Der - alles ist Topic -Thread

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      Ich hab's gemacht: Das Zweitauto wird jetzt auf Koptertechnologie umgestellt und fährt bald mit Lithium Ionen. Ich hoffe mal, dass ich den Akku nicht so schnell hinrichte wie meine Kopterakkus :)
      Bin mal gespannt, ob ihr das schlau findet? - Meine "Dieselfreunde" sind entsetzt - die Kopterfreunde eher positiv.

      Wer auch umstellt und sich und mir einen Gefallen tun mag:
      ts.la/stefan20577
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      Stefan73 schrieb:

      ob ihr das schlau findet?
      Passt das Auto in dein Leben, passt es zu deinem Fahrstil, hast du Auflademöglichkeiten, hast du noch Geld übrig? Wenn du diese Fragen mit Ja beantworten kannst, dann antworte ich auch mit Ja.

      Für jeden Topf gibt es bekanntlich einen Deckel, und wenn dein Deckel elektrisch ist und trotzdem passt, dann hast du alles richtig gemacht. Lasst euch bei sowas nicht von jemandem reinreden, der andere Ansprüche an seinen fahrbaren Untersatz hat.
      MfG, Elias

      Alle Angaben ohne Gewähr
      ;)

      maggo schrieb:

      Diese Erfahrungen und Entdeckungen die man macht aus irgendner Scheiße was fliegendes hinzubekommen - unbeschreiblich.
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      Finde ich gut. Je mehr E-Autos unterwegs sind, desto besser wird die Infrastruktur und desto wahrscheinlicher kann ich mein nächstes Auto auch sinnvoll nutzen. :>

      Moralisch kann man natürlich das große Fass aufmachen wegen der Minen und Schürfgeschichten, aber ich denke mal, dass man menschenrechtsgeschichten besser in den Griff bekommen kann als die Auswirkungen eines globalen Feuerballs. (überspitzt dargestellt)

      Was die Haltbarkeit angeht: ich hoffe, du knallst den Lipo nicht ständig mit über 100 Sachen in irgendwelche Pfosten, Bäume oder Tore. :P
      Ironie ist wie dieser Smiley:
      °.-/)
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      ob das mit den E Autos wirklich Umweltfreundlicher ist sei mal dahin gestellt!
      Bis jetzt stößt die Akku Herstellung mehr C02 aus als ein Diesel nach 2 Millionen Kilometer.
      Da muss sich Technisch noch sehr viel ändern das die Umwelt davon Nutzen hat.
      Soll aber jeder fahren was er mag.
      Ich Denke Wasserstoff wäre da um einiges besser und bin überzeugt das da noch was kommt!
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      Der Witz an dieser Diskussion ist ja, solange es keine "Motivation" gibt, die Produktion/Effizienz z.B. bei der Batterieherstellung zu optimieren wird sich an diesen Rechnungen nichts ändern. Und Leute, die verkopft behaupten "ja aber ein E-Auto ist erst nach xxx Kilometer" besser ignorieren diesen Fakt sehr gerne.

      Extrem formuliert, wüssten wir z.B. dass die Ressource Benzin in exakt 5 Jahren nicht mehr verfügbar sein wird, würde deutlich mehr Geld/Zeit in die Entwicklung anderer Technologien (egal ob Strom Wasserstoff oder sonst was) investiert werden. Und dann würde man wsl. sehr schnell Wege finden, die das Pendel zugunsten alternativer Antriebsarten ausschwingen lassen.

      Deswegen finde ich solche Berechnungen extrem lächerlich, sie dienen lediglich dazu sich ein Problem "schönzureden".

      (letztendlich müsste man aber auch viel mehr für alternative Mobilitätsformen wie shared car fleets machen aber das steht ja nochmal auf einem ganz anderen Blatt)
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      herbert schrieb:

      -Mo- schrieb:

      Bis jetzt stößt die Akku Herstellung mehr C02 aus als ein Diesel nach 2 Millionen Kilometer.
      Ich dachte immer, dass ein mit erneuerbaren Energien betriebenes Elektroauto ab ca. 100000 Kilometern besser abschneidet, als ein Diesel...
      Einfach sich die Zahlen so drehen wie es einem am besten passt. :D

      Die einen Rechnen halt die Kilometerleistung eines Diesels nur auf die Batterie hoch. Die anderen ziehen halt noch die ganzen anderen Teile die Elektro nicht braucht in Betracht. Das Komplette Verbrennersystem mit allem.was dazu gehört (Abgasanlage, Motor usw....). Und gerne wird auch vergessen dass Benzin nicht an Bäumen hinter der Tankstelle geerntet wird...
      So wie die nächsten vergessen wiederum dass die Batterieherstellung CO2 belastend ist usw.

      Letztenendes ist's keine Frage der Fakten, sondern der politischen Einstellung, was Umweltfreundlicher ist. Der Rest wird sich passend schöngerechnet. :D :D :D

      Genau, der Punkt ist eigentlich, dass Individualverkehr ansich vor allem in der Stadt eher diskutiert werden sollte. Wenn ich mir vorstelle, dass eine Person um die 1,5 Tonnen - 2,5 Tonnen fortbewegt, um 100kg von A nach B zu bewegen dann ist dass immer Scheisse für die Umwelt - egal in welcher Form. Hinzu kommt dass es eigentlich eine Frechheit ist, dass in Städten Autos einen wesentlichen Teil des öffentlichen Raums einnehmen, deren Besitzer aber nichtmal ansatzweise für die Flächennutzung zu Kasse gebeten werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Onkel_Ho ()

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      Onkel_Ho schrieb:

      Hinzu kommt dass es eigentlich eine Frechheit ist, dass in Städten Autos einen wesentlichen Teil des öffentlichen Raums einnehmen, deren Besitzer aber nichtmal ansatzweise für die Flächennutzung zu Kasse gebeten werden.
      Das sehe ich anders.
      Bedenke bitte auch, dass das Auto eine von der Politik geforderte Sache ist. Ich kann nicht meinen Leuten sagen hehe ihr müsst alle Bereit sein XY km zu pendeln wegen Wirtschaft und so, dann keinen Nahverkehr bereitstellen, oder die Firmen da ansiedeln wos keinen gibt und dann sauer sein, weil sich die Leute nen Auto halten. Oh warte kann ich doch wird ja in Deutschland auch so gemacht. Der ewige Kreis aus "Die Leute fahren zu viel Auto, Sprit muss teurer wegen Umwelt" vs "Pendeln wird zu teuer, die Leute arbeiten um zur Arbeit zu fahren, Pendlerpauschale hoch".

      Man braucht leider Autos. Das lässt sich nicht wegreden. Man könnte halt mal den Stock ausm Arsch nehmen was Alternativen angeht, aber das aktuelle Model beizuhbehalten und dann noch mit dem Finger auf die Leute zu zeigen, die dann nen Auto haben finde ich pers. einfach nur lächerlich.
      Ja, die Autos müssen dann auch irgendwo stehen.
      Nein, der Parkplatz vorm Ikea ist nicht öffentlich sondern privat.
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      @der_ray
      Du hast einen wesentlichen Punkt überlesen, es geht um "Städte". Man wird Individualverkehr nie abschaffen können, je ländlicher der Raum wird, desto schwieriger (wenn nicht sogar unmöglich). Klar kann man jetzt argumentieren, dass man sich in den Städten das Wohnen nicht leisten kann und deshalb pendeln muss aber genau da müsste man eben ansetzen und alternative Möglichkeiten bieten, die attraktiv und verlässlich sind. Autos in Großsstädten stehen doch 90% der Zeit auf irgendwelchen Parkplätzen rum oder stehen dann im Stau. Ich werde auch nie verstehen, warum Mama Beate einen Porsche Cayenne S Diesel braucht um Max und Moritz in die Kita zu fahren...
      aber auch hier gilt, solange generell an dem Konzept Individualverkehr nichts geändert wird hilft das alles nicht viel.
      Manche Städte wie London gehen ja schon einen Schritt weiter und verlangen City Mout. Jetzt stelle man sich noch vor, das dadurch eingenommen Geld würde sinnvoll in Nahverkehr und effizienten Individualverkehr investiert werden...

      BTW: mMn könnte man auch alle Autos über 100 PS extra besteuern, braucht sowieso keiner außer für sein Ego.... ;)