cessnas über bergkuppen

    • cessnas über bergkuppen

      wie einige wissen flieg ich ja eigtl immer am berghang. gut zum lernen und gut zum einschätzen (die höchsten bäume um mich herum ~20m). kann mich also orientieren und sehen wie hoch ich gerade bin.

      jetzt war ich schon einige mal sehr irritiert über ein paar flugzeuge. heidelberg is winzig (mit flugzeug in 20sek drüber weg) und doch gibts hier mindestens 3 rundfluganbieter die an wochenenden auch nonstop cruisen. dazu kommen noch die privaten hobbyflieger.

      nachdem nun zum x-ten male eine cessna gerade mal 20-30m über die baumkronen geflogen ist, hab ich mich aber angefangen zu wundern und mal nachgeschaut. soweit ich die gesetzeslage verstanden habe, sollten die echten flieger einen mindesabstand von 300m (wenn nicht sogar 600m zu bergkuppen einhalten). bin ja echt nicht pingelig was das angeht, aber 10-20m sind ma ein ganzes stück von 300-600m entfernt.

      mich würd das auch garnicht jucken, wenn nicht klar wär, dass egal was passieren würde, ich der arsch wäre. obendrein flieg ich ja nichtmal wenn ich nen heli oder flieger näher kommen höre- da land ich sofort. wenns richtig schnell gehen muss (weil flugzeug/heli verdammt schnell laut wird) disarme ich auch einfach. kenne da keine gnade.
      würde mich aber grün und blau ärgern, falls ich wegen sonem hobbyvollpfosten mein copter schrotten würde. drum die frage:
      hab ich da was falsch verstanden, oder bin ich von redbull-pilot anwärtern umgeben?
    • Glaubst du das sich "Herren der Lüfte" aus dieser erhabenen Position an die Regeln halten?

      Ich habe hier nen "Reichen" in der Gegend, der fliegt öfter mit seinem Heli übern Ort. Viel zu laut, viel zu tief. Interessieren tut es aber keinen, auch nicht das Ordnungsamt, welchem ich das mehrfach meldete. Die waren sich noch nicht mal bewusst, dass der das nicht darf. Das letzte mal hatte ich ihn auf Video, das ging jetzt ne Stelle höher. Bislang nichts gehört. Würde mich aber nicht wundern, wenn der einfach so weiter macht.
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    • Schau mal in die SERA, wenn Du genau nachlesen magst:
      lba.de/SharedDocs/Downloads/DE…_blob=publicationFile&v=4

      darin
      Außer wenn dies für Start und Landung notwendig ist oder von der zuständigen Behörde genehmigt wurde, darf einFlug nach Sichtflugregeln nicht durchgeführt werden
      1. über Städten, anderen dicht besiedelten Gebieten und Menschenansammlungen im Freien in einer Höhe vonweniger als 300 m 1 000 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 600 m um dasLuftfahrzeug;
      2. in anderen als in Nummer 1 genannten Fällen in einer Höhe von weniger als 150 m (500 ft) über dem Boden oderWasser oder 150 m (500 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 150 m (500 ft) um dasLuftfahrzeug.

      Je nach Lage wäre als 150m ok. 20-30m sind daneben. Wenn das jemand mit Kennzeichen beim beim zuständigen Regierungspräsidium anzeigt, könnte das unangenehme Fragen geben.
    • i see. hatte die zusammenfassung dessen gelesen @Stefan73, bei der fachsprache lass es sich als müssten es 600m sein.
      bei 150m muss ich mich dann allerdings fragen, in wie fern meine wahrnehmung abweicht. bis ich nen förster gefragt hab, dachte ich immer die bäume seien 40-50m hoch. das kann ja im falle des flugzeugs auch umgekehrt sein. wahrnehmung spielt gern streiche.
      bin mir zwar ziemlich sicher das seien nie und nimmer mehr als 50m, aber bevor ich das nicht mal aus nem andern winkel, als "direkt drunter" gesehen hab, halt ich mich mal mit meinen behauptungen "sie flögen zu tief" etwas zurück.

      man will ja niemand unnötig probleme machen, aber wenn einem das hobby imaginären gefahren wegen kaputtreguliert wird, während wirkliche gefahren für unbeteiligte menschenleben unreguliert machen was sie wollen, sollte man anfangen darauf hinzuweisen.

      vorletztes wochenende sind 3 menschen durch nen kleinen privatbrummer ums leben gekommen, weil der pilot versucht hatte nochmal durchzustarten und es halt nicht geklappt hat...
    • Ich kann mir zwar sehr gut vorstellen, das es solche idioten gibt, allerdings muss ich auch aus Erfahrung sagen, das ich Flughöhen immer seeehr schlecht einschätzen kann. (EDIT: Da bin ich wohl nicht der einzige :D ) Hast du ne Möglichkeit deine Angaben via Flightradar24 (KLICK) zu überprüfen? Weil dann hat man auch was Handfestes...
      MfG, Elias

      215er, 220er, 225er, Bixler 2

      Alle Angaben ohne Gewähr
      ;)
      Hinweis: Dieser Text wurde mit 100% chlorfrei gebleichten, glücklichen Elektronen erzeugt. Diese entstammen keiner Lagerelektronenhaltung und werden nicht zu ihrer Arbeit gezwungen.
    • Das zuständige Amt sind die Landesluftfahrtbehörden in solchen Fällen.
      lba.de/DE/Presse/A_Z/A_Z_Mindesthoehe.html

      Kennzeichen notieren und eine Mail an die zuständige Stelle mit Angabe von Ort und Zeitpunkt sollte helfen. Videobeweis ist auch nicht schlecht.
      :D
      Gelegenheitsflieger -> mein Spielzeug -> Videos
      Die RQ-Rosenheim Frames wie Hive, Honeybadger und Co. gibts bei fpv-customs.de im shop :whistling:
      Rechtliche Informationen DL -> sicherer-drohnenflug.de
    • Fliege selber, ist definitiv nicht legal wenn dort keine Landebahn ist (soll ja Wasserkuppen geben ;) ). Das sich fast keiner daran hält, "weiß" auch jeder.

      drifter schrieb:

      mich würd das auch garnicht jucken, wenn nicht klar wär, dass egal was passieren würde, ich der arsch wäre.
      Ja, womit macht man wohl mehr "Kasse": "Drohne trifft Flugzeug", oder "Flugzeug fliegt zu niedrig und kollidiert mit Drohne".
    • Zu dem ganzen Thema kann ich nur sagen : " Leben und Leben lassen ! "

      Ich möchte nicht dass mich jemand anschwärzt, wenn ich etwas mache was nicht ganz Koscher ist ... deshalb schwärze ich auch niemanden an, der die Regeln etwas zu seinem Vergnügen beugt.

      Das schöne an der Copterei ist ja : wir sind mobil ! ... wenn ich merke das in dem Wäldchen in dem ich fliegen möchte unerlaubterweise welche Enduro fahren, lasse ich den Jungs und Mädels ihren Spaß, und suche mir nen anderen Spot.
    • Ich komm aus der bemannten Segelfliegerei und bin auch schon dort im Rheintal geflogen... Wenn der Wind direkt auf der Bergstraße steht kann man dort vorzüglich in Baumwipfelhöhe langfräsen :) in Notfällen darf überall die mindesflughöhe (150m)überschritten werden und mit dem Segelflugzeug darf ich sogar auf jeder x-beliebigen Wiese landen. So is das nunmal mit den Sichtflugregeln und an die musst du dich auch halten indem ein Spotter neben dir steht. Modellflugzeuge sind sogar ausweichpflichtig gegenüber den bemannten.
    • @Jules du nutzt ein baro/sonar, oder wie kannst du einschätzen, es seien 150m abstand?

      weiss nicht obs ein verständnisfehler ist, doch dein text hinkt aus meiner sicht gewaltig. die baumwiprfel aus meinem text sind 20m hoch, wenn du also andeutest wie toll man über die baumkronen fräsen kann..... dann sind das keine 150m, keine 50m und handelt sich auch nicht um einen notfall.

      mein text bezieht sich voll und ganz aufs fpv-fliegen ohne spotter. also die sub 250g geschichte. lustig bis traurig ists, dass du meine bedenken bekräftigst: "mit dem Segelflugzeug darf ich sogar auf jeder x-beliebigen Wiese landen. So is das nunmal mit den Sichtflugregeln und an die musst du dich auch halten indem ein Spotter neben dir steht. Modellflugzeuge sind sogar ausweichpflichtig gegenüber den bemannten."
      diese art der betrachtung hilft keinem weiter und zeigt nur auf, dass wir tatsächlich für viele andere mitdenken müssen und am ende trotzdem der arsch sind.
    • drifter schrieb:

      @Jules du nutzt ein baro/sonar, oder wie kannst du einschätzen, es seien 150m abstand?
      Wir haben GPS-Navigationsgeräte mit hinterlegten Geländekarten an Bord


      weiss nicht obs ein verständnisfehler ist, doch dein text hinkt aus meiner sicht gewaltig. die baumwiprfel aus meinem text sind 20m hoch, wenn du also andeutest wie toll man über die baumkronen fräsen kann..... dann sind das keine 150m, keine 50m und handelt sich auch nicht um einen notfall. Natürlich wird da von den Piloten illegal gehandelt... Weil es nicht von der Behörde verfolgt wird bzw. weils auch schwer zu beweisen ist etc. (ähnlich dem FPV-Fliegen mit mehr als 25mW-Sendern)

      mein text bezieht sich voll und ganz aufs fpv-fliegen ohne spotter. also die sub 250g geschichte. lustig bis traurig ists, dass du meine bedenken bekräftigst: "mit dem Segelflugzeug darf ich sogar auf jeder x-beliebigen Wiese landen. So is das nunmal mit den Sichtflugregeln und an die musst du dich auch halten indem ein Spotter neben dir steht. Modellflugzeuge sind sogar ausweichpflichtig gegenüber den bemannten." So ist die derzeitige Gesetzeslage. Ohne Spotter darf nur geflogen werden wenn du unter 250g und unter 30m bleibst. Ich denke das Kollisionsrisiko wird dort bewusst eingegangen, da der Schaden am bemannten Flugzeug nicht allzu groß ausfallen kann und einem Birdstrike ähnelt (mit dem man als pilot auch stets rechnen muss)
      diese art der betrachtung hilft keinem weiter und zeigt nur auf, dass wir tatsächlich für viele andere mitdenken müssen und am ende trotzdem der arsch sind. Jap.