Wie legal hätten Sie es denn gerne?

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    • MarkusPe schrieb:

      Warum sollte man das (als FPV Pilot) können? Autofahren hab ich auch gelernt während ich IM Auto gesessen hab
      Offiziell? Weil es anders nicht erlaubt ist. Reines FPV ist in Deutschland offiziell noch nicht erlaubt. Der Autovergleich ist daher falsch formuliert. Die Frage ist eher: Wieso muss ich einen Führerschein machen, ich kann doch schon fahren?

      Persönliche Sicht: Weil es das Einstellen, die Fehlersuche usw. unglaublich vereinfacht, weil man das Verhalten vom Copter LOS einfach deutlich besser sehen kann.

      Und am Ende ist es gerade bei Problemen, gar nicht schlecht, die Kiste auch LOS wieder zurückholen zu können.
    • @Uija, mir fällt auf das du immer bei diesem einen Thema schreibst. Auch wenn du vorher ewig inaktiv warst. Ausgerechnet bei dem Thema, welches ggf. allen von uns diesen Sport mies macht.
      Ich kann es echt nicht mehr hören.
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • Oh, ich betreib dieses Hobby ziemlich aktiv. Ich les hier sogar recht aktiv mit. Die meisten Themen interessieren mich aber nicht genug, um teilzunehmen.
      Ich versuche mich zudem aktiv dafür einzusetzen, dass wir dieses Hobby endlich ohne diese Einschränkungen betreiben dürfen. Fakt ist leider, dass die Art, wie mit dem Hobby in Deutschland umgegangen wird, leider genau dieses einfach nicht erleichtert. Wenn man überall liest, dass auf aktuelle Regeln (Spotter, 25mW etc) geschissen wird, kommt man mit dem Argument "Wir brauchen keine weiteren Regularien, wir müssen sie nur besser formulieren" leider nicht weit, da dann zurück kommt: "Derzeit wird auf Regularien geschissen".
      Was tust du für unser Hobby, außer auf Regeln zu scheissen und jene, die zumindest das Wissen verbreiten anzugehen?

      Mir ist es daher ziemlich egal, ob dich das nerft oder nicht. Mich nerfen "die Piloten", die auf alles scheissen auch ziemlich. Die machen nämlich das Hobby kaputt. Aber es ist nunmal viel einfach über jemanden wie mich zu meckern.
    • Nein. Dieser Sport wird NICHT illegal werden, weil jemand mit 200mW fliegt oder weil jemand keinen spotter hat.
      Illegal wird er werden, weil Piloten nicht verantwortungsvoll handeln.
      @Bullit, wie ist deine Sicht zu diesem Thema?
      @Uija, danke das du mein Kommentar nicht persönlich genommen hast und wir gerade auf einer normalen Diskussionsebene gelandet sind!
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • Die Diskussion gehört nicht wirklich in einen Sim-Thread, aber okay:

      Nein, das Hobby hat keinen Stress, WEIL jemand 200mW fliegt. Aber in meinen Augen trägt es dazu bei.
      All die Probleme, die wir haben, haben wir aus 2 Gründen:

      1. Die Menschen haben Angst, fühlen sich bedrohnt und finden es eh doof, wenn Leute Spaß haben. Politiker finden solche Situation total toll. Sie können hier aktiv werden, was tun ohne dass es große Auswirkungen auf irgendwas außer ne kleine Hobby-Sparte hat.
      2. Die RC Community ist alles andere als liberal. Neues ist immer schlecht. So ist es mit jeder Technologie (2.4Ghz, Elektroantriebe, Gyros) und jetzt, wo mit Coptern und FPV alles anderes ist, sowieso. Dazu die DJI Geräte, wo man nichtmal fliegen können muss, und die Ablehnung ist komplett.

      Resultat aus 1. war die 100m Diskussion, für die alle deutschen Verbände nun gut ein Jahr haben kämpfen müssen, damit der Modellflug nicht komplett kaputtreguliert wird. Grund dafür waren die "Daddies with drones" mit ihren Phantoms und co. Zeit wie stark #1 sein kann und bestätigt #2.

      #2 führt dazu, dass FPV komplett fern von vorhandenen Strukturen passiert. Wir sind einer der wenigen Vereine, die ich kenne, die FPV nicht verbannt haben, sondern versuchen (zusammen mit dem Verband) das ganze hinzubekommen. Dafür geh ich unserem Verband ziemlich auf die Nerfen, aber das ist mir egal. Ich möchte einfach, dass unsere FPV Jungs genauso legal ihren Spaß haben dürfen und für Rennen oder sonstwas trainieren, wie die Heli-Piloten.

      Wieso denke ich, dass "kein Spotter" und "keine 25mW" dazu beitragen? Wir verstoßen damit gegen Regeln. Damit geben wir #1 und #2 etwas in die Hand. Jedes mal, wenn jemand irgendwo schreibt "achwas, wo ist denn das Problem mit 200mW, stört doch keinen", kann jemand aufstehen und sagen: "Sie da, die FPV Community scheisst auf die Regeln. Wenn wir das also nicht regulieren können, müssen wir es halt verbieten.". Wie gut das klappt, zeigen uns einige andere Länder.


      Zum Vorwurf, ich würde Leuten das Hobby vermiesen: Was ihr auf eurem Acker macht, ist mir ziemlich egal. Ich finde nur, jeder sollte sich klar darüber sein, dass es Regeln gibt, dass wir besser tun, uns so gut es geht an sie zu halten, und eben nicht damit hausieren gehen, wenn wir die Regeln mal ein wenig beugen. Leider (und gleichzeitig zum Glück) kommen ständig neue Leute zum FPV Fliegen. Ich finde das großartig. Ich finde aber, sie sollten sich zumindest bewusst sein, dass sie sich in einem Graubereich aufhalten und sich doch bitte auch so verhalten. Das hilft ihnen selber und auch allen anderen.
      Beispiel: Wie oft habt ihr von Passanten gehört: Das dürft ihr gar nicht! Teils kommt sogar der Wagen in blau oder grün. Aufzeigen, welche Regularien es gibt und erklären dass mans ich dran hält, hat bei mir bisher jede Situation zum Positiven aufgelöst. Vielleicht auch dadurch, dass derjenige, der Angst hatte, lernt, dass das gar nicht so schlimm ist.
    • Wenn ich nur mit spotter fliegen würde könnte ich den Sport adhoc an den Nagel hängen, denn öfter als einmal im Monat wird das nix.

      Etwas in die Hand gibt man den Leuten doch nur, wenn sie überhaupt mitbekommen, dass jemand etwas macht.

      Und was die Politik angeht: da habe ich komplett das Handtuch geworfen. Politik geht den Bach runter. Die Leute haben nix mit der Realität zu tun.
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • Und wenn mein Sohn mich lässt, dann schmeiße ich den PC an und verfrachte diese Diskussion in einen eigenen thread. Das geht mitm Handy leider nicht... :(
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • simon.bethke schrieb:

      Wenn ich nur mit spotter fliegen würde könnte ich den Sport adhoc an den Nagel hängen, denn öfter als einmal im Monat wird das nix.
      Siehst du, und da halte ich es für Sinnvoller, dieses Problem anzugehen, als von jemanden genervt zu sein, der das Problem beim Namen nennt.
      Ich hab das große Glück, dass ich meistens entweder Kumpels oder meine Frau dabei habe.

      Ich halte übrigens das "einen Spotter dabei haben" für das geringere Problem (auch wenn ich deinen Standpunkt verstehen kann). In meinen Augen ist die Idee hinterm Spotter viel schwerwiegender: Grundlage ist ja, dass wir nur LOS fliegen dürfen. Der Spotter aggiert in dem Fall als Lehrer. Damit gilt rein rechtlich der Spotter als aktiver Pilot. Was auch immer passiert, geht auf die Kappe des Spotters. Das macht die Motivation Spotter zu sein eigentlich ziemlich gering! Leider haben die Verbände (denn als Einzelperson hat man noch weniger Einflussmöglichkeit) kein unglaublich offenes Ohr für das Problem. Ich kann daher nur jedem Raten: Beschwert euch genau darüber. Erklärt, dass ihr gern an offiziellen Events teilnehmen möchtet. Erklärt dass ihr dafür trainieren möchtet und erklärt, dass die beschissenen Auflagen euch das eigentlich unmöglich machen. Copter-Racing ist mittlerweile ein offizieller FAI Bestandteil. Werdet Laut, damit der Teil ein Gehör bekommt!
    • Wie legal hätten Sie es denn gerne?

      Dieser Thread ist die Forsetzung einer Diskussion aus diesem: Fliegen lernen am SIM für Greenhorns

      Es geht grundsätzlich um das Thema, was nötig ist um unseren Sport nicht komplett Illegal werden zu lassen. Im Raum stehen die Aspekte:
      1) Spotter (ja/nein; Halftung)
      2) Sendeleistung
      3) Grunsätzliche Verantwortung

      Während ich der Meinung bin, dass ausschließlich Punkt 3 entscheidend ist hat @Uija dazu folgende Meinung:

      Uija schrieb:

      Nein, das Hobby hat keinen Stress, WEIL jemand 200mW fliegt. Aber in meinen Augen trägt es dazu bei.
      All die Probleme, die wir haben, haben wir aus 2 Gründen:

      1. Die Menschen haben Angst, fühlen sich bedrohnt und finden es eh doof, wenn Leute Spaß haben. Politiker finden solche Situation total toll. Sie können hier aktiv werden, was tun ohne dass es große Auswirkungen auf irgendwas außer ne kleine Hobby-Sparte hat.
      2. Die RC Community ist alles andere als liberal. Neues ist immer schlecht. So ist es mit jeder Technologie (2.4Ghz, Elektroantriebe, Gyros) und jetzt, wo mit Coptern und FPV alles anderes ist, sowieso. Dazu die DJI Geräte, wo man nichtmal fliegen können muss, und die Ablehnung ist komplett.

      Resultat aus 1. war die 100m Diskussion, für die alle deutschen Verbände nun gut ein Jahr haben kämpfen müssen, damit der Modellflug nicht komplett kaputtreguliert wird. Grund dafür waren die "Daddies with drones" mit ihren Phantoms und co. Zeit wie stark #1 sein kann und bestätigt #2.

      #2 führt dazu, dass FPV komplett fern von vorhandenen Strukturen passiert. Wir sind einer der wenigen Vereine, die ich kenne, die FPV nicht verbannt haben, sondern versuchen (zusammen mit dem Verband) das ganze hinzubekommen. Dafür geh ich unserem Verband ziemlich auf die Nerfen, aber das ist mir egal. Ich möchte einfach, dass unsere FPV Jungs genauso legal ihren Spaß haben dürfen und für Rennen oder sonstwas trainieren, wie die Heli-Piloten.

      Wieso denke ich, dass "kein Spotter" und "keine 25mW" dazu beitragen? Wir verstoßen damit gegen Regeln. Damit geben wir #1 und #2 etwas in die Hand. Jedes mal, wenn jemand irgendwo schreibt "achwas, wo ist denn das Problem mit 200mW, stört doch keinen", kann jemand aufstehen und sagen: "Sie da, die FPV Community scheisst auf die Regeln. Wenn wir das also nicht regulieren können, müssen wir es halt verbieten.". Wie gut das klappt, zeigen uns einige andere Länder.


      simon.bethke schrieb:

      Wenn ich nur mit spotter fliegen würde könnte ich den Sport adhoc an den Nagel hängen, denn öfter als einmal im Monat wird das nix.

      Uija schrieb:

      Siehst du, und da halte ich es für Sinnvoller, dieses Problem anzugehen, als von jemanden genervt zu sein, der das Problem beim Namen nennt.
      Ich hab das große Glück, dass ich meistens entweder Kumpels oder meine Frau dabei habe.

      Ich halte übrigens das "einen Spotter dabei haben" für das geringere Problem (auch wenn ich deinen Standpunkt verstehen kann). In meinen Augen ist die Idee hinterm Spotter viel schwerwiegender: Grundlage ist ja, dass wir nur LOS fliegen dürfen. Der Spotter aggiert in dem Fall als Lehrer. Damit gilt rein rechtlich der Spotter als aktiver Pilot. Was auch immer passiert, geht auf die Kappe des Spotters. Das macht die Motivation Spotter zu sein eigentlich ziemlich gering! Leider haben die Verbände (denn als Einzelperson hat man noch weniger Einflussmöglichkeit) kein unglaublich offenes Ohr für das Problem. Ich kann daher nur jedem Raten: Beschwert euch genau darüber. Erklärt, dass ihr gern an offiziellen Events teilnehmen möchtet. Erklärt dass ihr dafür trainieren möchtet und erklärt, dass die beschissenen Auflagen euch das eigentlich unmöglich machen. Copter-Racing ist mittlerweile ein offizieller FAI Bestandteil. Werdet Laut, damit der Teil ein Gehör bekommt!
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • Jetzt bleib mal aufn Teppich. Es kommt halt drauf an wo ich fliege. Wenn ich im Park mitten in der Stadt fliege wird sich natürlich jemand aufregen. Am Dorfrand nahe von Häusern wird sich ebenfalls jemand gestört fühlen.

      Dann fliegt mal halt wie der Großteil hier abseits wo keiner ist, oder auf Modellflugplätzen einen gesteckten Kurs ab.

      Wo ist das Problem? Probleme machen nur die Leute die meinen sie müssen jetzt im Garten und in der Stadt/Dorf Gas geben.
    • Schließe mich da an.

      Die 200mw oder ohne Spotter sind sicherlich weniger ein Problem als das Piloten meinen an diversen Orten fliegen zu müssen. Gebäude dives und sowas sind natürlich ein NoGo.

      Im Dorf - auch wenns der eigene Garten ist, in der Stadt, am Ortsrand braucht man sich nicht wundern wenn sich jemand angepisst fühlt.

      Abseits wo keiner ist oder auf Modellflugplätzen wird sich auch keiner aufregen, auch nicht wenn du mit bösen 200mw fliegst und das Wlan im Wald damit stören könntest.

      Zum Glück haben wir Racer/Freestyler nicht das Problem das wir mit unseren Kameras was zum filmen brauchen. Bei uns steht das Fliegen im Vordergrund und genau das unterscheidet uns deutlich von den bösen Phantom und co. Schubsern die meinen alles und jeden filmen zu müssen.
    • Genau das ist auch mein Ansatz bei den Diskussionen z.b. mit dem DMFV (die ja oben drauf noch die Lehrere/Schüler Auflage haben).
      Ich finde das Spotter-Konzept beim "normalen" FPV Flug gar nicht falsch. Gar nicht wegen der rechtlichen Sache, sondern wegen der Sicherheit. Wenn ich großräumig fliege (Fläche oder Copter), gerade auf neuen Terrain, hilft es schon mal, wenn jemand weiss, wo man gerade ist.

      Beim Racen macht der Sicherheitsgedanke, der dem Spotter aufliegt halt überhaupt keinen Sinn. Zeig mir denjenigen, der, selbst mit Lehrer/Schüler Setup, einen Racer übernehmen kann, wenn der Pilot nicht weiter weiss. Die Idee, ein außer Kontrolle geratenes Modell als Lehrer übernehmen und die Situation auffangen zu können, ist beim Racen (und teils auch beim Freestyle) komplett illusorisch. Darum muss diese Einschränkung, so zumindest meine Meinung, aufgehoben werden. Es wird in einer Höhe von wenigen Metern geflogen. In einem abgegrenzten Bereich (Race-Track). Letztendlich hab ich mit dieser Einschätzung auch beim Verband Verständnis bekommen.
      Ich persönlich finde einen Spotter (mit anderer Aufgabe) gar nicht falsch. Schon "früher" beim Helifliegen hab ich außerhalb des Flugplatzes gern jemanden neben mir gehabt, der die Umgebung im Auge hat. Der sieht, wenn jemand in meinen Flugbereich läuft, den ich ggf. übersehe. Der mitbekommt, wenn sich wieder ein Passant anschleicht, um so Überraschungen zu vermeiden. Auch, um den "seltenen Vögel"-Thema gerecht zu werden, kann er sehen, wenn eine Gruppe Vögel anfliegt und das melden, sodass der Pilot vorsichtig sein kann. Beim FPV fliegen, wo man ja deutlich mehr sieht, weil sich der Sichtbereich ständig wechselt, ist das Überraschungs-Ding deutlich weniger wichtig. Ich persönlich führ mich wohler, wenn jemand daneben steht, der die Augen nutzen kann ;)
    • Ich persönlich fliege immer in 'hör-reichweite'. Das heißt, wenn ich n Bild Abriss hab gehe ich trotzdem relativ genau in die richtige Richtung nachdem ich die Brille abgenommen hab.
      Ich würde mich auch nicht so positionieren, dass Leute ne Chance haben 'sich anzuschleichen' auf ner wiese stehe ich lieber exponiert 20 Meter vom Rand entfernt und halte mich selbst aus dem Copter auch im Auge.
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • So, da es anders nicht ging, habe ich die "Diskussion" mal hierhin verschoben. Sollten weitere Diskussionen über Legalität im Simulator-Bereich statt finden, werde diesen entfernt.


      Zum Thema:

      Aus meiner Sicht aus, habe ich die Möglichkeit von beiden Seiten aus die Sache betrachten zu können. Ich bin zwar nur n`Streifenhörnchen, aber das reicht aus. Im Prinzip sind die 25mw keine Sache die von der Legalität/Illegalität die Polizei etwas angehen würde. Faktisch ist dies bei uns zumindst Sache der BAKOM (Bundesamt Kommunikation) und bei euch die Bundesnetzagentur glaube ich. Diese müssen im Prinzip selber aktiv werden oder werden von der Öffentlichkeit auf Platz bestellt weil diese z.B immer wieder Störungen feststellen und diese Störungen behoben haben möchten. Sollte man aber nichts finden, bezahlt derjenige, der den Funkwagen aufgeboten hat. Findet die Behörde etwas, wird es dann für uns teuer oder bzw. werden dann die Kollegen aufgeboten wenn es sich um einen renitenten Fall handelt. Fakt ist aber, dass sich in dem Bereich kaum jemand auskennt um bei der Sache "Illegale Sendestärke" mitreden zu können. Wir haben keine Messgeräte im Auto, noch wissen die Kollegen wie die Kleber auf den jeweiligen Sendern aussehen etc. Ein findiger Mensch kann sich problemlos auf einem 800mw Sender ein 25mw Schildchen anbringen was aussieht wie von einem Hersteller selber. So viel mal dazu.


      Unser Hobby wird in Gefahr gebracht von der breiten Masse. Nicht von denjenigen die gemütlich irgendwo an einem verlassenen Ort für 3 Minuten die Sau rauslassen und mit maximaler Eigenzerstörung arbeiten. Das Hobby ist in Gefahr mitunter wegen den gesamten Leuten, die von den Regelungen im Prinzip keine Ahnung haben. Dies sind leider nicht die FPV Flieger mit 200mw Sender, sondern meistens die Consumer-Product User à la Phantom-Käufer der vorher noch nie geflogen ist. Nur um es klar zu stellen - Nicht jeder Phantom Pilot ist so eingestellt dass er auf alles pfeift und sich sowieso nicht informiert. Leider ist es aber nunmal so, dass bei den meisten Problemen die ans Licht kommen die käuflich erwerblichen Consumer-Dinger ein Problem darstellen. Diese sind RTF und der Käufer muss sich keine Gedanken machen. Sogar die Verkaufsfirma wirbt ja damit, wie Kinderleicht es ist. Dann kommt noch das Spielkind in einem heraus dass man beim Kumpel 300 Meter weiter landen gehen will bzw. Ihm eine Packung Zigaretten oder weiss ich was vorbei bringen will und dann fängt der Spass erst an. Hatte selber schon Bekanntschafft mit Jugendlichen die an unserem Hauptspot (die beiden Bauern mögen uns und die Leute die vorbei laufen ebenfalls, somit kein Stress und alles in Ordnung) plötzlich mit ihrem verkackten Phantom über den Stall herausgeschossen kamen während unser Kumpel gerade am landen war und uns dann frech umkreist hatte. Hätte ich einen Racer ready gehabt, wäre er instant auf dem Boden gewesen. Und ja, ich weiss die gesetzliche Lage bei sowas und diese ist mir vollends bewusst.


      Fakt ist, dass unser Hobby nicht wegen 200,300 oder 800mw Sendeleistung in Verruf gerät, sondern weil einfach viel viel viel mehr Drohnen allgemein in der Luft sind die sich nicht gesetzeskonform verhalten. Sowas sieht man und ahndet man, nicht diejenigen die mit 500mw durch die Gegend heizen. Vor allem weil sowas quasi nicht sichtbar ist und somit nicht direkt ins Auge sticht. Würde man einen Streifenpolizist antreffen und der sieht einem mit Brille rumfliegen, würde der deswegen nicht mal ein Fass aufmachen. Ist ja toll wenn ihr eure Frauen, Kinder usw. mitnehmt, aber im Prinzip sind diese als Spotter ungeeignet. Wo wir wieder beim Thema Legalität wären.. Im Prinzip müsste der Spotter das FLugmodell jederzeit sicherlich im Blick haben und seine Lage erkennen können um NOtfalls einzugreifen. C`mon, welcher Spotter kann das schon ausser ein FLiegerkumpel? Sogar bei dem ist man nicht sicher ob er LOS fliegen kann.


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