Brushless Micro 1S Umbau von JST PH2.0 auf XT30U

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Brushless Micro 1S Umbau von JST PH2.0 auf XT30U

      So ich hab mich heute mal dran gemacht beim Snapper alles auf XT30U um zu rüsten. Zwar habe ich noch einen Vorrat an JST PH2.0 aber das Wechseln geht mir schon auf den Keks und das Gefühl, dass alles viel besser ist hat man auch immer nur kurz nach dem Wechsel, verpufft dann doch schnell, bis es irgendwann halt kaum noch geht.....

      Also Haufenweise XT30U eingekauft und dran gemacht.
      Ich hab mal festgehalten was ich gemacht habe und welche Unterschiede ich bemerkte habe. Wer keine Lust hat alles zu lesen sollte das Ende lesen, denn das Ergebnis hat mich sehr überrascht!



      Die Ausgangsmasse vom Snapper mit 4 Blatt Props liegt bei 30,6g (mit 3 Blatt bei 30,2g).
      Damit ist der selber schon nicht der Leichteste und viele sagen bestimmt zu Recht, jedes Gramm zählt.
      Aber wenn man eh schon einen scheiss Start hat, warum dann nicht einfach noch mehr Maße drauf packen ;)

      Die Frage die ich beantworten werde ist, lohnt sich das mehr Gewicht und welche Auswirkungen hat es, außer, dass man nicht ständig die Steckverbindungen wechseln muss.

      Meine Akkus sind auch nicht die Leichtesten, 550 mAh wiegt halt was....
      Dafür aber 3-4 Minuten Flugzeit, außer man Jagt den richtig, dann ist schon nach 2 Minuten Schluss.



      Die neuen LDARC, mit der gelben Kappe, wiegen alle ziemlich genau 12,94g, ich denke es ist ok zu sagen sie wiegen alle 13g.



      Die Alten, mit der schwarzen Kappe, wiegen alle etwas mehr, alle so um die 13,75g.



      Der Snapper mit XT30U angelötet legt 0,8g zu, auf 31,4g.


      Bei den Akkus ist das ganze nicht so einfach mal eben angelötet....




      Die Kappen sind nur mit Silikon festgeklebt und lassen sich noch einigermaßen gut entfernen, danach wird es aber schwieriger.



      Hier waren die Kabel gut zu erreichen, aber vor allen bei den Neuen Akkus sind diese oft vollkommen mit im Silikon eingeschlossen und müssen mühsam freigelegt werden.



      Erst ein Kabel abisolieren und verzinnen.



      Dann schon mal den XT30U dran, aufpassen nichts kurz zu schließen.



      Dann die andere Seite. Zum isolieren hab ich einfach Heißkleber drum gemacht und damit dann auch gleich die neuen Kappen befestigt.



      Ach ja, die Kappen, die Alten passen natürlich nicht über die XT30U und bevor ich an denen rum fummel hab ich schnell neue gedruckt.
      Die Form ist schnell gemacht, wer will kann sie auch hier von mir runterladen.
      Damit die Kappen sich gut an die nicht mehr rechteckige Form der Akkus anschmiegen, habe ich sie erst mal so drüber gezogen und mit der Heißluftpistole etwas warm gemacht, dass das PLA sich etwas anpassen konnte.



      Es scheint so, als hätten alle Akkus den Prozess überstanden ohne dabei beschädigt zu werden.
      Und der Checker brauchte auch noch ein neues Kabel ;)



      Die Lader mussten natürlich auch umgerüstet werden.



      Nun zum Gewicht der Akkus, die Neuen sowie die Alten haben durch den XT30U sowie die neue Kappe und den Heißkleber ca. 1,2-1,5g zugelegt.





      Was in Summe bedeutet der Snapper wiegt nun 2-2,5g mehr als vor dem Umbau.
      Wenn ich nachdenke, wiegt der Mobula Frame 3g weniger und leichtere Akkus wären natürlich auch gegangen, da stören mich 2 weitere Gramm nicht.
      Dafür nicht mehr die Stecker wechseln müssen ist das schon wert, aber sie sieht es mit der Mehrleistung aus?

      Und das ist der extreme Teil!
      Als ich den ersten umgebauten Akku test flog konnte ich den Unterschied kaum glauben. Zuerst mal das weniger extreme. Die Spannung wird nun viel besser angezeigt und ist viel konstanter.
      Zuvor flog ich Akkus bis 3,0V bzw landete spätestens bei 2,9V, danach erholten sich die Zellen meist auf 3,7-3,8V. Ist jetzt anders, wenn der auf unter 3.0V kommt sackt die Spannung rapide ab, der Akku ist dann wirklich absolut leer.
      Also jeweils Low und Critical um 0,2V nach oben, dann passt das. Allgemein ist die Spannung unter last 0,2-0,4V höher als zuvor!
      Zudem kann der Snapper mehr A ziehen, zuvor war ca. bei 8A Schluss, nun gehts auch mal auf die 10A!

      Aber am beeindruckendsten ist das neue Flugverhalten, denn damit hab ich so nicht gerechnet!
      Vor dem Upgrade war Hover so bei 68% Throttle mit 3-Blatt und bei 65% mit 4-Blatt. Nun ist es bei 50%, das sind locker 15% mehr Throttle die nun zur Verfügung stehen und die merkt man extrem.
      Ich hing nun ständig in der Decke, soviel mehr Power hätte ich nur durch einen neuen Stecker nicht erwartet. Sowohl Spannung als auch Stromstärke haben zugenommen, Kabel und Stecker werden nicht mehr so heiß und müssen nicht mehr gewechselt werden und dann noch diese neue Power. Mir gefällt das Upgrade doch sehr!
    • Genau das habe ich auch bemerkt als ich den 65x von 2x1s Hv auf 2s Non-Hv xt30 umgerüstet habe... Spannung im Flug höher und mehr Punch.
      Finde Deine Umrüstaktion klasse, wäre mir für die 1s nur zuviel Aufwand... oder anders gesagt, ich habe zuviele Akkus. Habe mir jetzt 1s300 mit Kabel bestellt, an die werde ich wohl mal den Graupnerstecker anbauen... weiß nicht wie der richtig heißt, den haben die am Alpha 110. Mal schauen, ob der auch so gut den Saft fließen lässt.
      ...flieg was Du willst!!!
      Mein Fuhrpark: BWhoop Beta 65 pro (Tiny-Heiko-Style), Beta 65X, Mobula 7, Trashcan, Beta75pro2 Special, Potzblitz 4", Potzblitz Infinitum 4" , Potzblitz Infinitum 5" 6S, Singularitum 5",IX5 V2 5", Samurai Exp 4,8", Goblin 380 und Flugzeuge von Shockflyer über Pylon bis 30ccm Benziner
    • Der "Graupner-Stecker" ist ein Molex51005, nicht sehr viel anders als der JST, aber etwas breitere Pins. Wie lange der sich hält ist auch eher fraglich.
      Eine Alternative wäre wohl noch der Deans Micro 2R, aber der wiegt quasi das selbe wie ein XT30U.

      Wenn man 1S und 2S fliegen will denke ich aber, dass ein Adapter zusätzlich auch nicht so extrem wäre. Also für 1S einfach einen XT30U am Copter und dann alle Akkus auch auf XT30U, wenn man dann mit 2 Packs fliegen will nimmt man noch nen Adapter dazu, macht dann nochmal 3g mehr, aber bei 2S sollten die 3g noch weniger einen Unterschied machen als die 2g bei 1S.


      Der Aufwand hielt sich bei mir mit 8 Akkus und 8 Laderkabeln noch in Grenzen, bei über 20 hätte ich wohl auch anders gedacht ;)
    • Ich habe die Molex51005 von Anfang an an meinen Whoops geflogen.
      Die ersten Brushed Whoops habe ich glaube ich vor 2- 2,5 Jahren gebaut und so lange sind auch die Stecker im Einsatz.
      Natürlich sind sie auch in allen meinen Brushless Whoops im Einsatz, auch am Mobula7 mit 2S.

      Ich musste noch nie einen Stecker wegen Verschleiß wechseln.
      Die Stecker werden nicht warm und lassen sich einfach trennen und zusammen stecken.
      Also alles kein Vergleich zu den JST.

      Ich bin sehr zufrieden mit den Steckern, die breiteren Pins sind ein sehr großer Vorteil.
      Allerdings muss ich die meisten Akkus halt auch umrüsten, aber nur ein mal da die Stecker halten und nicht wie die JST verschleißen.
    • DBK schrieb:

      Habe mir jetzt 1s300 mit Kabel bestellt, an die werde ich wohl mal den Graupnerstecker anbauen... weiß nicht wie der richtig heißt, den haben die am Alpha 110. Mal schauen, ob der auch so gut den Saft fließen lässt.

      Yamie schrieb:

      Wie lange der sich hält ist auch eher fraglich.
      Hab icj die gleiche Erfahrung mit gemacht wie @katana. Werden absolut nicht heiß, und musste noch nie einen wechseln. Eventuell rüste ich such auf xt30u um. Danke an @Yamie für den tollen bericht!
    • genau die Idee die ich angesprochen hatte ;)
      Und das Ganze evt. noch mit Adapter um 1s Akkus für 1s und 2s nutzen zu können, so der Ursprungsgedanke, ob es Sinn macht weiß ich nicht. Idee war halt für mich als Anfänger die Option zu haben, gerade in der Bude 1s zu fliegen.

      Was mir dazu aber nach meinen ersten ca. 20 Akkus auffiel, so wie Du auch beschreibst, dass ein voll geladener HV 4,35V direkt beim einstecken nur noch 4 - 4,1V hat und die schnell einbrechen.
      Dies führt dazu, so mein Empfinden, dass ich schwerer die Höhe halten kann, der Whoop hüpft quasi. Ganz am Anfang geht es noch wenn man die frische Power vom Akku merkt. Wenn die aber weg ist reicht es teilweise nur noch zum abheben, dann sagt er zu Boden. Ein neuer Start das Gleiche bis er dann komplett unten bleibt. Wegen den 2,9V nehme ich an?!
      Häng ich die Akkus aber wieder ans Lade-/Meßgerät haben die alle noch 3,1 - 3,4V in etwa.

      Wenn ich am Ende zwar kein Zeitgewinn, aber dafür über die gesamte Zeit die volle Power habe hat man doch auch was von :thumbsup:

      Was denkst Du macht so mehr Sinn 1s mit XT30 für die Bude oder doch 2s und dann Throttel reduzieren?
    • Whoopinator schrieb:

      Was denkst Du macht so mehr Sinn 1s mit XT30 für die Bude oder doch 2s und dann Throttel reduzieren?

      Ich habe auch bemerkt, dass vor dem Umbau die Spannung zwar zuerst auf 4,35V war, aber dann sobald Last anlag direkt in den Keller ging. Eben durch den hohen Widerstand, der dann das Kabel erhitzt hat.
      Die Verlustleistung schien aber relativ gering denn wirklich länger fliegen kann ich so nicht. Aber er "hüpft" nicht mehr so, die Spannung ist höher und viel stabiler.

      Ich denke das lohnt sich vor allem drinnen, wo 10cm Höhe schon einen Unterschied machen.

      Zu 2S kann ich an dieser Stelle nicht viel sagen, ausser das ein Adapter für XT30U nochmal 3g wiegen würde, ich denke aber die 3g wären bei 2S noch eher vernachlässigbar.
    • Hast Du den Querschnitt der Anschlußader auch verändert?
      Denke die Verluste treten vor allem durch die Übergangswiderstände der Stecker auf, würde zum angesprochenen Verhalten passen.
      Wo ich mir gerade beim schreiben nochmal meine Anschlußadern ansehe fällt mir auf, dass gerade die 1s Brücke die dabei war, nochmals dünner ist als der Rest.

      Ich werde wohl demnächst basteln oder/und ne leichter Fliege anschaffen ;)
    • Umbau von PH2.0 auf XT30U von FPVenom

      Hallo,
      wie bereits angekündigt wollte ich den Umbau auch mal testen. Ich habe einen Snapper7 mit 12x GNB 450mAh 1S HV, sowie dem beigeliefertem Akku, welcher ebenfalls 450mAh 1S HV ist.

      Tja, was soll ich sagen?
      Meine Flugzeit hat sich fast verdoppelt, von 2 Minuten und ein paar Sekunden auf 3.30-3.45.
      Nach dieser Zeit habe ich 300 statt 200mAh verbraucht.
      Aber, und jetzt kommt der springende Punkt: Ich bin mit 3,3 statt mit 3.0/2.9V gelandet.

      Flugstil war entspanntes durch die Wohnung flitzen, nicht langsam, aber auch nicht mit irren Geschwindigkeiten.
      Die von @Yamie angesprochene Veränderung auf dem Gasstick kann ich nicht bestätigen - ich kann es aber auch nicht widerlegen. Ich merke da keinen Unterschied, habe da vor dem Umbau schlichtweg nicht drauf geachtet.

      Jetzt muss ich nur noch mehr als einen Ladeplatz für die Akkus haben... also weiter an den Ladegeräten hantieren.

      Falls irgendjemand Bilder oder so haben will, kann ich die gerne nachreichen.

      Die ungeeichte Küchenwaage sagt:
      Akku 13g
      Snapper7 28g
      Gesamt 41g (wer hätte das gedacht)

      Ich würde den Umbau bedingt weiterempfehlen.
      Das Löten an den Akkus ist lästig, da die Kabel nicht gerade lang sind. Des weiteren sind meine XT30U's sehr schwergängig, da muss ich nochmal ein bisschen diese Lamellen zusammenquetschen. In allererster Linie sollte man sich aber vorher Gedanken machen wie man die Dinger danach aufladen kann. Wenn man das alles abhaken kann, steht der ganzen Geschichte nichts mehr im Wege.
      MfG, Elias

      Snapper7, 215er, 220er, 225er, Bixler 2

      Alle Angaben ohne Gewähr
      ;)

      maggo schrieb:

      Diese Erfahrungen und Entdeckungen die man macht aus irgendner Scheiße was fliegendes hinzubekommen - unbeschreiblich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mnieh ()

    • Ich geb mal ein paar Erfahrungen zu den Walkera aka Graupner aka Molex Steckern. Da mir der Verschleiß der PH2.0 Stecker schon nach dem ersten wevhseln auf den Zeiger ging, dachte ich mir, baust das Ding dann mal auf Molex Stecker um. Naja was soll ich sagen, würde ich es euch empfehlen? Antwort ist ganz einfach. NEIN. Definitiv nicht an einen Whoop bauen. Mit neuen PH2.0 Steckern hin ich bei 3.2v gelandet und habe 460mah rausgezogen. Jetzt nach dem Umbau auf die Graupner bzw Walkera Molexstecker, bekomme ich bei 3,2v nur noch 350mah rausgeflogen. Flugzeit hat sich von 4:30 Minuten auf 2:30 nis 3 Minuten verringert, halt dadurch das ich die 100mah nicht mehr wirklich nutzen kann. Ich denke mal, dass ich mich mal an die xt30u machen werde...

      @FPVenom Wo hast du deine Stecker bestellt? Ichnwollte bei Mylipo bestellen, hab aber auch sorge das die Stecker sehr fest sitzen.
    • FPVenom schrieb:

      Aber, und jetzt kommt der springende Punkt: Ich bin mit 3,3 statt mit 3.0/2.9V gelandet.
      Genau :D

      Was ihr berichtet ist sonst etwas komisch, denn die Kapazität ändert sich nicht.
      Lediglich die Verfügbarkeit.

      Also aus 500 mAh werden nicht 800 mAh aber auch keine 300 mAh.
      Es kann nur sein, dass die 500 mAh nun unter Last im Schnitt bei 3,4 V zur Verfügung stehen und nicht mehr nur bei 3,1 V.

      Vereinfacht kann man sagen, dass unter Last die PH2.0 Stecker nicht genug Leistung durch lassen, stattdessen haben wir Verlustleistung durch Wärme.
      Der Verlust ist nur Minimal, sodass er sich kaum auf die Kapazität auswirkt, aber die Beschränkung der Leistung kann schon recht groß werden, wirkt aber zugleich wie eine Sicherung.
      Einhergehend mit dem erhöhten Widerstand geht auch die Reduzierung der Spannung.

      Also beschränkt der PH2.0 Stecker gleich doppelt die Leistung, denn er reduziert die Spannung und lässt unter Last nicht mehr soviel Stromfluss zu, also weniger V und weniger A also in Summe viel weniger W.
      Bedeutet also es bremst etwas, was aber auch den Verbrauch limitiert. Mit dem PH2.0 kann man also nicht so schnell die 500 mAh ziehen als mit einem XT30U.
      Demnach müsste die Flugzeit mit dem XT30U eher kürzer sein, weil man mehr verbrauchen kann. Dem entgegen wirkt aber, dass wir viel weniger Verlust haben, doch der Verlust ist wirklich klein.

      Jetzt ist es nicht unwahrscheinlich, dass zuvor nur 300 mAh von einem 500 mAh Akku gezogen werden konnten, weil dieser danach unter die 3,0 V sank und als "leer" deklariert wurde.
      Wenn nun die Akkus im Schnitt unter Last 0,3 V mehr haben, dann ist es eher möglich auch die vollen 500 mAh zu nutzen.

      Bei mir hatte das alles zur Folge, dass die 19000 KV 0703er nun durch die höhere Spannung mehr RPM hatten und auch mehr A ziehen konnten, am Ende hatte ich einfach mehr Power bei weniger Spannungseinbrüchen, weniger Gehüpfe. Ich würde sagen, im Schnitt hab ich 10% mehr Leistung bekommen, trotz Mehrgewicht. Ich muss nix mehr tauschen und die Stecker halten fester, werden aber mit der Zeit etwas handlicher ;)


      Was @TK_FPV zu den Molex Steckern sagt klingt erstmal nicht so gut, ich kenne diese Stecker aber auch nicht.
      Augenscheinlich sollten diese eine bessere Verbindung machen als die PH2.0 und demnach überlegen sein.
      Was dazu führt, dass sie schlechter sind kann ich so nicht sagen. Wird der Stecker/das Kabel denn auch heiß?
      Aber wenn der PH2.0 bei 3,2V 460 mAh und der Molex bei 3,2V nur 350 mAh gegeben hat, dann hätte der Molex einen höheren Widerstand, zumindest unter Last.

      Da wir den Verbrauch auch nicht zuverlässig messen können ohne externe Hilfsmittel ist es hier schwer nach mAh zu gehen, am zuverlässigsten sind noch die wieder rein geladenen.
      Doch Kapazität ist nichts, was durch den Stecker beeinflusst wird, nur die nutzbare Kapazität kann durch einen zu hohen Widerstand beschränkt werden.


      Ich hatte die XT30U vom HobbyKing Eu Lager bestellt.
      Insgesamt mit Porto 11€ für 20€, waren auch nach 3 Tagen da.

      hobbyking.com/de_de/xt30u-m-ma…sc-side-5pcs-per-bag.html
      hobbyking.com/de_de/xt30u-f-fe…ry-side-5pcs-per-bag.html

      Scheinen aber grade nicht mehr vorrätig zu sein : (

      FPVenom schrieb:

      Die ungeeichte Küchenwaage sagt:
      Sehr gut xD
      Sorry, ich nehme nur was ich hab und meine Küchenwaage hat so +-5 g bei so leichten Dingen.
    • Yamie schrieb:

      Also aus 500 mAh werden nicht 800 mAh aber auch keine 300 mAh.
      Das sollte ja klar sein

      FPVenom schrieb:

      Meine Flugzeit hat sich fast verdoppelt, von 2 Minuten und ein paar Sekunden auf 3.30-3.45.
      Nach dieser Zeit habe ich 300 statt 200mAh verbraucht.
      Aber, und jetzt kommt der springende Punkt: Ich bin mit 3,3 statt mit 3.0/2.9V gelandet.
      Nochmal hierzu: Ich fliege meinen Snapper nach Spannung/Spannung unter Last. Die Akkus habe ich früher auf 3.0/2.9 geflogen, weil sie sich danach eh immer auf 3.8/3.9 erholt haben. Jetzt fliege ich auf 3.3, da ich weiß das dieser Wert nicht durch einen schlechten Stecker beeinflusst wird.
      Also; wenn ich meinen Snapper nach Spannung fliege, bin ich früher bei 2 Minuten und 200mAh Verbrauch gelandet, jetzt bei 3.30 und 300mAh.
      MfG, Elias

      Snapper7, 215er, 220er, 225er, Bixler 2

      Alle Angaben ohne Gewähr
      ;)

      maggo schrieb:

      Diese Erfahrungen und Entdeckungen die man macht aus irgendner Scheiße was fliegendes hinzubekommen - unbeschreiblich.
    • FPVenom schrieb:

      Das sollte ja klar seinNochmal hierzu: Ich fliege meinen Snapper nach Spannung/Spannung unter Last. Die Akkus habe ich früher auf 3.0/2.9 geflogen, weil sie sich danach eh immer auf 3.8/3.9 erholt haben. Jetzt fliege ich auf 3.3, da ich weiß das dieser Wert nicht durch einen schlechten Stecker beeinflusst wird.Also; wenn ich meinen Snapper nach Spannung fliege, bin ich früher bei 2 Minuten und 200mAh Verbrauch gelandet, jetzt bei 3.30 und 300mAh.

      Genau das hatte ich auch beobachtet, beim ersten Akku hatte ich noch nicht so die Spannung im Auge, hab mich mehr über die mehr Leistung gefreut und geschaut wie sich der Snapper nun fliegt.
      Bin zuvor die Packs bis 3,0 V geflogen, kritische Warnung kam bei 2,9V sowohl von BF als auch der Taranis. Vorher haben die sich dann auf 3,8V erholt. Nach dem Umbau nicht mehr, den ersten bis 3,0V geflogen und dann kam er auch schon nicht mehr hoch, der Akku war voll platt, hat sich nochmal auf 3,3V erholt, also nicht kaputt, aber vollkommen leer. Seither fliege ich die bis 3,3V und kritisch bei 3,2V und dann erholen sie sich wieder auf 3,8V.
      Also genau das selbe Verhalten wie bei dir. Der Spannungsgewinn unter Last ist irgendwo um die 0,3V was sich in etwa 10% mehr Leistung umrechnen lässt.

      Was die Flugzeit betrifft, so kann ich die 550er bis zu 4 Min. fliegen, aber ich kann sie auch in 90 Sek leeren ;)
      Daher hab ich da leider keine echten Vergleiche. Ohne den Verlust in Form von Wärme, ist etwas gewonnen aber durch die Möglichkeit mehr zu ziehen hab ich am Ende wohl eher etwas weniger Flugzeit, das Mehrgewicht kommt da auch noch hinzu.