DownStream vs UpLift ???

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    • Ich hab es immer so verstanden, dass es eigentlich überhaupt keinen unterschied gibt. Der Propeller befördert Luft von oben nach unten. Deswegen herrscht oben soviel unterdruck wie unten überdruck herrscht. Um diesen Druckunterschied auszugleichen wird der Propeller in den Unterdruckbereich geschoben und gezogen... gleichermaßen.
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • Was ist mit der EigenGesschwindigkeit des Quads?
      Wenns auf der Stelle hovert ist DownStream = UpLift.
      Aber wenns aufwärts geht oder vorwärts ist ja noch anders.
      (KraftVektorVerhältnis)

      Die Frage stellte sich mir eben, als mir ein paar alte 3D-Props in die Hände fielen.
      Null Profil, oben gleich unten, VorderKante gleich HinterKante.
      Wie verschränkte EisStiele - kannst umdrehen - ist identisch ;)
      Effizientere Props haben aber eine Art TragFlächenProfil.
      Die VorderKante ist auch meist dicker als die AbrissKante.

      Wieviel macht das aus, mit den 3D Dingern gehts ja auch nch vorn?
      Irgendewas muss der Auftrieb ja zusätzlich bewirken.

      Mir wird gerade eine WissensLücke bewusst, die gefüllt werden will :whistling:
      0% Scale - 100% Fun ;)
      Viele Grüße, Metti
    • Wenn es mit der gleichen Geschwindigkeit vorwärts geht, wie die Propeller die Luft bewegen sind die drücke ausgeglichen und der copter wird durch drag an nicht-propeller-teilen langsamer.
      Ausschließlich in der Mitte von Nix zu schweben macht mich depressiv!
      ...meine Rechtschreibprüfung funktioniert zum Glück nur bei kurzen Wörtern. Korrekte Wörter werden da immer durch unsinnige andere ersetzt.
    • Du meinst wahrscheinlich de.wikipedia.org/wiki/Dynamischer_Auftrieb VS Strahlgeschwindigkeit bzw. umgeschaufelte Luft?


      Meiner Ansicht nach verhält es sich so:
      Beim Beschleunigen wird die Luft von über den Propellern unter den Propeller gedrückt und der Kopter so in Richtung der Motorenachsen bewegt. Bei diesem Prozess ist es für den kopter von Vorteil, wenn die Luft nicht zu stark verwirbelt bzw. Vewirbelungen möglichst nicht das nächste Propellerblatt erreichen.
      Der Auftrieb durch die Blattform spielt dabei aber sicherlich auch eine positive Rolle, wenn auch eine untergeordnete.
      Ist der Kopter aber auf einer Wunschgeschwindigkeit angekommen, sollte im Idealfall das Propellerblatt nur noch "durch die Luft schrauben" ohne diese groß zu bewegen. Da ist der Anteil des dynamischen Auftriebs sicherlich größer. Da unsere Kopter aber leider auch immer etwas wiegen und alles andere als aerodynamische Pfeilspitzen darstellen, wird man auch im unbeschleunigten Geradeausflug noch weiter Luft schaufeln müssen. Je leichter der Kopter, desto weniger muss dies geschehen (daher funktionieren high kv auch besser an leichten Koptern).
      Ironie ist wie dieser Smiley:
      °.-/)
    • RotorHead Metti schrieb:

      Die Frage stellte sich mir eben, als mir ein paar alte 3D-Props in die Hände fielen.

      Null Profil, oben gleich unten, VorderKante gleich HinterKante.
      Wie verschränkte EisStiele - kannst umdrehen - ist identisch ;)
      Effizientere Props haben aber eine Art TragFlächenProfil.
      Die VorderKante ist auch meist dicker als die AbrissKante.

      Vorneweg: Ich bin kein ausgebildeter Aerodynamiker (höchstens eingebildet ;) )
      Solche "Tragflächenprofile" also asymmetrische Laminarprofile findet man ja insbesondere bei Fliegern, die auf Effizienz getrimmt sind, wie beispielsweise Segelflieger. Das bringt natürlich etwas, aber letztlich braucht man dazu eine laminare Strömung.
      Ich bezweifele arg, dass wir viel laminare Luftströmung an unseren kleinen Props haben uns insbesondere nicht bei 3 oder Mehrblatt Varianten. Vermutlich ist das alles relativ turbulent. Das Design wird sich daran orientieren, möglichst viel Luft nach unten "zu drücken". Und der induzierte Widerstand muss klein bleiben, also wenig Wirbel über die Propeller-Enden. Und ducted Fans scheiden für Racer generell aus, weil deren Auftrieb bei Vorwärtsbewegungen massiv einbricht.
      Vollsymmetrische Profile (wie Deine "Eisstiele") findet man im Flächenbereich bei Kunstflug-Maschinen. Schau Dir z.B. mal das Profil einer Extra 300 an. Da ensteht der Auftrieb durch den Anstellwinkel; beim Rückenflug ebenso. Durch den Anstellwinkel bekommst Du hier auch dynamischen Auftrieb. Man kann übrigens auch mit einem Laminarprofil auch Rückenflug machen. Letzeres resultiert dann in einem Gleitverhältnis, das knapp knapp besser als ein Ziegelstein ist. Selbst schon im Segelflieger probiert.

      Langer Rede kurzer Sinn: Die "normalen" asymmetrischen Props sind im Normalbetrieb garantiert erheblich effizienter als 3D Props. Letztere sind dafür in beide Richtungen gleich. Es ist aber auch nicht so, dass die normalen Props im im Rückwärtsbetrieb überhaupt keinen Schub erzeugen. Wenn Du also Turtle Mode fliegen willst, dann geht das ziemlich sicher auch mit normalen Props, aber eben mit reduziertem Schub und Effizienz.