Drohnen legen Londoner Flughafen Gatwick lahm

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  • es spricht bände darüber, wie weit das technikverständnis unserer politiker/entscheidungsträger entwickelt ist. hahahahaha. ein fughafen komplett hilflos. ich mein, am flughafen hat man zig spezialisten.... wenn sogar jene, nicht mal den ansatz einer sinnvollen idee raushaun, wie ists denn dann um die "normalen" cops und einsatzkräfte bestimmt... krass wie unbeholfen die sind.
  • Ich weiss gar nicht was diese Diskussion über Jammer, Adler die Drohnen jagen usw. überhaupt soll? ^^ Also doch, klar, ich weiss worum es geht und bin ja auch bei euch. Aber warum so kompliziert wenn die ganze Sachlage 100x schneller, effizienter und weniger geldvernichtend hätte gelöst werden können? So wie man teilweise mitbekommen hatte, flog das/die Mistdinger nicht in extremer Höhe. Somit wäre ein Beschuss mit einem Projektil problemlos machbar gewesen.

    Klar, mit einer .50 CAL in Richtung Stadtzentrum schiessen wäre sicherlich keine adäquate Lösung, aber mit Beanbags, Gummi-Pat`s usw. wäre dies kein Problem gewesen. Gummi Pat`s gibts in allen erdenklichen Kalibern. Beanbags kommt ganz auf die Nähe des Objekts an. Aber eine 12er Schrotflinte mit Beanbags hat ebenfalls eine enorme Reichweite. Die Energie die dabei auf den Kopter wirkt, ist mit Sicherheit gross genug. Wer selber schon eine Beanbag von 30-40 Meter abbekommen hat, weiss wovon ich rede (war Teil der Ausbildung bei uns. Freiwillig. Ich wollte mal wissen wie das zwickt und es zwickt gewaltig). Bei Beschuss mit einer scharfen Kugel (also keine Non-Leathel, Less-Leathel oder ähnlichem) hätte man sicherlich irgend eine Richtung finden können, wo die Kugel keine Menschenseele hätte verletzen können sobald Sie runter kommt (Jenach Schusswinkel).

    Worauf ich hinaus will - Die Dinger hätten innert kürzester Zeit runter geholt werden können. Mir ist klar dass der Einsatzleiter sowie das zuständige Department bzw. deren Boss ein ziemlich dickes Fell haben muss um das Go für so eine Aktion zu geben, aber de facto wäre dies problemlos machbar gewesen. Meiner Meinung nach wollte man die entsprechenden Personen um jeden Preis erwischen und hat deshalb auf einen Abschuss verzichtet. Soweit ich informiert bin haben die Kollegen und/oder die Armee aber keine Anhaltspunkte, wer die Piloten waren oder woher diese kamen. Von den Modellen ganz zu schweigen. Die haben also NICHTS. Wer nun meint dass das dämliche Hobbykollegen sind , wird vermutlich auf dem falschen Dampfer sein.

    Um so lange, nach und nach, den Behörden auf den Piss zu gehen, plus noch die dicken Eier die man für so eine stundenlang andauernde Aktion haben muss, ganz zu schweigen vom passenden Equipment, passen meiner Meinung nach nicht auf einen 0815 Hobbykollegen mit einer DJI Phantom 4 die er von Frauchen zum Geburtstag bekommen hat. Entweder gehen wir in Richtung geplante Straftat/Ablenkung für Straftat, einer abgewandelten Form von Terrorismus, oder aber in Richtung Straftat mit politischem Hintergrund. War sagt denn, dass die Piloten nicht absolute Gegner von Drohnen, Multikopter, Racern oder was auch immer, sind? Was macht mehr mediale Aufmerksamkeit als so eine Scheisse? Was erhöht exponentiell die Chance, dass die Politik erneut über die Rechtslage drüber sehen muss? Genau! Genau so eine Scheisse!

    Just my 2 cents. Nennt mich Verrückt (bin ich ja auf eine Art auch) aber so abwegig ist das Ganze nicht.

    Liebe Grüsse
    Chris
    Sollte dir mein Beitrag geholfen haben, freue ich mich natürlich jederzeit über ein "Gefällt mir!" :D
  • Es ist nicht erforderlich, das ein "professioneller" MK , wenn er z.B. eine Reihe von vorprogrammierten Wegpunkten abfliegt, irgendein Signal selbst abgibt, auch die Telemetrie kann man ja abschalten und Jamming kann man ja verhindern ( am RX )
    Zur Erfassung wird ein sog. FMCW Radar eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein frequenzmoduliertes DauerstrichRadar, das auf jedem gut sortierten Flughafen eingesetzt wird, um den Luftverkehr in der kurzen Entfernung von z.B. 4000m zu überwachen. Impulsgesteuertes Radar liefert auf diesen Entfernungen kein sinnvolles Bild der Umgebung an den Tower über die Kontrollzone
    Mich erstaunt, das keiner auf den Gedanken gekommen sein will, man bekommt auch bei sehr schwacher Radarsignatur eine Richtung und eine recht genaue Entfernung. Wird auch zur Erkennung bei Vögeln eingesetzt, ein MK hätte zu "sehen" sein müssen, zumal der Flugbetrieb ja schon eingestellt war
    hier die Erklärung der FMCW Radar Technik
    radartutorial.eu/02.basics/Fre…hradarger%C3%A4te.de.html
  • Bullit seit gestern Abend wurde der Abschuss freigegeben. Aber sie wurde nicht so nah gesichtet das ein Treffer möglich gewesen wäre.
    Anfang gab es Bedenken Sie abzuschießen. Mittlerweile hat die Arme (Scharfschützen) die Freigabe.
    Die Briten sind da etwas anders drauf wie die Europäer vom Festland.
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  • Es wird niemand anfangen über einem Flughafen, wo noch Flugzeuge mit Menschen rumstehen, mit irgendwas™ auf Drohnen zu schießen. Sicherlich wäre das effizient und pragmatisch, wir sind hier aber nicht mit Bruce Willis auf Ganovenjagd.

    @Chips

    ich bin mir sicher das all diese technischen Möglichkeiten bestehen, aber dazu muss dann auch der spezialisierte Operator + das Zeug selbst in der vorhandenen Zeit rangeschafft werden.
  • Wurstgewitter schrieb:

    Es wird niemand anfangen über einem Flughafen, wo noch Flugzeuge mit Menschen rumstehen, mit irgendwas™ auf Drohnen zu schießen. Sicherlich wäre das effizient und pragmatisch, wir sind hier aber nicht mit Bruce Willis auf Ganovenjagd.
    Ach nicht? Hmm... Da musst du dich wohl besser informieren. Denn deine Aussage ist in mehrerlei Hinsicht falsch. Es wird zu allen Unzeiten scharf auf einem Flughafen geschossen. Sogar auf den ganz grossen während vollem Flugbetrieb. Wenn Vögelschwärme in der Nähe sind, die beim Lande/Start eines Passagierflugzeugs zu Vogelschlag führen könnte, wird teilweise scharf geschossen wenn alle anderen Methoden nichts bringen. So viel schon mal zu der Behauptung. Voller Flugbetrieb? Reden wir vom selben? Gatwick war LAHMGELEGT. Vollständig. Lockdown. Kein Start, keine Landungen. Von vollem Flugbetrieb ist also auch hier nicht die Rede.

    Wenn da nun ein voller Flugbetrieb aktiv am laufen wäre, würde ich deine Aussage ja so bestätigen, aber bei einem Flughaben der aktiv stillgelegt ist aufgrund Multikopterpräsenz, kann von vollständig aktivem Flugbetrieb wohl kaum gesprochen werden. Und von Ganovenjagd mit Bruce Willis, John McClain oder wie auch immer, sind wir weit entfernt. Sowas ist gang und gäbe und teilweise sogar fixe Strategie bei Multikoptern die sich in Positionen aufhalten, wo Sie definitiv nicht hingehören. Vertraue mir. In meinem Berufsfeld habe ich genug mit Kollegen, anderen Dienststellen usw. zu tun als dass ich davon genug Kenntnis habe.

    Und zum Thema Flugzeuge rumstehen und Menschen rumstehen und deshalb nicht schiessen - Siehe die Sache mit den Vogelschwärmen. Ich weiss ja nicht wie du schiessen würdest wenn man dir ein Gewehr gibt, aber da könnten noch 100`000 Leute hinter mir stehen wenn ich schiesse. Zumal ja ein Multikopter bzw. diese explizit beiden die gesehen wurden, ja nicht in irgendwelcher Terminalnähe rumgeflogen sind sodass man in eine Menschenmenge schiessen müsste. Wenn ein Scharfschütze aus sagen wir mal , nicht wirklich scharfschützenmässigen Distanzen von 100-400 Meter schiesst (die können in dem Falle ja dicht dran, also muss der Scharfschütze auch keine Gefahr eingehen auf 1000m einen Berechnungsfehler/Einschätzungsfehler und somit Misshit zu begehen) , bei vielleicht 40-50 Metern Höhe, ist der Schusswinkel definitiv sowas von ungefährlich für die Umgebung, dass sich da genau gar keiner Sorgen machen muss. Wenn du dann nochmals meinen Beitrag durchliest, siehst du auch dass ich explizit auf Gummi-Pat`s oder/und Beanbags ausgehe. Scharf Munition in einem 45 Grad oder niedrigerem Winkel in Richtung Stadt oder ähnliches zu feuern, ist und wäre dämlich. Davon sprach aber niemand.

    De Facto ist ein Abschuss aber die effizienteste, einfachste und sicherste Lösung. Insofern man entsprechende Munition verwendet sowie entsprechende Marksman die einen sauberen Treffer absetzen können. Ein Soldat, Cop, SWAT-Agent oder ähnliches, welcher eine Waffe in die Finger gedrückt bekommt mit so einem Befehl, wird sicherlich über entsprechende Erfahrung verfügen. Die Zeitersparnis und somit die Kostenersparnis die ein gezielter Marksman-Schuss erbracht hätte, steht wohl in keiner sonstigen Relation. Erst Recht nicht wenn man mit Jammern, Triangulation usw. auffahren will.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bullit ()

  • Warum eigentlich Schusswaffen? Hätte man das Ding nicht auch einfach mit nem Löschfahrzeug von der Flughafenfeuerwehr runterholen können? Die haben gut Druck hinter ihren Strahlkanonen ;)
    MfG, Elias

    Snapper7, 215er, 220er, 225er, Bixler 2

    Alle Angaben ohne Gewähr
    ;)
    Hinweis: Dieser Text wurde mit 100% chlorfrei gebleichten, glücklichen Elektronen erzeugt. Diese entstammen keiner Lagerelektronenhaltung und werden nicht zu ihrer Arbeit gezwungen.
  • FPVenom schrieb:

    Warum eigentlich Schusswaffen? Hätte man das Ding nicht auch einfach mit nem Löschfahrzeug von der Flughafenfeuerwehr runterholen können? Die haben gut Druck hinter ihren Strahlkanonen ;)
    Stichwort Reichweite.... Wenn ich auf 100m Höhe mit meinem nicht vorhandenen DJI Phantom Vierfach-Dildo in weiss rumfliege, kannst du mich mit deinem nicht vorhandenen Flughafenlöschfahrzeug gerne haben ;) Da lach ich dich von da oben aus und schmeiss dir ein rohes Eier auf die Windschutzscheibe ;) 100 Meter Löschdistanz schafft auch ein aktueller Panther (sehr bekannte und gute FLF`s) nicht. Zumindest nicht in die Höhe.
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  • Abschießen ohne Gefahr für andere Menschen ist im 21 Jahrhundert kein Problem mehr wie Bullit schon richtig geschrieben hat.
    War lange genug bei der Bundeswehr und kenne die Möglichkeiten.
    Selbst ein Ziel von Hühnerei Größe aus 3000 Meter Entfernung ist kein Problem.

    Aber um etwas abzuschießen muss es erst mal vorhanden sein ;)
    Bei so vielen angeblichen Sichtungen finde ich es komisch das es kein Bildmaterial gibt,
    Heutzutage wird alles gefilmt jeder Verkehrsunfall und andere Ereignisse.
    Und so ein großes Ereignis wird nicht fest gehalten von niemandem?
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  • Das CW Radar ist auf jedem gutsortierten Flugplatz schon vorhanden ( auch in GB ) es hätte nur einer auf die Idee kommen müssen, mal nach Vögeln Ausschau zu halten ( dazu ist das Ding ja auch gut zu gebrauchen ), ein MK ist ja auch oft nix Anderes und "professionell" soll er ja auch gewesen sein, also Entfernung und Richtung kommt aus dem RadarDingens raus
    ...bloss..es war Nacht und zudem dunkel...
  • So langsam hab ich das Gefühl das in Gatwick die gleichen Flugobjekte unterwegs sind wie sie sich in Area51 befinden sollen... sie sind da aber keiner kann sie fassen... vielleicht auch ein Fall für die 3?...
    Am Ende der Geschichte werden jedenfalls wir Normalos, die sich so halbwegs an Gesetze halten, die Dummen sein... und uns dann gegenseitig Bilder unser Copterwände zusenden... denn fliegen ist dann nicht mehr ;(
    ...flieg was Du willst!!!
    Mein Fuhrpark: BWhoop Beta 65 pro (Tiny-Heiko-Style), Beta 65X, Mobula 7, Trashcan, Beta75pro2 Special, Potzblitz 4", Potzblitz Infinitum 4" , Potzblitz Infinitum 5" 6S, Samurai 5",IX5 V2 5", Samurai Exp 4,8", Goblin 380 und Flugzeuge von Shockflyer über Pylon bis 30ccm Benziner
  • Bullit schrieb:

    De Facto ist ein Abschuss aber die effizienteste, einfachste und sicherste Lösung. Insofern man entsprechende Munition verwendet sowie entsprechende Marksman die einen sauberen Treffer absetzen können. Ein Soldat, Cop, SWAT-Agent oder ähnliches, welcher eine Waffe in die Finger gedrückt bekommt mit so einem Befehl, wird sicherlich über entsprechende Erfahrung verfügen. Die Zeitersparnis und somit die Kostenersparnis die ein gezielter Marksman-Schuss erbracht hätte, steht wohl in keiner sonstigen Relation. Erst Recht nicht wenn man mit Jammern, Triangulation usw. auffahren will.

    Den Flugbetrieb hast du ins Spiel gebracht, davon schrieb ich nichts.

    Prinzipiell bin ich sogar komplett bei dir, dass ein Abschuss die pragmatischste Lösung wäre - und vor allem auch eine valide mit Erfolgschance. Wenn es die Drohnen dort gibt, hat man sich jedoch allem Anschein nach (noch) nicht für dieses Mittel entschieden - dafür wird es Gründe geben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bind.ing ()

  • Ja die gibt es es war Stock Dunkel und keiner hat Sie wirklich gesehen. Das ist der einzige Grund.
    Es waren über 1000 Flüge betroffen der Schaden beläuft sich auf zig Millionen. Militär und Polizei hat seit Gestern die Genehmigung das Teil abzuschießen. Aber bis jetzt wurde sie eben nicht mehr gesehen von den Staatsorganen die, die freigabe haben.

    Ich kann mir auch gut vorstellen das dreiviertel der Sichtungen falsch waren. Aber der Flughafen und Behörde müssen da Handeln es könnte ja Stimmen.
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  • Abschießen, orten, Failsafe erzwingen....
    Tut alles nichts zur Sache.
    Die Aktion war offensichtlich dazu da um den Flugverkehr zum Erliegen zu bringen - mit Erfolg.
    Wahrscheinlich hat die Gruppe (Einzelperson ist eher unwahrscheinlich) eine Vielzahl an Drohnen am Start.
    Wenn auch nur die geringste Gefahr besteht, dass ein personenbesetztes Luftfahrzeug (egal ob Segelflieger oder A380) Schaden nimmt wird der Verkehr eingestellt. Und das zu recht!
    Der Schaden für den Flughafen und die Airlines liegt bestimmt in 2stelliger Millionenhöhe.

    ...genau so wie der Ruf der “Drohnen”.

    Das wird kein gutes 2019 für alle “Modellflieger” die mehr als 2 Motoren am Start haben...