchtet ist, also auf der Gegenseite des Blattes ein Wuchtgewicht angebracht wird ist das kein Problem für die Lager.

      Prinzipiell ist ein Einblatt auch die effizienteste Variante, da das Blatt in möglichst wenigen Verwirbelungen läuft.
      Ob das bei einem Racer, der eh mit Effizienz nur sehr wenig am Hut hat, Sinn macht steht auf einem anderen Blatt.

      Bei Windrädern würde das schon mehr Sinn machen, da sind aber andere Probleme entscheidender.

      Meiner Meinung nach ist das beim Racer Humbug, aber einfach mal zu testen ob es funktioniert ist den Spaß auch wert. :D
    • Ich habe es eben mal ausgerechnet. Die Fliehkraft.
      Bei 5000Umdr./min.
      Ein Radius mit einer Länge von 40mm und einer Masse von 1gr.,
      zieht mit einer Kraft von 11N nach außen.
      Ein Radius von 20mm mit einer Masse von 2gr.,
      zieht ebenfalls mit 11N nach außen.
      Also wenn der Prop mit Gegengewicht gewuchtet ist,
      sollte das 1A funktionieren. Der Prop wird jedenfalls schwerer sein
      wie der Original Prop.

      Ich kann mir das nur so vorstellen.
      An dem abgeschnittenen Ende ein Loch bohren. Blei einsetzen und
      unten und oben eine Lage GFK-Gewebe mit geeignetem Harz/Kleber befestigen.
      Das alles so aus zu tarieren, das der Prop sich mit wenig Nacharbeit wuchten lässt,
      dürfte der größte Aufwand, bei der Aktion darstellen.

      Zitat@Propkiller
      "Im Gegensatz zu einem Propeller mit 2 oder mehr Blättern zieht ein Einblattprop den Motor nur auf einer Seite des Motors nach oben. D.h. es treten treten Kräfte auf, die einseitig radial gegen das Kugellager drücken. Ein Ausgleichsgewicht hilft dagegen leider nicht."

      Wenn das so wäre, hätten unsere Motoren regelmäßig einen Lagerschaden.
      Da ein Prop immer über den Ausleger dreht und die Kräfte dann unterschiedlich
      verteilt sind.
      Bei den Drehzahlen, macht das keinen Unterschied, ob Einblatt oder Zweiblatt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von T3A3S ()

    • Propkiller hat in gewisser Wiese schon recht.
      Das wuchten mit Gegengewicht hilft gegen die radialkräfte, da spielt es wirklich keine Rolle ob 1 Blatt oder 2.

      Aber so ein Propeller erzeugt ja nicht nur radial sondern durch den schräg gestellten Flügel auch axsial Kräfte.
      Deshalb schrauben wir uns ja die bunten Dinger auf die Motoren, ohne die axsialkräfte würde unser Gerät ja nicht abheben . :thumbsup:

      Eine Wuchtung des Props gleicht zwar die radiale Unwucht aus, aber die axsiale wird nicht ausgeglichen.
      Da die axsialen Kräfte bei einem Einblatt aber nun mal nur einseitig wirken treten da schon andere Kräfte an den Lagern auf.
      Es kommt eben ein gewisses "Kippmoment" dazu.

      Allerdings glaube ich nicht das dies bei diesen Dimensionen Gewichten und Drehzahlen eine größere Rolle spielt.