Angepinnt WICHTIG : Modellflugversicherung

    • MCWallFly schrieb:

      Warum ist man illegal unterwegs nur weil man es nicht versichert?
      Ist mir auch neu.wenn ich keine autoversicherung habe,fahre ich dann illegal? :D
      Genau, das ist strafbar, das ist eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung, ebenso wie bei unseren Luftverkehrsfahrzeugen, lies meinen Post 18 und folge den links zum Gesetz.
      Genauso ist es strafbar wenn du den Grundstückseigentümer nicht um Erlaubnis gefragt hast, weil Gesetz.

      Und wenn Dillbriese ohne Erlaubnis des Grundstückseigentümmers fliegt hat er auch keinen Versicherungsschutz - sehe ich das richtig ??
    • Oh je. Da haben wir wieder das leidige Thema. Hoffentlich geht bald die Dobrint Neuregelung durch, damit diese leidige Diskussion endlich beendet ist.

      Danach ist es eindeutig:
      - FPV max bis 30m Höhe
      - bis 250g ohne Spotter so weit man will
      - ab 250g mit Spotter (Aber ohne Lehrer Schüler System) und nur in Sichtweite des Spotters.

      Momentan: Aus meiner Sicht nicht eindeutig geregelt und eine Sache für Rechtsverdreher, die sich da momentan auch nicht einig sind. Das Gesetzt kennt einfach kein FPV und deshalb wird zwischen den Zeilen intepretiert.

      @cluedo
      Das mit der Erlaubnis des Grundstückeigentümmers habe ich auch schon öfter gehört. Weist du zufällig der Paragraph?
    • SignalSpirit schrieb:

      Oh je. Da haben wir wieder das leidige Thema. Hoffentlich geht bald die Dobrint Neuregelung durch, damit diese leidige Diskussion endlich beendet ist.

      Danach ist es eindeutig:
      - FPV max bis 30m Höhe
      - bis 250g ohne Spotter so weit man will
      - ab 250g mit Spotter (Aber ohne Lehrer Schüler System) und nur in Sichtweite des Spotters.

      Momentan: Aus meiner Sicht nicht eindeutig geregelt und eine Sache für Rechtsverdreher, die sich da momentan auch nicht einig sind. Das Gesetzt kennt einfach kein FPV und deshalb wird zwischen den Zeilen intepretiert.

      @cluedo
      Das mit der Erlaubnis des Grundstückeigentümmers habe ich auch schon öfter gehört. Weist du zufällig der Paragraph?
      Genau hier, § 25(1)
      luftrecht-online.de/ipadMENU/index-gesetze.html

      Was die Neuregelung betrifft müssen wir dann wahrscheinlich unsere Racer auch kennzeichnen wie es momentan auch bei Flugmodellen über 5 kg Pflicht ist mit einer feuerfesten und dauerhaften Plakette mit den Eigentümerdaten.

      Interessant ist ja auch, dass diese gesetzlichen Regelungen auch für alle Spielzeuge gelten die fliegen können, ich denke das wissen die wenigsten, also so ein Mini Cheerson oder Eachine 10 bereits der Versicherungspflicht und dem Luftverkehrsgesetz unterliegen.


      Dillbriese schrieb:

      SignalSpirit schrieb:

      @cluedo

      Das mit der Erlaubnis des Grundstückeigentümmers habe ich auch schon öfter gehört. Weist du zufällig der Paragraph?
      § 25 Abs. 1 LuftVG
      Keine Ahnung, wie es mit öffentlichem Land ist...
      Was soll denn öffentliche Land sein ? Das gehört doch dann dem Statt, Land, Stadt oder Gemeinde. Das sind dann deine Grundstückseigentümerer die du fragen musst.
    • cluedo schrieb:

      Genau hier, § 25(1)
      Der §25 LuftVG gilt nicht für Modellflugzeuge (Flugmodelle). Diese Gesetzesvorschrift regelt den Flugplatzzwang, und ich habe bis heute noch niemanden angetroffen, der ernsthaft behaupten wollte, dass Modellflieger nur auf zugelassenen Flugplätzen starten und landen dürfen. (Man vergleiche dazu auch §18 LuftVO )

      Vom Flugplatzzwang gibt es die Ausnahme, dass Aussenlandungen zulässig sind, wenn sie von der Luftfahrtbehörde bewilligt wurden und der Grundstückeigentümer zustimmt. Die Ausnahme betrifft notwendigerweise nur Luftfahrzeuge, welche dem Flugplatzzwang unterliegen. Aus den Bedingungen für diese Ausnahme kann man nichts für andere Luftfahrzeuge ableiten, für die der Flugplatzzwang nicht gilt.

      Man kann die Erwägungen noch zwei Schritte weiter führen:

      - Die LuftVO setzt mit dem 1.5 km Abstand gerade voraus, dass Flugmodelle nicht auf Flugplätzen landen und starten. (§ 21a Absatz 1 Nummer 4 LuftVO )

      - Wenn man §25 (1) LuftVG anwenden wollte, dann logischerweise beide Teile der Bedingung. Modellflug bedürfte dann generell einer Bewilligung der Luftfahrtbehörde. Das wäre aber im Widerspruch zu der Gesamtregelung in den §§ 21a bis 21f LuftVO.

      Im Ergebnis zeigt sich: Es gibt in Deutschland keine luftrechtliche Bestimmung, welche eine Bewilligung des Grundeigentümers erforderlich macht. Ausnahme ist §21b Absatz 1 Nummer 7 LuftVO. Einschränkungen ergeben sich nur aus dem zivilrechtlichen Abwehrrecht des Eigentümers aus dem BGB und öffentlichrechtlich aus den Widmungen öffentlicher Flächen und dem öffentlichen Recht über Strassen und ähnliches.
      Ich mag Rechtschreibfehler - besonders in Tattoos.